Nachdem ich 2 Wochen lang nur im Bett gelegen und mich erholt hatte. Versucht hatte wieder etwas auf die Beine zu kommen, erfuhr ich dass eine bestimmte Assuna nun mit uns reisen würde.
Ich war ja gut in Akzeptieren, dass wusste ich, aber dass es mir so egal sein würde, hätte ich nicht gedacht. Es stellte sich heraus, dass sie eine gute Freundin wurde und bald konnte ich sie als meine derzeitig beste Freundin in dieser neuen Welt sehen.
Prinzessin Ruto erlaubte einen Lehrling an Assunas Stelle eintretten zu lassen und nachdem wir ihr erklärten, wie Hyrule durch die nicht Erfüllung dieser Maßnahme sowieso untergehen würde, war sie mehr als einverstanden.
Assuna legte mich sogar unter privat Beobachtung. (Sie hatte mich zu ihr nach Hause gebracht.) Und Link im Wasserpalast, in dem krausigen 15 x 20m Zimmer gelassen.
Sie war eine gute Ärztin, Köchin und Schneiderin. Sie konnte all das, was ich niemals lernen würde. Ich konnte gut... lesen...? Und... Ach, keine Ahnung.
Sie erzählte mir Geschichten vom alten Hyrule, Legenden und Märchen die sie schon von ihrer Großmutter hörte.
Bis sie eines Tages mit einer Holzkiste zu mir kam.
"Was ist das?", fragte ich, eine Augenbraue hochgezogen.
-"Es gehörte meiner Mutter. Sie hat es mir hinterlassen. Davon weiß sonst keiner.
Aber, ich hatte auch noch nie so eine wundervolle Person wie dich getroffen und ich möchte es mit dir teilen."
Ich wurde rot und stotterte:"A...Aber das musst du doch nicht."
-"Ich will aber."
Sie ließ es sich nicht ausreden und öffnete die Kiste, indem sie die Goldklippsen vorne einschnappen ließ.
Sie zog viele kleine Zettel heraus und nachdem sie alle inspiziert hatte, filterte sie einen heraus und legte die Anderen weg.
-"Darf ich es dir vorlesen? Ich finde es ziemlich gelungen und möchte die Meinung anderer hören."
"Ähm. Sicher...?"
Sie las vor.
-"Es geschah vor vielen Jahren, als die Göttin Hylia ein Stück des Landes gen Himmel hob. Sie tat es, um sie zu schützen, die Menschen, und das Triforce, welches jedem unglaubliche Macht verleihen würde.
Die Finsterwesen überfielen das Land von Hyrule und brachten Unheil und Schrecken mit sich. Die Landsleute hielten sich wacker und kämpften so lange es ging. Vergebens.
Die Göttin Hylia sah das Leid, dass ihrem Volk angetan wurde, hob ein Stück Land über die Wolken und forderte den Anführer der Monster zum Kampf heraus. Die Menschen waren wieder in Sicherheit. Sie musste nur noch den letzten Kampf gewinnen.
Es war anstrengend, aber schlussendlich konnte sie ihn besiegen und auf lange Zeit verbannen. Aber es kostete ihr all ihre Kraft. Sie zog sich zurück und wurde nie wieder gesehen. Der Verbannte, als auch die Göttin selbst, hielten sich 100 Jahre im Schatten auf.
Aber der Verbannte konnte ausbrechen. Nach langer Zeit hatte er es dennoch geschafft und war stärker als jemals zuvor.
Hylia war immer noch nicht erholt und konnte nicht nochmal gegen ihn gewinnen.
Sie schickte einen Menschen auf die Reise, sein Land, die Menschen die er liebte und die Göttin selbst zu retten.
Er stellte sich dem Todbringer in seiner gefährlichsten Gestalt.
Und besiegte ihn.
Man sagt, er habe sein Schwert himmelwärts gehalten, die Energie der Göttin aufgesaugt und ihn vernichtet.
Glaubst du auch, es ist so geschehen?"
Sie sah mich erwartungsvoll an.
"Das ist gut. Wer hat das geschrieben?"
-"Das ist es ja. Ich weiß es nicht. Ich habe diese Geschichte noch nie gehört."
Es trat eine lange Pause ein.
-"Glaubst du an die Geschichte? Das er seine Waffe himmelwärts streckte und ihn besiegte?", fragte sie mich neugierig.
"Ich weiß nicht, es klingt ein wenig absurd, weil schon allein die Tatsache, dass es ein Reich über den Wolken geben soll, absurd klingt... Komisch. Aber seit ich hier bin, glaube ich alles."
Ich warf ihr ein Lächeln zu.
-"Na ja gut. Wir werden nochmal die Verbände an dir wechseln und eine Suppe essen und danach können wir, denke ich, auch schon los."
Ich nickte. Danach schritt sie mit ihrer Truhe aus dem Zimmer, raus auf den Gang.
Ich hiefte mich hoch und ging auf wackeligen Beinen zum Fenster.
Die Aussicht war gut. Nicht schön, aber auch nicht ganz hässlich. Man sah auf eine 'Nebenwasserpfütze' des Hylia Sees.
Himmelwärts, huh? Wäre doch praktisch, wenn das ginge.
Aber wie sollte er das machen? Laden und Schuss, oder wie? Oder hatte er danach einfach festere Schläge?
Wenn dieses Schwert noch irgendwo wäre, wo hätte er es versteckt? Oder liegt es bei ihm im Grab? Oder Schlimmer! Ist es bei ihm? Lebt er noch?! Ja, komm. Der Verbannte hatte auch 100 Jahre überlebt! Aber der war doch kein Mensch, oder?
Vielleicht ein Dämon? Wenn es Götter gibt, gibt es auch Dämonen, oder zumindest den Teufel.
Ein Land über den Wolken.
Es klingt komisch und völlig unglaubwürdig, aber es war doch nur eine Geschichte, oder?
Meine Gedanken streiften wild umher und die Geschichte spielte sich in Endlosschleife wieder und wieder ab.
Neue Fragen entwickelten sich, alte blieben offen und würden vielleicht niemals beantwortet werden.
Ich blieb noch lange am Fenster stehen und dachte über das Schwert nach.
Es klang erfunden. Viel zu gut geschrieben. OK, es gab gute Autoren... Es war so absurd. Aber wieso wollte ich dieser Geschichte soviel Glauben schenken?
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Soooo, 20 Kapitel, huh?
Ich musste gerade mehr als die Hälfte nochmal schreiben, weil's das nicht gespeichert hat xD Supeeeer!
Ach ja, ich wollte hier eigentlich auch mal erwähnen warum ich das 'Silence' nannte.
Das war so: Mir fiel nichts besseres ein und anfangs wollte ich es dann so machen dass Link einfach nicht reden kann. Als ich dann angefangen hatte dachte ich mir so: Neee lass mal ich lass ihn reden und nehm ihm später einfach mal die Stimme weg.
Also im Endeffeckt mach ich jetzt einfach gar nichts und der Titel passt 0 zum Inhalt, aber well, who cares?
Außerdem vielen Dank für über 800 Views! :D Anfangs dachte ich, ich bekomm nicht mal 200 oder so, aber danke, danke, danke...
Dazu kommt noch, dass bei mir die Schule grad voll reinhaut! Yesss! (spürst du den Sarkasmus?) Also kommen die Updates jetzt voll unregelmäßig.
Na ja, damn it. Kanns halt nicht ändern.
Also dann,
Haunse!
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Silence
FanfictionJetzt stand sie über mir, aber sie machte nicht den selben Fehler wie Dark. Sie traf. Und zwar mitten in mein Herz. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Als die 17 jährige Sophie von der Schule nach hause geht, sieht sie ein Licht über dem Wald aufblitzen. Als s...
