♔ Hunting

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Chapter 13

Zayn's P.o.V.

"Wir gehen jetzt", fauchte Luke und umfasste fest meinen Oberarm, unter normalen Umständen wäre dort bestimmt ein blauer Fleck demnächst zu sehen gewesen, aber ich merkte diese Berührung kaum, ich spürte nur den leichten Druck.

Jedoch ließ ich mich unter Luke's Führung durch den Palast ziehen, da ich sonst wahrscheinlich ein ganzes Massaker veranstalten würde. Meine Menschlichkeit, falls ich noch welche besitzen sollte, würde komplett verschwinden und ich würde alles umbringen was mir in die Quere kam. Zum Glück hatte ich diese Grenze noch nicht erreicht, sonst würde ich mich auf Luke stürzen und ihn in kürzester Zeit umbringen. Die Wut die in mir brodelte, fachte meine Dämonenseite nur noch mehr an. Der Hunger der durch meinen Körper jagte und besonders meinen Hals schmerzen ließ, war nicht mehr aushaltbar und ich krallte mich in Lukes Arm.

"Wir müssen uns beeilen", zischte ich und wollte gerade mit ihm durch die Tür huschen, als ich einen bekannten Duft vernahm und schon hörte ich seinen normalen Herzschlag.

Ich drehte mich trotz Lukes starken Griff um und sah das Liam gerade die Treppe runter lief. Der menschliche, süße, aber dennoch Dunkle Duft umhüllte meine Sinne und während ich mich normalerweise direkt auf ihn gestürzt hätte, wand ich mich nun schnell ab und verschwand mit meinem besten Freund in den Wald.

Kaum waren wird weit genug verschwunden, drückte Luke mich an den nächstbesten Baum und die Baumrinde drückte mir in den Rücken, was mich aber nicht weiter störte. Wild sah ich ihn an und hätte ihn am liebsten angefaucht, dass wir keine Zeit für so eine Scheiße hatten, es konnte jeden Moment passieren, dass ich völlig die Kontrolle verlor.

"Wieso bist du nicht auf Liam losgegangen?" Fragte er, aber ich beantwortete seine Frage nicht, sondern schubste ihn nur weg und nahm etwas Abstand. Ich hatte andere Sorgen, außerdem wusste ich es auch nicht.

Ich schloss meine Augen und nahm die Umgebung genauer wahr. Jedes noch so kleine Geräusch drang zu mir durch. Das Rascheln der Blätter, der pfeifende Wind und schließlich auch ein unregelmäßiger Herzschlag etwa einen Kilometer entfernt.

Ich drehte mich zu meinen besten Freund um, welcher nur die Augen verdrehte, ich schenkte ihm ein schiefes Grinsen, obwohl ich großen Hunger hatte, welcher sogar schon ein schmerzhaftes Brennen in meinem Hals erzeugte, kam mir eine Idee. Mein Grinsen wurde wenn möglich noch größer und Luke zog fragend die Augenbraue hoch. Seine Augen waren ebenfalls schwarz getränkt und zeigten nichts menschliches.

"Ich bezweifle das wir heute Nacht zwei Opfer finden und ich habe nicht wirklich Lust ein weiteres zu suchen, wollen wir es uns teilen?"

Lukes böses Lachen hallte durch den finsteren Wald und seine Lippen verzogen sich ebenfalls zu einem Grinsen. Er deutete mir an, vorzulaufen und somit war die Sache entschieden. Wir würden uns einen kleinen Spaß erlauben.

Es dauerte nicht lange bis wir bei unserem Opfer waren. Es war ein etwas junge Frau, Mitte 20 vielleicht. Sie trug sportliche Klamotten und schien durch den Wald joggen zu wollen. Dadurch das sie Kopfhörer in ihren Ohren hatte, bemerkte sie zunächst nicht unsere Ankunft. Ich warf Luke einen eindeutigen Blick zu und trat nun an sie heran, wobei ich ihren einen Kopfhörer aus ihren Ohr nahm. Meine schwarzen Augen verschwanden und ich setzte ein freundliches Lächeln auf.

Ihr Geruch benebelte mich, war aber bei weiten nicht vergleichbar wie mit dem von Liam. Ihrer war künstlich, viel zu süß und weich. Aber das war mir relativ egal, ich wollte nur meinen Hunger stillen, da würde auch ein Penner von der Straße reichen, aber das würde meinen Stolz verletzen.

Erschrocken sah sie mich an, entspannte sich jedoch direkt wieder als sie meinen gespielt freundlichen Blick sah. Naive Mädchen mussten nun mal für ihre Dummheit bezahlen. Bevor sie mich fragen konnte, was ich wollte, packte ich grob ihr Kinn und sah ihr tief in die Augen, sie konnte sich nicht einmal wehren oder irgendeinen Ton von sich geben, so starr war sie. Meine schwarzen Augen kamen zum Vorschein und sie verfiel in meinen Charme.

"Du wirst nicht schreien oder dich wehren", sagte ich eindrücklich und sie war wie flüssiges Wachs in meinen Händen. Die Fähigkeit zu manipulieren war so unglaublich effektiv und erleichterte somit einiges. Normalerweise machte ich keinen Gebrauch von meinen übernatürlich Kräften, jedenfalls nicht auf der Jagd, aber ich hatte keine Lust auf große Spielchen.

Ich drückte die Frau an einen Baum und nickte Luke zu, der sich bis jetzt eher im Hintergrund gehalten hatte. Er trat nun auch heran und schenkte mir ein letztes Grinsen bevor er sich auf die linke Seite von ihrem Hals niederließ. Ich tat es ihm nach, nur das ich es auf der anderen Seite tat. Meine Zähne durchbohrten ihre warme, weiche Haut und schon floss das Blut. Ich leckte es erst weg und saugte dann an ihrer Haut, während ich mich an ihre Hüfte krallte, damit sie nicht wegrutschte, da sie wie gelähmt war.

Das warme Blut floss meinen Hals herunter und besänftigte sofort mein Hunger Gefühl. Das Blut war süßlich und zerging förmlich auf der Zunge. Als ich fertig war ließ ich sie los und fuhr mir über den Mund um das Blut abzuwischen.

Luke ließ sie ebenfalls kurz nach mir los und sie sackte leblos auf den Boden. Er wischte sich ebenfalls das Blut aus dem Gesicht und ich sah zu wie sich seine Augen normalisierten. Er warf mir sein typisches Grinsen zu, welches ich nur erwiderte.

Ich spürte die Wärme in meinen Körper und merkte wie sich das Blut in meinem Körper verteilte, es verlieh mir Stärke und sorgten dafür, dass die Grenze zwischen Mensch und Dämon wieder deutlicher wurde und ich diese auch besser einhalten konnte.

"Das sollten wir öfters tun", lachte Luke und ich rempelte ihn spielerisch an, während wir uns auf den Weg zurück machten.

Kaum hatte ich etwas gegessen, hatte ich mich besser unter Kontrolle und hatte für einen Moment das Wissen verdrängt, dass Shiloh Liam manipulieren wollte.

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hope you like it xx

Dark King - Z.M. AUGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt