Kapitel 51

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Es ist unglaublich! Ich sehe alles gestochen scharf! Jedes einzelne Staubkorn ist klar und deutlich zu sehen. Und mein gehör! Ich höre die Mäuse im Wald und die Holzwürmer die durch den Stamm kriechen. Schon allein dafür hat sich der Schmerz gelohnt. Nur leider gibt es da eine kleinigkeit...
Ich fahre mit meiner Hand an meinen Hals. Autsch! So eine Scheiße! Wenn ich nur gewusst hätte, wie schmerzhaft Durst ist dann... Ja... Was dann? Naja egal! Einwas will ich noch wissen!
Denke ich. Gerade kommt mir der Gedanke ans Aufstehen und ich stehe schon. Und das innerhalb einer zweiunddreißigstel Sekunde! Ich versuche in Menschengeschwindigkeit ins Bad zu gehen. Es ist schwerer als es aussieht, aber es gelingt mir nach mehreren Versuchen. Als ich im Bad bin, schließe ich meine Augen und hole tief Luft. Unnötigerweise. Mein Körper braucht die Luft nicht mehr. Ich öffne die Augen, schaue in den Spiegel und erstarre zu einer Statue. Das bin nicht ich! Durchfährt mich der Gedanke.
Mich schaut eine wunderschöne Frau an. Sie ist weiß wie ein Bettlaken, hat lange, volle, leicht gewellte Haare, eine reine Haut ohne Sommersprossen, Leberflecken oder sonstigem. Sie hat rote, volle Lippen und lange, schwarze Wimpern. Nur ihre Augen sind erschreckend Blutrot. Diese Frau bin... Ich schlucke schwer... Ich! Die Erkenntnis trifft mich wie ein Schlag und langsam erwache ich wieder aus meiner starre. Ich gehe wieder in mein Zimmer und finde einen Brief auf meinem Schreibtisch.
Liebe Suri,
Wenn du erwacht bist und dies liest, ziehe dir Bitte die Volturi-Klammotten an die alle Wachen tragen. Sie liegt auf deinem Bett.
Danach begebe dich bitte in den Saal.
Mit freundlichen Grüßen,
Aro
Wie gewollt ziehe ich die Volturi-Kluft an und gehe in den Saal.
Dort erwarten mich schon die Meister.
Aro: Ahhh! Suri die unsterblichkeit steht dir!
Irgendwie muss ich über Aros Kommentar lächeln. Dieser Schleimer...

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