Chapter 6
Zayn's P.o.V.
"Ich möchte dich nur vorwarnen, dein Vater schien nicht so als wäre er gut gelaunt", sagte Liam und ich seufzte auf, wenn mein Vater schlecht gelaunt war, hieß es immer, dass ich etwas angestellt hatte. Aber eigentlich war ich die letzten Wochen brav gewesen, ich hatte mich ruhig verhalten.
"Danke, ich hoffe er macht mich keinen Kopf kürzer", lachte ich und Liam verlangsamte seine Schritte, sodass er neben mir lief und sein betörender Duft schlug mir entgegen.
Fast, aber auch nur fast, wären meine schwarzen Augen zum Vorschein gekommen und ich hätte mich auf ihn gestürzt, aber ich konnte mich noch im richtigen Augenblick besinnen. Das war das Problem, dass Luke und ich vorhin fast Sex gehabt hätten, der dämonische Teil in mir war noch immer ziemlich intensiv und ließ sich leicht heraus locken. Und wenn ich dann so etwas roch wie Liam, stark, völlig unwiderstehlich, war das wirklich knapp.
"Darf ich dich was fragen?" Fragte Liam vorsichtig und ich deutete ihm an, dass er weiter reden sollte. "Kannst du dich einfach so gegen deinen Vater auflehnen? Ich meine du erweckst nicht wirklich den Anschein, als würdest du dich unter den Willen deines Vaters beugen."
"Naja es ist tatsächlich so, dass ich mich nicht zu weit auflehenn kann, es gibt gewisse Grenzen, die ich natürlich ausgetestet habe, aber ich weiß wann es was absolut ernstes ist, und da er dich schickt, wird es nicht allzu ernst sein, hoffe ich."
Liam nickte und wurde plötzlich rot, was wirklich sehr amüsant aussah, aber ich wollte ihn nicht noch weiter in Verlegenheit bringen, auch wenn es mich interessierte, was ihn zum erröten gebracht hatte.
"Ich hoffe ähm", fing er an und schien sichtlich unwohl in seiner Situation. "Ich habe Luke und dich nicht bei irgendwas gestört."
Laut hallte mein Lachen durch die Gänge und ich schenkte ihm ein breites Grinsen, damit ich ihn ein wenig die Verlegenheit nehmen konnte, schließlich sollte er sich nicht allzu unwohl in meiner Gegenwart fühlen.
"Du hast mir meinen Arsch gerettet Liam, ich danke dir", lachte ich und er lächelte leicht. "Willst du mir jetzt vielleicht verraten, wieso dich mein Vater eingestellt hat? Schon klar, als meinen Diener, aber du hast eine extra Aufgabe."
Das erste Mal seit dem ich Liam gesehen hatte, lachte er. Seine weißen Zähne kamen zum Vorschein und seine Augen fingen leicht das Funkeln an.
"Der König hatte mich bereits vor deiner Neugierde gewarnt, aber ich darf dir noch nichts verraten, erst morgen, übrigens soll ich dich um 10 Uhr wecken, ich hoffe das ist für dich in Ordnung."
"Das ist nun wirklich unfair", sagte ich und schob meine Unterlippe vor, während ich Liam mit meinen braunen Augen bittend ansah. Ich bemerkte das er fast einknickte, aber er sah im richtigen Moment noch weg und schüttelte nur grinsend seinen Kopf.
Verdammt. Sonst hatte diese Masche immer gezogen, normalerweise waren Menschen so manipulativ, nicht einmal unbedingt mit irgendwelchen übernatürlichen Sachen, einfach nur mit den menschliche Vorzüge. Ein Hundeblick hier, ein Schmollen da und dir lag die ganze Welt zu Füßen.
Liam begleitete mich schweigend zum Hauptraum, wo sich mein Vater immer aufhielt und hielt mir die große Tür auf. Ich nickte ihm zu und er verschwand wieder, schließlich hatte er hier nichts zu suchen.
Meine Schritte führten mich zu den Thron meines Vaters, der sich sogleich wütend umdrehte und ganz und gar nicht erfreut aussah. Die Vermutung, dass es gar nicht so schlimm sein konnte, verflüchtigte sich direkt. Was hatte ich nun wieder angestellt?
"Willst du mir erklären, wieso man im Wald einen Weg, einen verdammten Weg aus Leichen gefunden hat, der in unsere Richtung geht? Willst du das wir Aufsehen erregen?" Laut hallte seine Stimme im Raum wieder und brachte seine Wut noch mehr zum Vorschein.
"Ich hab nichts gemacht!" Beteuerte ich, aber mein Vater schien nicht wirklich daran zu glauben. "Das letzte Mal, als ich etwas gegessen habe, hab ich alles beseitige geschafft, außerdem töte ich nicht so viele Leute, du weißt dass das nicht mein Stil ist."
"Wer war es dann?" Grummelte er und fuhr sich übers Gesicht, ich konnte es verstehen, es war nicht das erste Mal, dass man uns einen Mord anhängen wollte, aber wir konnten uns immer aus der Sache winden, aber wenn weiterhin Leichenwege zum Königshaus hinführten, ging das nicht mehr lange gut.
"Vielleicht möchte jemand, dass wir in Schwierigkeiten geraten", sagte ich und konnte nicht verhindern, dass meine Gedanken zu einer bestimmten Personen glitten.
Noch nie war er begeistert davon gewesen, das wir unsere wahre Gestalt verbargen. Er wollte der ganzen Menschheit zeigen, dass wir unbesiegbar und stark waren. Mein Vater hatte jedoch immer dagegen gehalten, dass man uns nur jagen würde und wir somit ausgerottet werden könnten. Natürlich waren wir stärker und hatten bessere Reflexe als die Menschen, aber wir waren bei weiten nicht so viele wie sie. Wir waren zahlenmäßig mehr als unterlegen, das wäre ein Selbstmordkommando.
Trotzdem wollte Shiloh immer wieder seine dämonischen Seite zeigen, hätte mein Vater ihm nicht gedroht, ihm zu den Thron zu vergeweigern, hätte er dies wahrscheinlich getan. Jedoch war es für mich eindeutig klar, dass Shiloh diese Spur aus Leichen hinterlassen hat. Um uns in Schwierigkeiten zu bringen, sodass wir endlich zu dem Wesen standen, was wir waren und weil es ihm einen unglaublichen Spaß machte mit den Menschen zu spielen. Ich tötete wenigstens schnell, jedenfalls die meiste Zeit, er ließ sie leiden und trieb elendige Machtspiele mit ihnen.
"Vielleicht war es Shiloh?" Gab ich jetzt auch meinen Verdacht an meinen Vater weiter, aber dieser schüttelte den Kopf.
"Er kann es nicht gewesen sein, er hat ein Alibi, außerdem geht er erst heute jagen."
"Wenn wir dann also morgen hunderte Leichen finden, wissen wir ja, wer seinen Spaß hatte", murmelte ich leise und verdrehte meine Augen.
Mein Vater bekam meine Aussage mit, kommentierte diese aber nicht und winkte mich weg, ein eindeutiges Zeichen, dass ich verschwinden sollte, was ich auch direkt tat.
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hope you like it xx
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Dark King - Z.M. AU
FanfictionZayn Malik. Prinz von England und gleichzeitig Erbe der Dämonen. Die Jahrtausende weitergereichte Tradition hatte auch ihn zu einem Teufelsgeschöpft geschaffen. Wunderschön, sodass jeder Mensch sofort auf die Knie fallen würde, um ihm zu dienen. S...
