♔ Losing Control

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Chapter 12

Zayn's P.o.V.

Mit schnellen Schritten lief ich durch den langen breiten Gang und sah von weiten bereits Ashton. Er lief mir entgegen und nickte mir zu, ich erwiderte es und ließ meine Knöcheln knacksen.

"Liam ist im Zimmer", teilte er mir mit und ich nickte nochmals.

"Danke ich sehe mal nach ihm, du kannst gehen", entließ ich ihn und Ashton lief an mir vorbei und klopfte mir auf die Schulter, bevor er den Gang runter lief und ich alleine war.

Ich schloss kurz meine Augen und lauschte, leicht drang Liams Herzklopfen zu mir durch. Der stetige Herzschlag von ihm beruhigte mich ein wenig, wenigstens schien Shiloh ihn nicht verletzt zu haben und Liam ging es ganz gut. Ich öffnete meine Augen und lief auf sein Zimmer zu. Immer deutlicher nahm ich seinen süßen Duft war und ich schüttelte leicht den Kopf. Es war nicht der richtige Moment mich von seinem Geruch durcheinander bringen zu lassen.

Ich klopfte an seine Tür und wartete auf das leise 'Herein'. Sobald dieses erklang drückte ich die Klinge runter und trat in sein Zimmer. Liam lag auf dem Bett und schien fertig und müde zu sein. Er sah zu mir und warf mir ein Lächeln zu, bevor er sich aufrichtete und sich streckte. Ich versuchte wirklich nicht darauf zu achten wie sich seine Muskeln anspannten, aber es war wirklich schwierig.

"Wie gehts dir?" Fragte ich direkt und er zuckte mit der Schulter.

"Müde", gähnte er und ich wollte es so schnell wie möglich hinter uns bringen, damit er schlafen konnte.

Ich trat auf ihn zu und nahm sein Kinn in meine Hand. Verwirrt blickte er mich an, aber ich registrierte seinen schneller Herzschlag, der mich fast zum schmunzeln brachte. Ich sah Liam tief in seine braunen Augen und erkannte den verschwommen Schimmer darin. Ich merkte direkt wie ich die Kontrolle verlor.

Ohne ein weiteres Wort huschte ich aus dem Zimmer raus und sobald die Tür hinter mir zu fiel, verfärbten sich meine Augen in Schwarz. Ohne auf mein Umfeld zu achten folgte ich meinen Instinkten, die direkt Shilohs Geruch aufschnappten. Meine schnellen Schritten führten mich ein Stockwerk runter, wo sich die Zimmer meines bezaubernden Bruders befanden.

Aggressiv stieß ich die Tür auf und ignorierte das Knacken, was sie von sich gab. Shiloh sah mich grinsend an und hob eine Augenbraue. Ich konnte mich nicht zurückhalten und stürzte auf ihn zu. Fauchend drückte ich ihn an die Wand und umklammerte seinen Hals. Seine Augen nahmen ebenfalls eine dunkle Farbe an und er fletschte seine Zähne.

"Lass mich los!" Knurrte er und ich rammte meine Spitzen Nägel in seine Haut, sodass ich spürte wie das dickflüssige Blut hinaus lief.

"Du wolltest Liam manipulieren", zischte ich und merkte wie meine andere Hand das Zittern anfing und das Bedürfnis wuchs ihn umzubringen. "Ich hab dir gesagt du sollst die Finger von ihm lassen, ist irgendwas daran unverständlich?!"

Shiloh lachte und stieß mich fest von sich, sodass ich zurücktaumelte und das Blut welches meine Hand benetzte an meiner Hose abwischte. Er beugte sich leicht vor und grinste mich an, zum Vorschein kamen seine makellosen weißen Zähne und ich griff in meine hintere Hosentasche und entblößte mein Silbermesser.

"Du hast es zu weit getrieben", knurrte ich und brachte das Messer in die richtige Position.

"Willst du wissen warum ich ihn manipuliert habe?" Fragte er und grinste mich noch einmal mit seinem überheblichen arroganten Grinsen hat. "Ich hab ihn vergessen lassen, dass ich ihn gevögelt habe. Hart, sehr hart. Er hat geschrien und gebettelt ich sollte aufhören."

Das war der Moment wo ich völlig meine Kontrolle verlor. Fauchend stürzte ich mich auf ihn und warf ihn gegen seinen Schrank, bevor ich ihn wieder packte und auf den Boden drückte. Kraftvoll schmetterte seine Faust in mein Gesicht und er packte mich. Jedoch bekam ich nach kürzester Zeit die Oberhand und drückte ihn auf den kalten Boden. Er fletschte ein weiters Mal seine Zähne und wollte mich beißen, aber ich hielt ihn so, dass er keine Chance hatte.

Ich ließ mein Messer über seine Brust schweben und setzte schließlich an sein Herz an. Er wehrte sich heftig und ließ seine Bestie freien Lauf, insbesondere als ich das Messer durch seine ersten Hautschichten presste und seine Haut unter dem Silber anfing zu verbrennen. Schmerzerfüllt schrie er, was für mich wie Musik in meinen Ohren war.

"Wir sehen uns in der Hölle Fucker", grinste ich und wollte gerade das Messer durchstechen, als ich brutal nach hinten gerissen wurde. Unsanft kam ich auf den Boden auf und sah fauchend in das Gesicht meines besten Freund, welcher ebenfalls seine Dämonen frei ließ.

"Hör auf", sagte er eindringlich und zog mich von Shiloh weg, der keuchend an die Wand gekrabbelt ist.

"Wenn du Liam noch mal zu Nahe kommst bring ich dich um und das ist mein Ernst", fauchte ich und versuchte mich von Luke loszureißen, aber keine Chance.

Er schliff mich aus dem Zimmer raus und drückte mich an die nächst beste Wand, aber ich schubste ihn nur weg. Ich wollte wieder ins Zimmer stürmen, aber Luke schmiss mich auf den Boden und nagelte mich dort fest.

"Gottverdammt Zayn!" Bellte er mich an. "Versuch dich zu beruhigen, ich versteh dich, du willst ihn umbringen, aber das kannst du nicht machen."

"Lass mich los!" Fauchte ich und versuchte ebenfalls wie Shiloh bei mir, nach Luke zu beißen, aber er fasste blitzschnell meinen Hals und drückte zu, sodass ich keine Möglichkeit mehr hatte meine Zähne in sein Fleisch zu rammen.

Egal wie sehr ich versuchte mich zu beruhigen, immer wieder schwirrten mir Shilohs Worte im Kopf herum, mit dem Wissen das er Liam benutzt hatte, wie ein verdammtes Spielzeug. Seine arrogante und widerliche Art kotzten mich so sehr an.

"Beruhig dich!"

"Ich kann nicht", fauchte ich und merkte leider auch das mein Hunger stieg, denn ich nahm einen süßen, nicht so einen starken Duft wie Liams, wahr. Ich stieß Luke schnell von mir runter und wollte auf unseren menschlichen Bediensteten los gehen, welcher sich zwei Zimmer weiter befand, aber Luke hatte mich wieder eingeholt und mich auf den Boden geworfen.

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ich verbessere es nachher, hope you like it xx

Dark King - Z.M. AUGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt