Ella betrat den Stall, und das vertraute, beruhigende Geräusch der Pferde, die in ihren Boxen schnaubten, empfing sie. Die Luft roch nach Heu und frischem Stroh, und es war der erste Moment des Morgens, in dem sie sich tatsächlich lebendig fühlte. Hier konnte sie ihre Gedanken beruhigen, ihre Wut und die Verwirrung über den Vorabend abschütteln. Die Nähe zu ihren Pferden war ein sicherer Hafen.Ella entschied sich, den Tag ruhig und entspannt zu beginnen. Sie ging zu Sun, der in seiner Box ruhig auf sie wartete. Statt ihn zu longieren, nahm sie ihn einfach am Halfter, das sie ihm sanft anlegte. Mit einem leichten Zügelgriff führte sie den weißen Wallach aus der Box. Der Boden unter ihren Füßen war noch kühl vom frühen Morgen, und die Luft war frisch, als sie mit Sun in Richtung Strand ging.
Es war kein strenger Trainingsmorgen, sondern eher ein Moment der Entspannung. Sun hatte die meiste Zeit des Jahres hart gearbeitet, und heute wollte Ella ihm etwas anderes bieten. Sie führte ihn gemächlich über den weichen Sand, ließ ihn die Freiheit genießen, ohne Druck, ohne irgendeine Aufgabe. Die Wellen schlugen sanft gegen den Strand, und Bella, die fröhlich um sie herumsprang, sorgte dafür, dass der Spaziergang nie langweilig wurde. Es war eine ruhige, friedliche Zeit, in der Ella einfach nur den Moment genoss.Der weiße Wallach ging ruhig an ihrer Seite, sein Schritt gleichmäßig und gelassen. Sun schnaubte mehrmals, schien die frische Meeresluft genauso zu schätzen wie sie selbst. Der Klang des Stricks, der locker in ihrer Hand hing, das leise Scharren von Suns Hufen im Sand – all das fühlte sich beruhigend und wohltuend an. Es war einfach nur ein Spaziergang, der ihnen beiden gut tat.Nachdem sie eine Weile am Strand entlanggegangen waren, drehten sie um und machten sich wieder auf den Weg zurück zum Stall.Dort angekommen, schnappte Ella sich Bella und lief zu Mystery. Der dunkelbraune Hengst stand in seiner Box und begrüßte sie mit einem leisen Wiehern, als er sie bemerkte.
Bevor Ella Mystery satteln konnte, ging sie zuerst zu seiner Box, um den Hengst gründlich zu putzen. Der dunkelbraune Wallach begrüßte sie mit einem leisen Wiehern, als er sie erblickte. Sie strich ihm über den Hals, um ihm zu zeigen, dass sie da war, bevor sie das Putzzeug auf den Hocker neben der Box stellte.
Sie begann mit der Bürste, die sie in der Hand hielt, und ging langsam über sein glänzendes Fell. Zuerst strich sie mit der groben Bürste über seinen Rücken, dem Hals und den kräftigen Schultern. Ihre Handbewegungen waren gleichmäßig, fast beruhigend. Mystery schnaubte immer wieder, entspannte sich mit jedem Pinselstrich. Der Hengst stand ruhig da, als Ella mit der feinen Bürste die letzten Reste von Staub und Schmutz entfernte. Die Hufe kratze sie danach mit einem kleinen Hufkratzer aus,wobei sie auf jedes Detail achtete. Sie liebte diesen Moment der Nähe, das Gefühl, mit ihrem Pferd in einer ruhigen, vertrauten Verbindung zu sein.Mysterys glänzendes Fell schimmerte unter ihren Händen, und als sie die Bürste über seine Mähne zog, bemerkte sie, wie weich sie sich anfühlte. Der Hengst war in Topform, und Ella war stolz darauf, ihn zu pflegen. Der Duft von frisch geputztem Fell mischte sich mit dem leichten, erdigen Geruch des Stalls. Es war fast ein Ritual, diesen Moment zu genießen, bevor sie mit dem Training weitermachte.Nachdem sie alle Stellen gründlich gesäubert hatte, klopfte sie ihm noch einmal sanft auf den Hals und lächelte. „So, mein Großer, jetzt bist du bereit." Sie ging zu der Sattelkammer und holte den Sattel, der genau auf seine kräftigen Schultern passte. Die Gurtstränge, der Sattelpad – alles war vorbereitet. Ella lief zurück zu ihm und legte den Sattel sorgfältig auf seinen Rücken, wobei sie darauf achtete, dass er nicht verrutschte.Sie zog den Gurt langsam an, ließ den Hengst ein paar Schritte gehen, um zu sehen, wie er sich mit der neuen Ausrüstung fühlte. Als sie sicher war, dass der Sattel gut saß, legte sie den Zaum auf und legte ihm die Zügel sanft über den Hals. „Bist du bereit?", fragte sie, als sie den letzten Schärpenriemen festzog.Mystery reagierte, indem er den Kopf hob und sich ein bisschen dehnte. Ella konnte spüren, wie er sich mit dem Sattel vertraut machte.Sie stieg auf und fühlte sofort, wie sich die Verbindung zwischen ihnen vertiefte, als sie die Zügel aufnahm.Mit einer leichten Handbewegung forderte sie ihn auf, loszutraben, und sie begannen mit einer ruhigen Aufwärmrunde. Es war wichtig, dass er sich erstmal locker bewegte, um in den richtigen Rhythmus zu kommen. Der warme, kräftige Mitteltrab, den er in seinem natürlichen Tempo zeigte, fühlte sich angenehm an. Seine Muskeln spannten sich unter ihr an, als er sich mit kraftvollen, gleichmäßigen Schritten vorwärts bewegte.
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Blake
Romance"Wieso bist du noch hier?" "Weil ich dich liebe." Blake und Ella. Er ist der Badboy der Schule, den jedes Mädchen will aber nicht haben kann. Er interessiert sich für niemanden und vorallem nicht für Ella. Auch er hat sich schon einige Male über s...
