Kapitel 16: Marionette und Schattenkönigin

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Die Wochen vergingen wie im Flug, und Isabelle hatte ihren Platz in Alexanders Leben gefestigt. Wie ein Schatten umhüllte sie ihn, beeinflusste seine Entscheidungen und lenkte ihn nach Belieben. Alexander, der einst ein entschlossener und starker Mann war, war nun zu einer Marionette geworden, die an den Fäden ihrer Manipulation hing. Seine Unentschlossenheit wurde immer deutlicher, und Isabelle genoss die Kontrolle, die sie über ihn hatte.

An einem Abend trafen sich Isabelle und Damian in einem seiner eleganten Penthäuser, hoch über der Stadt. Der Ausblick war atemberaubend, die Lichter der Stadt glitzerten wie Sterne im Dunkeln, doch die wahre Leidenschaft brannte nicht draußen, sondern in dem Raum zwischen den beiden.

„Wie läuft es mit Alexander?", fragte Damian, während er einen Blick aus dem Fenster warf. Seine Stimme war ruhig, aber die Anspannung zwischen ihnen war greifbar.

Isabelle trat näher, ihre Augen funkelten. „Er ist vollkommen in meiner Hand. Er hört auf mich, als ob ich seine einzige Stimme der Vernunft wäre. Es ist fast... zu einfach."

Damian drehte sich zu ihr um, seine Augen durchdrangen sie. „Du bist besser als ich dachte, Isabelle. Du machst das Spiel zu deinem eigenen."

Ein Lächeln huschte über Isabelles Lippen, aber es war mehr als nur Freude – es war das Wissen um die Macht, die sie hatte. „Es fühlt sich gut an, die Kontrolle zu haben."

Damian trat einen Schritt näher, und der Raum schien sich um sie herum zu verdichten. „Aber hast du schon einmal über die Konsequenzen nachgedacht?"

„Ich mache mir keine Sorgen um die Konsequenzen", entgegnete Isabelle, ihre Stimme fest und herausfordernd. „Ich weiß, was ich will, und ich werde es bekommen."

In diesem Moment war die Spannung zwischen ihnen unerträglich. Damian trat noch näher, und Isabelle spürte das Feuer, das zwischen ihnen loderte. „Willst du wissen, was ich will?", flüsterte er, sein Atem streifte sanft über ihre Lippen.

„Ja", hauchte Isabelle, ihre Augen weiteten sich vor Erregung. „Was willst du?"

Er griff nach ihrem Kinn und hob ihren Kopf an, sodass ihre Blicke sich trafen. „Dich."

Mit einem kräftigen Ruck zog Damian sie an sich und ihre Lippen trafen sich in einem leidenschaftlichen Kuss. Die Welt um sie herum verschwand, und alles, was zählte, war der Moment und die Hitze zwischen ihren Körpern. Isabelle gab sich ihm hin, ließ ihre Kontrolle für einen Augenblick los und ließ die Leidenschaft über sie hinwegrollen.

Seine Hände erkundeten ihren Körper, während sie sich gegen ihn drängte. Sie spürte das Verlangen, das in ihr loderte, und sie wollte mehr – mehr von ihm, mehr von dieser Intensität. Damian war dominant, und sie genoss es, sich ihm hinzugeben.

„Du bist eine Königin, Isabelle", murmelte er zwischen Küssen, seine Stimme tief und rau. „Und ich werde dir zeigen, was es bedeutet, eine Königin zu sein."

Mit einem geschickten Griff führte er sie zu einer der Wände des Penthouses und drückte sie sanft dagegen. Isabelle fühlte, wie ihr Herz raste, und der Aufruhr der Leidenschaft in ihr wuchs. Damian hatte das Zepter in der Hand, und sie war bereit, ihm zu folgen.

„Ich bin bereit", flüsterte sie, und seine Augen blitzten vor Freude, als er sie anblickte.

Er drückte sie fester gegen die Wand und küsste sie hungrig, seine Hände glitten über ihren Körper, während sie ihm näher kam. Isabelle erwiderte seine Küsse mit brennender Intensität und ließ alle Hemmungen los. In diesem Moment waren sie eins – zwei Schatten, die in der Dunkelheit tanzten, während die Stadt zu ihren Füßen lag.

Die Hitze zwischen ihnen wuchs, als Damian sie schließlich auf die weiche Couch im Raum zog. Er ließ sie nicht los, und Isabelle fühlte, wie die Leidenschaft sie einhüllte, sie mit jeder Berührung, jedem Kuss weiter entflammen ließ.

Die Schatten Königin- Between Shadows and Flames Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt