|GAYROMANCE| In den pulsierenden Klängen einer nächtlichen Disco kreuzen sich die Wege von Aiden und Zac. Aiden ist bekannt dafür, sein Herz auf der Zunge zu tragen, während Zac von vergangenen Liebesschmerzen gezeichnet ist. Von Anfang an sprühen z...
Triggerwarnung: Gewalt, Blut, Schimpfwörter. Oh man, das ist nicht jugendfrei 😅
Dann schicken wir mal Aiden in die Notaufnahme 😜
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Der Schlag traf mich mit voller Wucht. Ich hatte wohl unterschätzt, wie viel Adrenalin durch den Körper eines verletzten Egos pumpen kann. Ich hörte das Knacken laut in meinem Kopf, als meine Nase unter der geballten Faust des Arschloches brach. Tränen stiegen mir in die Augen, ich taumelte und fiel rücklings in die Menge. Vor meinen Augen flimmerten Sterne, als das Stimmengewirr um mich herum immer lauter wurde und in meinem Kopf begann es zu Rauschen. Ich spürte, wie jemand mich wegzog und ich taumelte hinter ihm her, bis ich auf einen Stuhl abseits der Menge gesetzt wurde.
Warm fühlte ich das Blut aus meiner Nase über meine Oberlippe laufen. Dann spürte ich, wie mir etwas vor die Nase gehalten wurde. Dankbar griff ich nach dem Papiertaschentuch und presste es auf meine Wunde. Der Schmerz mitten in meinem Gesicht war lästig, aber auszuhalten. Was viel schmerzhafter war, war das Eingeständnis, dass ich, anstatt das Grübchen zu retten, nun selbst auf die Bank geschickt worden war. Ein toller Held war ich.
„Geht es dir gut, Süßer?", hörte ich plötzlich eine Stimme neben mir. Sie kam wahrscheinlich von meinem Retter. „Hat dich ganz schön erwischt, der Rowdy. Aber keine Sorge, sie haben ihn vor die Tür gesetzt", erzählte er.
„Was ist mit dem anderen? Wo ist der kleine, der sich übergeben hat?", wollte ich wissen.
„Hach, das kann ich dir nicht sagen", antworte der Mann, den ich nun als einen der Barkeeper identifiziert hatte, übertrieben theatralisch.
„Wieso?", wollte ich wissen und malte mir bereits schreckliche Dinge aus. „Was ist passiert!", fragte ich nun sehr aufgeregt.
„Schnucki, ich weiß es doch auch nicht. Wahrscheinlich ist er abgehauen. War ihm wohl zu viel. Also ich hätte mich ja lieber um dich gekümmert... ach ja, das mache ich ja grade", lachte er und grinste mich frech an. Erst jetzt erlaubte ich mir, ihn mir näher anzusehen. Unter anderen Umständen wären mir sicherlich sofort die grünen Augen aufgefallen, der schwarze Iro ins Auge gestochen und das Tattoo an seinem Hals positiv aufgefallen. Aber jetzt grade konnte ich nur an mein Grübchen denken. War er wirklich weggelaufen, geflohen sogar?
Den kurzen Augenblick, den wir geteilt hatten, war so intensiv gewesen, dass ich das Gefühl gehabt hatte, wir würden uns schon länger kennen. Ich hatte die Angst in seinen Augen gesehen, als er mich vor dem Schlag gewarnt hatte, hatte die Panik förmlich gespürt. Grübchen musste eine wahnsinnige Angst vor diesem Arsch gehabt haben. So sehr, dass er mich vergessen hatte?
Ich zweifelte. Eher war es wahrscheinlich, dass es ihm herzlich egal war, wer ich war. Ich war nur ein potenzieller Aufriss an diesem Abend, an dem er offensichtlich zu viel Alkohol und vielleicht auch anderes konsumiert hatte.
„Soll ich dir ein Kühlpack holen!", riss mich der Iro neben mir aus meinem Gedanken.
Ich schüttelte den Kopf. „Ich danke dir..." „Jason", warf der Iro ein. „Jason", wiederholte ich. „Aber ich möchte jetzt einfach nur nach Hause." „Nach Hause?", echote der Barkeeper. „Du solltest in ein Krankenhaus!" „Ach was, doch nicht wegen ein bisschen Nasenblutens", erklärte ich tapfer. „Oh Dear, du hast ja keine Ahnung, wie du aussiehst!", meinte Jason und zog sein Handy aus der Tasche. Ungefragt schoss er ein Foto.