Chapter 22
Zayn's P.o.V.
"Er ist tot, gib's auf Zayn", sagte Luke und wollte mich an meinem Oberarm packen, damit ich von der Seite des Unbekannten wich, aber ich schüttelte ihn nur ab. Ich würde ihn nicht so einfach aufgeben, nicht wegen meinem Wunsch, sondern weil Luke sich sonst die Schuld geben würde.
"Gott verdammt", knurrte ich und warf meinen besten Freund einen bitterbösen Blick zu. "Sein Körper kämpft gerade mit dem Gift, gib ihn noch ein wenig Zeit, mein Blut ist stärker als deines, ich bin zuversichtlich das er es schafft. Außerdem bedenke doch mal wie lange diese Verwandlung dauert, das passiert selten in so kurzer Zeit. Deswegen setzt dich jetzt auf deinen gottverdammten-"
Ich wurde unterbrochen als der Unbekannte sich keuchend aufsetzte und wie wild anfing zu husten. Sofort glitt mein Blick wieder zu ihm und blitzschnell stand ich neben ihn, um ihn meine Hand auf die Stirn zu legen. Immer wieder hustete er Blut, tränkte somit das weiße Bettlaken in ein schimmerndes rot und ich schloss meine Augen, wobei ich mich auf ihn konzentrierte, um ihn seine Schmerzen zu nehmen.
Endlich verstummte das ekelhafte Husten und ich wich etwas von ihm zurück, schließlich hatte er keine Ahnung wer ich war. Er richtete seinen Blick auf Luke und mich und sah uns mit seinen grün-grauen Augen verängstigt an. Jedoch vernahm ich deutlich den roten Schimmer der langsam hinter seinen Augen anfing zu glühen, was nur eins heißen konnte - Hunger. Natürlich, ein Neugeborener würde sich nach Blut verzehren, aber er hatte sich dafür noch ganz gut im Griff.
"W-Was", keuchte er und fasste sich an seine Kehle, während er nochmal hustete, aber diesmal ohne Blut zu spucken. Seine Stimme klang krätzig, so als ob er Tage nicht geredet hätte, aber in Wahrheit kam es nur davon, dass er jetzt tot war. "Wer seid ihr?"
"Du hast Hunger und das wird ein einziges Mal passieren, also gewöhne dich nicht dran", sagte ich und biss mir ins Handgelenk, während ich ihm es vors Gesicht hielt. Ich ignorierte den Teil mich vorzustellen, sonst wäre mir vor lauter Ungeduld noch so etwas wie 'Ich bin Zayn, der Dämonenprinz, übrigens bist du jetzt auch ein Teufelsgeschöpft und somit verdammt. Achja und bevor ich es vergesse zu erwähnen du bist tot und wirst Menschen töten, willkommen in deinem neuen Leben' herausgerutscht. Keine schönen Aussichten.
Zuerst sah er mich nur total verdutzt und geschockt an, aber als er dann den Geruch von meinem Blut wahrnahm, wich dieser Ausdruck sofort. Seine Augen fingen an rot zu glühen und er stürzte sich förmlich auf meinen Arm. Grob rammte er seine Zähne in mein Fleisch, weswegen ich leise zischte und meinen Blick ab wand. Normalerweise würde ich sowas nicht zulassen, unter keinen Umständen, aber besser er trank von mir, als das er sich auf irgendjemanden stürzte, schließlich kannte er keine Beherrschung. Er würde sich auf alles stürzen, was ein schlagendes Herz hatte und warmes Blut besaß. Er würde ganze Städte abschlachten ohne auch nur an Reue zu denken oder etwas anderes, er würde nur den feurigen Hunger spüren und das Verlangen zu töten. Wir waren eine animalische, gefährliche Spezies, die nur zum Töten fähig war.
"Es reicht!" Fauchte ich und riss meinen Arm weg, dabei riss die Wunde nur noch mehr auf, aber kaum hatte ich meinen Arm befreit, heilte die Wunde bereits. "Versuch dich zu beherrschen und niemanden zu töten, ohnehin in dem Moment wo du dich auf mich stürzt, werde ich dir schon dein Herz heraus heißen."
"Was zum Teufel", hauchte er und wischte sich langsam seinen Mund ab. Als er sah, dass er überall mit Blut verschmiert war, riss er die Augen auf und wich ans Ende des Bettes zurück. "Was habt ihr mit mir gemacht?! Was seid ihr? Was bin ich?!"
Seine Stimme zerriss die eigentliche Stille und ich verdrehte meine Augen. Ich hatte wirklich keinen Nerv für ein pubertierenden Teenager, der so eben zu einen Dämon wurde. Luke hatte diese Scheiße angefangen, er durfte sie auch ausbaden. Ich für meinen Teil würde wieder nach Hause gehen und würde heraus finden, was das zur Hölle mit Liam war.
Ich wand meinen Blick wieder zu unserem neuen Frischling und sah ihn tief in die Augen. Grob packte ich sein Kinn, sodass er gezwungen war, mir in die Augen zu blicken. Bewusst ließ ich meine roten Augen auffunkeln, damit ich die Bindung ausnutzen konnte, die er zu mir hatte. Dadurch das mein Blut ihn zu Einen Unseresgleichen geschaffen hatte, würde er die erste Zeit, wie aufs Wort hören, aber nur auf meines. Das konnte man durchaus ausnutzen.
"Du wirst schön auf Luke hören, haben wir uns verstanden?" Kaum merklich verstärkte ich meinen Griff und er nickte. "Braver Junge."
Ich ließ ihn los und wand mich zu Luke, der mich nur mit einem Augenrollen betrachtete. Ich zuckte nur lachend mit meiner Schulter und lief auf ihn zu.
"Kümmer dich gut um ihn, er wird auf dich hören, wegen der Bindung. Ich geh wieder zurück, wenn du das Problem hier in Griff bekommen hast, brauch ich deine Hilfe", sagte ich und klopfte ihn auf die Schulter, jedoch hielt er mich auf und sah mich neugierig an.
"Ich weiß das du es mir jetzt sowieso nicht sagst, aber kannst du wenigstens sagen um was es grob geht?"
"Liam", sagte ich und konnte mit ansehen, wie sich seine Mundwinkeln zu einem wissenden Grinsen verzogen.
"Wieso dachte ich mir fast, dass es um ihn geht? Egal, ich möchte keine genau Antwort darauf, verschwinde jetzt, ich kümmer mich um... Ich weiß nicht einmal seinen Namen, dass wird noch lustig werden. Also Zayn, hau ab."
"Danke Luke, du kannst mich mal", lachte ich und schlug ihm ein letztes Mal freundschaftlich auf die Schulter, bevor ich aus seinem Haus verschwand.
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hope you like it xx
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Dark King - Z.M. AU
FanfictionZayn Malik. Prinz von England und gleichzeitig Erbe der Dämonen. Die Jahrtausende weitergereichte Tradition hatte auch ihn zu einem Teufelsgeschöpft geschaffen. Wunderschön, sodass jeder Mensch sofort auf die Knie fallen würde, um ihm zu dienen. S...
