Beim laufen sah ich auf mein Handy. Der Bus kam gleich. Ich lief durch die Tür und sah gerade noch wie der Bus um die Ecke fuhr, und verschwand. Also nachhause laufen. Hinter mir dröhnte etwas. Ich drehte mich und sah James auf einem Motorrad. Vielleicht... "Hi James, hast du noch einen freien Platz?" Fragte ich mit einem Augenaufschlag. "Für dich immer." Er klopfte hinter sich und reichte mir seinen Helm. "Danke, ich habe nämlich den Bus verpasst." Ich gab ihm kurz einen Kuss auf die Wange und setzte mich hinter ihn. "Halt dich fest." Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Sobald er Gas gab, klammerte ich mich an ihn. Durch den brausenden Wind, meinte ich ein lachen zu hören. Dann gab er richtig Gas. Meine Haare wurden nach hinten gerissen, ebenso auch mein Körper. Verdammt! Ich griff fester in seine Lederjacke und presste mein Gesicht gegen seinen Rücken.
Wir kurvten in die Stadt. Er wurde etwas langsamer, doch das hielt mich nicht davon ab, meinen Griff zu lockern. "Wo lang?" Fragte er an einer Ampel. Ich sagte ihm kurz wo ich wohnte und er fuhr in die Straße. Vor dem Haus blieb er stehen. "Du kannst mich jetzt los lassen." James lachte leise. "Äh, klar sorry." Ich löste meine verkraften Arme von ihm und nahm den Helm ab. "Danke, jetzt bin ich früher da als mit dem Bus. Aber, warum bist du aufeinmal mit dem Motorrad da? Heute morgen bist du Bus gefahren." Er grinste glücklich. "Das ist ein Geschenk meines Dads."
Ah. "Cool. Und nochmal danke." Sagte ich und stieg vom Motorrad. Bevor ich ging, drückte ich ihm noch einen Kuss auf die Wange. "Immer gern, übermorgen hole ich dich mit dem Motorrad ab."
Er setzte den Helm auf und fuhr davon.
Jupp, Motorrad fahren mochte ich eher weniger. Langsam ging ich hoch zu unsere Wohnung.
"Hi süße." Mom lächelte mich an. "Hey." Ich küsste sie kurz und zog meine Schuhe aus. "Du musst los, ich weiß." Sie zuckte schuldbewusst mit den Schultern. "Entschuldige, ich hab dir extra die Suppe aufgewärmt." Mom zog sich ihre Jacke an und schnappte sich die Schlüssel. "Bis morgen." Sie küsste mich auf die Stirn und machte die Tür auf. Ich nickte. Als sie weg war zog ich mir meine Jacke aus, warf meine Tasche in mein Zimmer, zog mich um und aß die Suppe vor dem Fernseher. Es lief nur blödsinn, wie immer eigentlich, weswegen ich schnell in mein Zimmer ging, Hausaufgaben machte und noch etwas lernte. Gegen 22 Uhr hörte ich auf und ging Zähne putzen.
Mein Handy piepte.
James
Hi, übermorgen um 16 Uhr. Hatten wir vergessen abzumachen.
Bis dann.
Ich
Okay, super. Bis morgen.
Ich spuckte aus und machte mir einen Zopf zum schlafen. Dann ging ich in mein Zimmer, räumte meine Sachen zusammen und schmiss mich auf mein Bett.
Diese Woche war noch nicht zu ende, und es fühlt sich schon an wie ein Jahr, es ist zu viel passiert. Mein Kopf explodierte bald vor neuen Informationen. Ebenso auch mein Bauch und mein Herz, doch die beiden letzten Sachen, wegen der neuen Gefühle. Das kannte ich bis vor kurzem gar nicht!
Ich zog mir die Decke bis zum Kinn, drehte mich zur Wand und schloss meine Augen um zu schlafen. Einfacher gesagt als getan.
Eine lange Zeit lag ich wach da und starrte die leere Wand an.
Bis ich schließlich schlafen konnte.
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♡Marleen88♡
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Veränderung
Roman d'amourSamantha. Ein Mädchen, das sich nichts aus Jungs, der großen Liebe oder Tratschen macht. Im Gegenteil! Sie hasst es. Jungs geht sie aus dem Weg, ebenso auch den Tratschtanten und eigentlich wollte sie auch Kyle dem Neuen aus dem Weg gehen, eigentli...
