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MAFIAROMANCE| 18+
Der Mann für den du arbeitest, ist der Teufel in Person.
Kiyan Maroni ist der schlimmste Boss, den du dir hättest vorstellen können.
Doch welche Wahl hast du, wenn dich aufgrund deiner Vergangenheit nieman...
„Können Sie mir nicht doch irgendwie helfen?", wiederholte ich meine Frage noch einmal.
Hoffnungsvoll blickte ich meine Ärztin an, welche mich nur etwas ratlos musterte und leicht ihren Kopf zu schütteln begann.
„Miss. Ohne die möglichen Väter können wir keinen Vaterschaftstest machen. Sie müssen mit den Betroffenen sprechen", redete die Dame auf mich ein.
„Okay, trotzdem Dankeschön", murmelte ich etwas enttäuscht.
Nachdem ich das Gebäude verlassen hatte, blieb ich kurz stehen, um einmal tief durchzuatmen und dachte daran, dass ich sie nun vermutlich beide verlieren würde, da mich nach dieser Information sicherlich beide hassen werden.
Ich fühlte mich geradeso als würde ich den Halt unter meinen Füßen verlieren und hatte keine Ahnung, wie ich dies meinem Freund schonend beibringen sollte genauso wenig wie Kiyan, über welchen ich erst seit kurzem hinweg gekommen bin. Das Gefühl von beiden nur benutzt zu werden, holte mich ständig ein und auch gerade jetzt, versuchte es die Kontrolle über mich zu gewinnen, wobei mir mein Kopf sagen wollte, dass keiner von ihnen ein guter Vater sein würde.
Genau in diesem Punkt war ich mir nämlich alles andere als sicher, da ich keinen von beiden so recht in der Vaterrolle sah und auch der Papá von den zwei ziemlich anstrengend war. Mein Plan war es eigentlich gewesen schwanger abzuhauen, auszuwandern und nie wieder zurück zu kehren, doch ich würde nicht guten Gewissens gehen, wenn mein Kind keinen Vater haben dürfte, also blieb mir nur noch die Option Kiyan und Azriel davon zu beichten. Würden sie allerdings beide ziemlich abgeneigt von dem Gedanken sein, ein Baby groß zu ziehen, könnte ich mir das mit dem Ausland immer noch überlegen.
Mein Handy begann zu vibrieren, wobei ich mit einem Blick auf dieses, Azriels Namen leuchten sah und mir mein Herz bis zum Hals schlug, während ich zögerlich überlegte, ob ich diesen Anruf nun annehmen sollte oder nicht. Zögerlich drückte ich auf den Button, um mir dann mein Handy ans Ohr zu halten und gespannt darauf zu warten, was er mir zu sagen hatte.
„Mi rubí! Wo bist du denn? Ich erreiche dich die ganze Zeit nicht und mache mir Sorgen. Ist alles in Ordnung bei dir?", wollte Azriel sofort besorgt wissen.
Mein Herz ging aufgrund seiner Worte auf, wobei ich mal wieder unmittelbar darüber nachdachte, dass Kiyan es immer völlig kalt gelassen hatte, sobald ich einmal länger weg gewesen war und er sich niemals so sehr um mich sorgen würde, wie es mein Freund tat. Ich schluckte einmal heftig, bevor ich den ersten Ansatz wagte, mit der Sprache herauszurücken.
„Ich-wir müssen dringend sprechen, wenn ich zurück bin", hauchte ich.
„Was ist los? Stimmt etwas nicht, mi rubí?", hakte Azriel nach.
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Mit angehaltenem Atem sperrte ich die Tür auf, wobei ich sofort seine neugierigen Blicke spüren konnte und meine Hände vor Nervosität schwitzig wurden. Er zog mich wie üblich in eine Umarmung, um dann seine Lippen auf meine zu legen, was in einem langen Kuss voller Leidenschaft endete und seine Hand sanft über meine Wange strich.
„Gehts dir gut, Chyella? Du bist so blass", erkundigte Azriel sich besorgt.
„Ich bin schwanger", flüsterte ich.
Mein Herz begann zu rasen, während ich für diesen Augenblick meine Augen schloss und mir eine vereinzelte Träne aus purer Angst sowie Verzweiflung die Wange hinter lief. Die Stille zwischen uns verbreitete nur noch weiter die Panik in mir und ich betete innerlich darum, dass Azriel darauf etwas erwidern würde.
„Sag doch bitte was!", flehte ich.
„Wir kriegen ein Baby. Das ist doch eigentlich etwas schönes, doch etwas stimmt nicht, denn ansonsten würdest du dich viel mehr darüber freuen", entgegnete Azriel.
Er schien mich mal wieder ganz genau analysiert zu haben und warf mir einen Blick zu, welcher mir sagte, dass ich ehrlich zu meinem Freund sein sollte und wenn er mich dafür nun verlassen würde, müsste ich dies so hinnehmen.
„Natürlich freue ich mich. Ich wollte schon immer Kinder. Nur bist du nicht der einzige, welcher als Vater in Frage kommt, denn dein Bruder könnte auch der mögliche Papa sein, wenn man vom Zeitintervall ausgeht und ich wusste einfach nicht, wie ich dir das sagen sollte", versuchte ich mich ihm zu erklären.
„Wir schaffen das, mi rubí. Ganz egal was passiert und ich werde immer deine Stütze sein, wobei es nicht darauf ankommt, ob es mein Kind ist oder nicht. Dennoch hoffe ich natürlich, der Vater zu sein", teilte Azriel mir mit.
Seine Worte sorgten dafür, dass mir ein Stein von Herzen fiel und als er mich anschließend fest in seine Arme zog, wusste ich, dass ich Azriel nie verlieren würde und dies kein Grund sein würde, weshalb er mich verlässt. Es beruhigte mich so sehr, dass mein Freund für mich da sein wollte und als er seine Hand über meinen Bauch fuhren ließ, konnte ich nicht anders als bis über beide Ohren zu strahlten und die sanften Berührungen einfach zu genießen.
„Und wenn wir Kiyan davon nichts erzählen? Es einfach für uns behalten und du Vater wirst, egal ob es von dir ist oder nicht", sprach ich meine Überlegung aus.
„Das ist ziemlich egoistisch und wäre auch nicht richtig. Ich denke nicht, dass wir mit gutem Gewissen leben könnten, denn im Hinterkopf würde man sich ständig fragen, ob das Baby eventuell doch einen anderen Vater hat und es wäre so, als würde man ihm dies nicht gewähren", lehnte Azriel ab.
Ich sank zurück in seine Arme, nickte leicht und konnte mich eigentlich ziemlich glücklich schätzen, dass mein Freund so reif denken konnte und mich auch deswegen keinesfalls verurteilte. Dennoch verspürte ich diese innerliche Unruhe und der Gedanke daran, es Kiyan genauso erzählen zu müssen, bereitete mir nur noch mehr Bauchschmerzen, wobei ich darum betete, Azriel würde der Vater sein.
„Ich liebe dich", hauchte ich.
„Ich liebe dich auch, mi rubí", entgegnete er.
Es war nur noch eine Frage des Glückes, ob mein Freund der leibliche Vater meines Kindes sein würde oder ob das Schicksal sich für den Psychopathen entschieden hatte, wobei ich nur auf ersteres hoffte und innerlich zu Gott bettete, dass er mir dies ermöglichen würde...
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