Von Adam gestützt ließ ich mich durch den Eingangsbereich zu den Fahrstühlen dirigieren. "Wo ist deine Schlüsselkarte?" fragte er mich, aber ich gab nur ein undeutliches Gemurmel von mir. Denn alles drehte sich extrem schnell und ich war dankbar um Adams stütze. Ich spürte wie Hände meine Hosentaschen absuchten und ich gab ein tiefes Brummen von mir. "Blake!" hörte ich Adams stimme mit einem warnendem Unterton, gleichzeitig hörte ich ein "Igitt!" von Amy. Die Fahrstuhltür öffnet sich und ich wurde hineindirigiert. Sie haben wohl meine Schlüsselkarte gefunden. Ich stützte mich mit einer Hand an der Wand ab und wollte mich hinsetzen, doch da machte Adam mir einen Strich durch die Rechnung. "Nix da Kumpel, du bleibst schön stehen. Hinsetzen kannst du dich gleich, wenn wir oben sind." Sie unterhielten sich leise über Tara, aber ich schenkte dem kaum Beachtung. Viel zu sehr drehte sich der ganze Fahrstuhl. Ich dachte an sie. Ihre wunderschönen braunen Haare, wie diese im Wind fliegen, wenn sie auf dem Eis tanzt und wie sie mich jedes Mal verzaubert, wenn ich ihr dabei zusehe. Ich dachte auch daran wie sie sich anfühlt. Ihre Hand in meiner, ihre Hände auf meiner Brust und ihre Lippen auf meinen. Meine Gedanken gingen weiter. Ich stellte mir vor, wie sie auf meinem Schoß sitzt und ich mit meinen Händen ihren Körper erkunde. "Tara." murmelte ich. "Ja Blake, wir wissen nicht wo sie ist!" drang eine Stimme zu mir durch. Ein ruck ging durch meinen Körper und ich landete unsanft auf meinem Hintern. Ich versuchte mich zu orientieren und glaubte mein Sofa zu erkennen. Ich blickte auf und sah, dass Amy weiter zu mir sprach, doch kamen keine Worte heraus. Langsam sickerte die Bedeutung ihrer Worte zu mir durch. 'Wir wissen nicht wo sie ist!' Tara ist weg. Ich versuchte aufzustehen. "Wir Tara finden!" aber Adam drückte mich bestimmend wieder auf das Sofa. "Nix da, du bist total dicht. Du machst keinen weiteren Schritt, als ins Bett!" unbeeindruckt versuchte ich seine Worte zu ignorieren und wollte wieder aufstehe, doch ich kam nicht gegen seinen Druck auf meine Schultern an. Nach einem weiteren Versuch ließ ich mich ergeben in die Kissen sinken lehnte meinen Kopf zurück und schloss die Augen in der Hoffnung, dass endlich der Alkohol nachlässt.
"DU! DU BIST SO EIN RIESEN SCHWACHKOPF!" ich wurde wach, weil mich jemand schüttelte. "Sie ist so ein hübsches und wundervolles Mädchen! Und was machst du? Benimmst dich wie ein Volltrottel!" langsam registrierte ich, dass Kate vor mir steht und mich gerade schüttelte. Sie schrie weiter auf mich ein, allerdings verkraftet das heftige Wackeln, welches sie verursacht mein Margen nicht. Keine zwei Sekunden später kotzte ich ihr vor die Füße. Erschrocken quietschte sie auf und ließ von mir ab. Im Hintergrund hörte ich nur ein Lachen. Im nächsten Moment wurde ich gepackt und hochgezogen.
Erschrocken japste ich auf, als kaltes Wasser auf mich nieder prasselte. Ich versuchte der Kälte zu entkommen, doch zwei starke Hände hielten mich an Ort und stelle. "Na, kommst du jetzt langsam wieder zu dir?" Das Drehen ließ langsam nach und verschwommen nahm ich die Umrisse einer Person vor mir wahr. Es war nicht Adam, soviel ist mir bewusst. Langsam wurde meine Sicht klarer. Ich erkenne meinen Bruder vor mir und sah wie das Wasser auf uns regnete. Er stellte das Wasser aus, wir blieben aber so stehen und er lächelte mich wissend an. "Ich habe ein Déjà-vu, kleiner Bruder." Nachdem Shawn sicher war, dass ich alleine stehen konnte, ging er aus der Dusche raus und reichte mir ein Handtuch. "Sie ist nett die Kleine und sie passt zu dir!" Ich erinnere mich daran, was Adam und Amy vorhin besprochen haben und plötzlich bin ich hell wach. "Tara, wir müssen sie finden!" Ich war schon an der Tür, als Shawn mich packte und auf den Toilettendeckel verfrachtete. "Ihr geht es gut. Kate und ich haben sie nach Hause gefahren. Sie war nur ein Wenig durch den Wind." Shawn lehnte gegenüber von mir am Waschbecken und trocknete sich die Haare. "Du solltest jetzt deinen Rausch ausschlafen. Morgen erzählen wir dir alles, in Ordnung?" Ich nickte, erhob mich um den Deckel und Brille hoch zu klappen und wollte mich gerade Umdrehen, als Shawn mich zurück drehte. "Nix da! Im Sitzen. Ich will nicht auch noch das Bad schruppen!" er klappte die Brille wieder runter, zog mir meine Unterhose runter und setzte mich diesmal auf die offenen Toilette. Mein Murren, das ich das alleine kann ignorierte er. Während ich also auf Klo saß, sammelte er die Klamotten zusammen, die er mir wohl ausgezogen haben muss. Als ich fertig war, reichte er mir eine trockene Unterhose und schob mich dann in mein Zimmer.
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Die Eisprinzessin
Teen FictionSie ist ein Naturtalent. Er ist ein der Kapitän der Eishockeymannschaft. Am Anfang hassen sie sich. Lieben sie sich am Ende? Tara ist neu in der Stadt und an der Schule. Sie versucht sich einzuleben, aber das fällt ihr doch schwerer als gedacht. Di...
