Ich nahm den Bilderrahmen in die Hand. Ganz vorsichtig ging ich mit meinem Zeigefinger über das Gesicht meiner Eltern. Von all den schönen Bildern, inspirierte mich nur das Bild. Es steckten so viele Emotionen in diesem Bild drin. Als ob sie schon damals wussten, dass ihre Ehe, ihre Liebe nicht lange halten wird. Ich verlor eine Träne und wischte sie mir sofort weg. Heute werde ich mein Elternhaus verlassen. Meine Geschwister und meinen Helden. Meinen Helden der immer für mich da war. Ich nahm den Bilderrahmen mit. Ich wollte das Foto kopieren lassen und dann meinem Vater wieder bringen. Ich wusste, dass das Bild etwas besonderes für meinem Vater war. Ich machte meinen Koffer zu und wollte ihn runter tragen. Plötzlich ging meine Zimmertür auf. Ich schaute zur Tür und sah meinen Vater. Er kam langsam auf mich zu.
Serkan: Setzt dich bitte günes.
Ich setzte mich an meine Bettkante und hörte meinen Vater zu.
Serkan: Heute wirst du unser gemeinsames Haus verlassen. Egal was passiert, oder du dich nicht sicher fühlst, du Heimweh hast und uns mal besuchen willst, unsere Tür wird immer für dich auf sein. Du kannst so oft du willst kommen und ich werde immer für dich da sein. Er verlor ein paar Tränen, wischte sie, aber sofort weg.
" Als deine mutter starb. Da wusste ich nicht ob ich alles richtig machen werde. Ich hatte Angst kein guter Vater zu werden. Aber wenn ich mir jetzt meine Kinder anschaue, merke ich nur, dass ich stolz auf euch sein kann. Die Firma von deiner Mutter gehört ab jetzt dir. Meine Firma wird jetzt Berke weiterführen. Und Mina hat ja ihre eigene gegründet. Und ich kann nur stolz auf euch sein. Hier. Er gab mir einen Schlüssel und ich guckte ihn fragend an.
" Das ist der Schlüssel vom Büro deiner Mutter. Nachdem sie starb habe ich niemanden mehr reingelassen. Ich wusste wie viel ihr, ihre eigene Firma bedeutete. Und ich weiß auch das ihre Kinder, das wichtigste in ihrem Leben sind."
Ich nahm den Schlüssel in die Hand und umarmte meinen Vater weinend.
" Danke Papa es bedeutet mir wirklich sehr viel."
" Du bist jetzt eine erwachsene Frau geworden. Du musst lernen auf deinen eigenen Beinen zu stehen. Nimm dir ein Beispiel an Mina mein Schatz. Sie hat alles alleine auf die Reihe bekommen. Ich werde ihr von deiner Mutter das Auto schenken. Du weißt sie liebt es schnelle Autos zu fahren. Und das Auto kann nur ihr mehr bedeuten. "
Er überreichte mir einen Schlüssel. Ein Autoschlüssel. Ich nahm es an und guckte auf den Anhänger. " Mein Leben"
Ich machte große Augen, wollte etwas sagen, aber wurde von meinem Vater unterbrochen.
" Das ist einer der Autos von deiner Mutter. Meine Frau war ein Auto freak. Er lachte leise. Ich glaube sie hat ihre Autos mehr geliebt, als ihre Firma. Ab jetzt gehört das Auto dir."
Ich weinte stark.
" Danke Papa"
" Jetzt hör auf zu weinen. Willst du das Auto deiner Mutter gar nicht anschauen. Du hast es schließlich nie gesehen."
Ich nahm meinen Koffer in die Hand und ging hinter meinem Vater runter. Mina und Berke warteten vor der Garage auf mich. Mein Vater überreichte auch Mina einen Schlüssel. Sie hatte schon fünf Autos, aber als sie den Schlüssel sah guckte sie ihn geschockt an. Anscheinend wusste sie von diesem Auto schon Bescheid. Sie ging auf Papa zu und umarmte ihn stark. Sie fing an leicht zu weinen. Noch nie in meinem Leben habe ich sie so weinen gesehen. Sie war immer die stärkere unter uns. Er machte die Garage auf. Und Mina ging langsam auf das Porsche zu . Als ich das Auto sah merkte ich auch warum sie so drauf war. Es war das Auto in dem sie zum erstem Mal saß. In dem Auto, in dem sie so viel Spaß zu dritt hatten. Woher ich das weiß? Manchmal erzählte sie mir von diesem Auto. Sie dachte immer Papa hätte das Auto verkauft. Langsam stieg sie ein und setzte sich rein. Mit zitternden Händen fing sie an das Lenkrad zu berühren. Die nächste Garage ging auf. Und der nächste geliebte Porsche meiner Mutter kam zum Vorschein. Ich umarmte meinen Vater und bedankte mich für das wertvollste Geschenk meines Lebens. Ich nahm meinen Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Anschließend umarmte ich Berke und verabschiedete mich. Mina stieg auch aus und meinte das sie mit mir kommen wird. Also stieg jeder in das eigene Auto ein. Als ich den Motor starte fing ich an zu grinsen. Ich schaute zu Mina, die mich auch mit einem Grinsen anschaute. Ich wusste was es bedeutete. Als ich zu meinem Vater schaute, sah ich ihn seufzen und leicht am grinsen. Er ging mit Berke rein. Und wir fingen an das Rennen zu starten. Bis zu meiner neuen Wohnung, waren es 30 Minuten entfernt. Wir gaben beide richtig Gas. Manchmal überholte ich Mina, aber sie war echt gut im fahren. Fast vor meiner Wohnung gab ich mehr Gas. Ich sah Mina am lachen. Diese Hexe wusste, dass ich verlieren werde. Angekommen parkte ich mit quietschenden Rädern. Mina hatte gewonnen. Gegen siebhat man auch keine Chance. Sie ist so gut. Als ich Ausstieg sah ich eine Gruppe aus vier Jungs. Die guckten uns geschockt an und ich verdrehte nur meine Augen. Mina kam auf mich zu und packte meinen Koffer aus dem Kofferraum.
Sie trug es als ob es eine Feder wäre. Und ging Richtung Tür. Ich lachte und sie seufzte nur....
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Zeynep & Serkan
Novela JuvenilEs war wunderschön hier. Das Meeresrauschen gefiel mir. Ich ging Richtung Meer. Ich schloss meine Augen und genoss das Wasser unter meinen Füßen. Ich schaute mich von oben bis unten an und merkte ein wunderschönes weißes Kleid an mir. Meine Haare wa...
