PoV:Cloe
„Kämpfe niemals um Aufmerksamkeit oder Zuneigung. Wenn es dir nicht freiwillig gegeben wird, ist es nichts wert."
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Als ich fertig mit baden war, ging ich zurück in mein Zimmer. Ich überlege schon die ganze Zeit, wieso Edward nicht im Wohnzimmer gesessen ist, als ich fragte ob ich duschen könnte. Und Bella war auch nirgends zu sehen. Warum war sie überhaupt bei den Cullen's? Verdammt jetzt hatte die Neugier doch gewonnen. Ich zog ein anderes paar Schuhe als vorhin an und ging raus aus mein Zimmer. Langsam ging ich die lange Treppe runter. Ich hörte Emmet und Rosalie im Wohnzimmer reden. Carlisle und Esme waren nicht zu hören. Leise ging ich Richtung Haustür.
Draußen angekommen atmete ich wieder. Ich hatte mein Atem angehalten. Eigentlich gab es kein Grund, so leise zu sein. Ich konnte hingehen wo ich will. Ich sah auf dem Parkplatz einen verblassten roten Lastwagen. Den habe ich vorhin gar nicht bemerkt. Ich schloss meine Augen und konzentrierte mich. Zuerst konnte ich draußen nur ein rauschen wahrnehmen, der von dem Bach kam. Ein kalter Wind ging. Da! Ich hörte Bella. Sie waren hinter dem Haus auf der Terrasse. Leise ging ich hinter. Wenn sie mich sehen sollten, würde ich einfach sagen ich wollte mir das Haus angucken. Es soll nicht so aussehenen als würde ich mich hier verstecken. "Bella bitte versteh, dass ich hier erstmal was zu klären habe." Sagte Edward verzweifelt. Einen Moment war es still. "Ich weiß Edward. Aber es ist schwer für mich. Du warst eine lange Zeit von mir getrennt. Das musst du auch verstehen, dass es nicht leicht für mich ist. Du hast gesagt das wir heiraten und das du mich danach verwandelst. Al-" Bella konnte nicht zu Ende reden, da Edward ihr den Mund zu hielt. Sie schaute überrascht zu ihm hoch. Er guckte sie dunkel an. "Bella. Ich weiß es ist schwer für dich. Und ich verstehe auch das du dich in letzter Zeit so einsam gefühlt hast. Es tut mir wirklich leid. Aber vergiss nicht aufzupassen was du sagst. Okay?" Er sprach so leise, das ich vermutete Bella hätte es nicht gehört. Er nahm seine Hand wieder von ihrem Mund. Bella wirkte irgendwie verletzt. "Verstehe. Also hast du es Cloe noch nicht gesagt?" Fragte sie. Was hat er mir nicht gesagt? Edward wirkte irgendwie angespannt. Er schüttelte seinen Kopf. Irgendwas ist seltsam. "Edward du musst es ihr sagen! Es ist ihr gutes Recht es zu wissen!" Sagte Bella etwas lauter. "Bella bitte nicht so laut. Ich weiß das ich es ihr sagen muss, aber heute im Wald ist etwas passiert. Sie vertraut mir nicht um mir die Wahrheit zu sagen. Und es macht alles nur noch schlimmer, wenn ich es ihr jetzt sagen würde. Sie gehört jetzt zu meiner Familie, und daran kannst du nichts ändern Bella. Sie und ich haben eine Vergangenheit zusammen und uns verbindet etwas. Etwas was ich nicht deuten kann. Es ist so als hätten wir das gleiche Schicksal. Ich muss sie beschützen, egal vor was." Bella war sprachlos, und ich auch. So sieht Edward das alles? Hat es vielleicht auch was damit zu tun was er zu Jessica gesagt hatte? "A-aber Edward.. uns verbindet doch auch etwas, du weißt was 'sie' gesehen hat." Bella sprach das 'sie' sehr nachdrücklich aus. "Ich weiß. Und ich werde mein Versprechen auch halten. Ich schwöre es dir Bella." Danach nahm er sie in die Arme. Ich wande mich den beiden ab und lehnte mich gegen die Hauswand. Wer war 'sie' und was hat mir Edward noch nicht gesagt?
Es vergingen ein paar Tage, nach dem Gespräch von Edward und Bella. Ich habe sehr viel nachgedacht über das was Bella gesagt hatte. Das Edward eine lange Zeit nicht bei ihr was, wo war er? Und auch über die Hochzeit von den beiden. Edward hat nie etwas erwähnt, dass es so gut mit den beiden ist. Ich habe mir auch viele Gedanken gemacht über 'sie'. Vielleicht ist sie die Jenige die auf einer Weltreise ist. Mit Emmet verstand ich mich einfach super und mit Rosalie auch sehr gut. Sie gibt mir sehr viele Tipps, für die Schule und wie ich mich dort verhalten soll. Esme und Carlisle sind ein paar Tage auf eine Insel gefahren um Urlaub zu machen. Aber Carlisle hat mir davor noch versprochen alles zu erklären, was er damals tun musste. Und weshalb er mich dort gelassen hatte. Mit Edward ist es letzter Zeit etwas schwieriger geworden. Er verheimlicht mir so viel. Und auch das er denkt ich vertraue ihm nicht, was nicht stimmt. Er ist im Moment der vertrauenswürdige in meinem Leben. Sollte ich das Edward sagen, damit er mir auch vertraut? Denn die Neugier frißt mich langsam auf. So viel ist in mein Kopf. Ich schüttelte ihn und guckte zu Edward. Ich sitze in sein Auto, wir führen gerade zur Schule. Er bestand darauf mich zu fahren. Aber bis jetzt haben wir fast kein Wort geredet. Er sieht irgendwie angespannt aus. Das war letzter Zeit oft so. Er war nur in Gedanken. Emmet hat gesagt das wäre einfach seine Art, mit Dingen klar zu kommen. Er macht sehr viel mit sich selbst aus. Edward sah mich jetzt von der Seite an. Unser Blick traf sich. Sofort guckte ich weg. Verdammt er hat mich erwischt! Wie peinlich. Edward lachte, das erste Mal seit langem. Ich wurde tief rot. "Bin ich so interessant?" Oh Gott Hilfe. Was soll ich nur sagen. "Du hast bloß etwas im Gesicht." Sagte ich dann. Verdutzt guckte er in den Spiegel. Mir ist nichts besseres eingefallen! Gerade als er was sagen wollte, hupte hinter uns jemand. Ich sah zu dem Rückspiegel, da ist ein Mottoradfahrer hinter uns. Ich liebe Motorräder. Ich strahlte über das ganze Gesicht. "Wie toll." Sagte ich vergnügt. Edward zischte nur. "Was findest du daran bitte toll?" Fragte Edward trotzig. "Einfach alles. Man kann schnell fahren und einfach abschalten." Ich war in mein Element. Edward murmelte nur etwas unverständliches. Wir hielten an ein Seitenweg an. Edward guckte mir fest in die Augen. "Bleibst du bitte sitzen, ich muss kurz etwas klären. Okay?" Ich machte ein Schmollmund und schüttelte den Kopf. Ich habe lange kein Motorrad mehr gesehen. Und dieses Exemplar hinter uns sieht aus als wäre es selber zusammengebaut. Das ist eine Gabe. Edward seufzte und stieg aus. Ich kicherte und stieg auch aus. Der wo auf dem Motorrad gesessen ist stand neben diesem. Edward war sofort an meiner Seite. Der Fahrer tat sein Helm runter, und hatte ein selbstsicheres Grinsen im Gesicht. Jacob. Sofort war meine gute Laune verflogen. "Ich geh wieder ins Auto Edward." Ich war total niedergeschlagen. "Warte!" Rief Jacob. Missmutig drehte ich mich um und sah Jacob an. "Wir hatten einen schlechten Start. Wollen wir von vorne anfangen, du darfst sogar mit meinem Bike fahren." Und da hatte er mich. Meine gute Laune von vorhin war wieder da. Gerade als ich zustimmen wollte, zischte Edward. Er sah mich warnend an. "Cloe." In seiner Stimme lang etwas dunkles. Und es duldete kein Wiederspruch. "Man Edward! Es ist ein Motorrad!" Sagte ich beleidigt. Er schüttelte nur sein Kopf und guckte wieder zu Jacob, der mich beobachtet. "Was genau willst du Jacob?" Jacob war mit seinen Gedanken ganz woanders als er mich ansah. Ich fühlte mich irgendwie beobachtet. Edward war kurz davor auszurasten. Er kam auf mich zu und hob mich hoch über seine Schulter und ging zum Auto. Ich wiedersetzte mich nicht, ich wollte kein Streit mit ihm. "Hey! Bastard lass sie los!" Sagte Jacob wütend er zitterte heftig, und das passierte irgendwie immer wenn er sauer ist. Edward setzte mich ins Auto und schnallte mich an. Sein Gesicht war sehr nah bei meinem. Seine Augen waren freundlich aber sein Gesichtsausdruck war steif. "Bleib bitte sitzen, und komm bloß nicht auf die Idee rauszukommen." Ich konnte nichts sagen. Irgendwas lag in der Luft. Edward hatte mich komplett in seinem Ban. Ich konnte nur leicht nicken. Alles in mir schrie nach Edward. Und auch er merkte dieses Gefühl, ich konnte es erkennen als er sich etwas näher zu mir runterbeugte. Fast hätten sich unsere Nasen sich berührt. Er verschwand so schnell nach draußen und schloss die Tür zu, dass mir wieder schwindelig wurde. Was wäre gerade passiert? Ich verbarg mein Gesicht in meine Hände. Ich sehe wahrscheinlich aus wie eine Tomate. Als ich mich beruhigt habe guckte ich hinter. Zuerst konnte ich nichts hören und sehen aber dann kam Jacob in mein Blickfeld. Er zitterte immer noch stark. Wo war Edward? Da! Er stand im Schatten eines Baumes. Er und Jacob entfernten sich immer mehr von dem Auto. Ich konnte nur noch ganz leise etwas hören. "Lass sie endlich in ruhe!" Sagte Edward aufgebracht. "Das kann ich nicht und das weißt du! Du kannst mich nicht immer von ihr abhalten, es ist meine Bestimmung und ihre auch! Ich gehöre zu ihr!" Zischte Jacob. Edward lachte nur bitter. "Ach wirklich? Auf dein scheiss gebe ich aber nichts! Es ist mir egal, zuerst Bella und jetzt sie? Denkst du, du kannst dir hier alles nehmen was dir gerade in den Sinn kommt?!" Edwards war mehr als wütend. "Du kannst aber nichts daran ändern. Irgendwann muss sie es sowieso erfahren. Spätetstend wenn die Vampire kommen. Du willst doch nicht das sie mitkämpfst oder?" Edward reagierte darauf nicht. "Edward! Das ist nicht dein Ernst, sie kann doch nicht da mitkämpfen!" "Ich weiß!" Schrie Edward fast. "Natürlich lasse ich sie nicht mitkämpfen, aber ich muss schon auf Bella aufpassen. Ich weiß nicht wie ich es machen soll! Und ich lasse sie bestimmt nicht unter deiner Aufsicht." Er und Jacob schwiegen. Welcher Kampf? Sind die Cullen's in Schwierigkeiten? Wenn es so ist will ich natürlich helfen! Ich bin wütend, dass sie mich nicht in ihr Gespräch beteiligen lassen. Schließlich geht es hier um mich! Ich schnallte mich ab und machte die Tür auf. Jacob und Edward waren überradcht mich zu sehen. Sie dachten wahrscheinlich sie wären weit genug weggewesen, so das ich beide nicht hören könnte. Tja falsch gedacht. "Ich will helfen!" Sagte ich fest. Edward schloss seine Augen. "Nein." Sagte Jacob. "Du kannst es mir aber nicht verbieten! Wer bist du überhaupt? Du kommst uns hinter her und denkst du kannst über mein Leben bestimmen?" Ich stemmte meine Hände in meine Hüfte. "Also gut. Anscheinend hat Edward dir von mir nicht erzählt." Jacob sah Edward hasserfüllt an. Edward der seine Augen wieder offen hatte guckte mich flehend an. Wahrscheinlich will er das ich wieder ins Auto gehe. Aber nein da muss ich ihn leider enttäuschen. Jacob sah mich wieder an. "Also ich bin ein Werwolf." Sagte er knapp. Ich konnte ein Lachen nicht verdrücken. "Ist klar und jetzt bitte die Wahrheit." Sagte ich immer noch lachend. Das ist doch absurd! Ein Werwolf. Er zuckte nur mit dir Schultern und ging ein paar Schritte nach hinten. "Jacob!" Sagte Edward warnend. Jacob aber hörte gar nicht mehr zu. Er spannte sich an und keuchte, seine ganzen Knochen knacksten, als würden sie brechen. Es war ein grässliches Geräusch. Angewiedert hielt ich mir die Ohren zu und schloss meine Augen. Sofort war Edward bei mir, er legte seine Hände auf meine. Als Hilfe damit ich es nicht hören muss. Ich war ihm wirklich dankbar. Nach einer Weile löste er seine Hände von meinen. Ich machte meine Augen wieder auf und erschrak, als ich einen riesigen Wolf vor mir sitzen sah. Edward war immer noch dicht neben mir. Ich guckte zu Edward hoch. "I-ist das J-jacob?" Fragte ich mit zitternde Stimme.
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Twilight-Saga FF
Fantasi"Ich glaube, ich halte immer noch an etwas fest, von dem ich eigentlich weiß, dass es nie passieren wird, aber irgendwo tief in meinem Inneren habe ich eine kleines Stück Hoffnung, dass es eines Tages doch passieren wird.„ ~Cloe Cullen. ·#1 -twiligh...
