Kapitel 37

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Berkes Sicht:
Wo bist du Mama? Es ist alles so schmerzhaft. Ich durfte nie deine wunderschöne stimme hören. Ich habe nie deinen Duft einatmen können. Es ist eine Zeit in der ich dich so sehr vermisse. Du fehlst mir. Manchmal kommt es mir so vor, als ob du noch lebst. Ich weiß es ist so komisch, aber ich kann an nicht anders denken. Jeden Tag sehe ich auf der Straße Mütter die glücklich mit ihren Kindern laufen. Und dann fühle ich mich so allein und so leer. Ich wünschte mir so sehr dich einmal sehen zu können, aber das Leben meint es nicht gut mit uns. Manchmal setzte ich mich auf eine Bank im Park und schaue den fröhlichen Kindern zu. Sie spielen immer so friedlich. Und als einmal ein Kind von der Rutsche viel, fing es an zu weinen. Es schreite nach seiner Mutter. Sie kam natürlich schnell angerannt und half ihrem Kind beim aufstehen und tröstete es. Ich habe an dem Tag nur mehr schmerzen gespürt. Als ich fiel hat mich nur Papa getröstet. Du warst nie da. Du hast immer so gefehlt Mama. Immer wenn ich fiel blieb ich stark. Ich hatte so einen verlangen nach dir zu schreien, aber es würde mir doch eh nichts bringen. Du bist doch nicht da. Weißt du Mama, ich habe eine Freundin. Sie ist echt hübsch. Aber du wirst sie nie kennenlernen. Sie wird nie Mutter zu dir sagen können. Oder was ist wenn ich Vater werde? Wo bist du dann Mama? Ich schrie. Warum hast du uns verlassen? Wieso du? Wieso durfte ich dich nicht einmal anfassen? Wieso hasst mich mein Leben so? Warum hat Gott dich weg genommen? Du fehlst mir. Es schmerzt so. Ich habe dich zwar noch nie gesehen, jedoch bist du ein großer Teil in meinem Herzen. Ich fiel auf die Knie und packte die Erde zwischen meine Hände. Ich fing an zu weinen. Ich werde bald heiraten Mama. Wo bist du? Komm und helfe mir. Gib mir die Kraft zum weiter leben. Ich liebe dich so sehr, obwohl ich dich nie sehen durfte. Günes siehst so aus wie du. Manchmal stelle ich mir vor wie es wäre, wenn du da wärst. Ob du uns immer beschützen würdest. Du wärst bestimmt stolz auf uns. Am meisten solltest du stolz auf Papa sein. Er hat uns nie alleine gelassen. Er hat uns immer stark gemacht. Er wollte nie das wir deine leere spüren. Papa wusste, dass er dies nie hinbekommen würde, aber er hat uns nie verlassen. Er hat uns nicht im Stich gelassen, sowie du.....

Zeynep & SerkanWo Geschichten leben. Entdecke jetzt