!!!WIRD MOMENTAN NOCHMAL ÜBERARBEITET!!!
Mein Name ist Victoria Esmang. Eigentlich führte ich ein ziemlich normales Leben. Okay, vielleicht mal abgesehen von meiner Liebe zu Kampfsportarten und dem Anime Naruto.
Aber niemals hätte ich damit gerechn...
Am nächsten Tag war ich nervös. Heute würde mein Team mit den Chu-Nin-Prüfungen beginnen. Ich stand unnormal früh auf, zog mich schnell an und machte Frühstück. Shinichi fing kurz drauf an zu quengeln, weshalb ich ihn fütterte und dann Kakashi weckte. "Steh auf Baka, du musst auf Shinichi aufpassen." Kakashi sah mich verschlafen an. Ich drückte ihm darauf einfach Shinichi in den Arm und rannte wie von der Tarantel gestochen durchs ganze Haus, suchte meine Ausrüstung zusammen, putzte Zähne, machte mir eine Frisur und vor allem plappert ich ununterbrochen. Auf Deutsch, weil mein redefluss in Japanisch gar nicht möglich gewesen wäre. Jedenfalls für mich als Nicht-Muttersprachlerin. Ich quatschte also vor mich hin, in Atem beraubendem Tempo, als ich bemerkte das Shinichi kurz davor war die Treppe runter zu purzeln. Er saß auf der obersten Stufe, gefährlich nah an der Kannte, und wippt fröhlich vor und zurück. Dabei kam er der Kannte allerdings jedes mal ein Stück näher. Gerade als er nach vorn kippte und fast die Treppe hinunter kullerte bemerkte ich ihn und fing ihn auf. Shinichi lachte. Ich nicht. "Shinichi! Jag deiner Mama doch nicht so einen Schrecken ein!" Sagte ich immer noch in Deutsch zu ihm. Ich redete gelegentlich Deutsch mit ihm, einfach weil ich wollte das er sowohl meine als auch Kakashis Muttersprache konnte. Immer noch in deutsch meinte ich dann: "Wo ist denn der Baka von Vater den du mal Papa nennen wirst wenn du sprechen kannst wenn man ihn Vermöbeln will?!" Ich sah mich um. Ging zurück ins Schlafzimmer. Und da lag, friedlich schnarchend und nichts ahnend Kakashi. Ich sah zu Shinichi. "Was meinst du großer, Wassereimer oder Fäuste?" Shinichi brabbelte vor sich hin, allerdings so undeutlich das ich ihn nicht verstand. Dann blieb die Entscheidung wohl an mir hängen. "Fäuste." Entschied ich spontan, nun wieder in japanisch und grinste. Ja, dies würde wohl eines von Kakashis unangenehmsten Erwachen werden.
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Ich setzte Shinichi auf meine Betthälfte und brachte mich in Possition. "3...2...1... Aufgewacht du Arschgeige von Vater!" Ich ließ meine Faust mitten in seinen Bauch donnern. Er stöhnte auf und krümmte sich zusammen. Seine Augen waren weit aufgerissen. "Du hättest gerade fast Shinichi die Treppe runter kullern lassen. Wenn ich sage pass auf ihn auf sieht das doch wohl anders aus! Du riesiger Idiot!" Er schluckte laut, und hielt sich immernoch den Bauch. "Jetzt wird aber auf gestanden. Sofort. Los!!!" Er nickte schwach und rollte sich vorsichtig auseinander, um dann ganz langsam aus dem Bett zu steigen. Ich verdrehte die Augen. 'Memme....' Aber irgendwie tat er mir doch ein wenig leid. Ich war wohl zu fies gewesen. Als Kakashi zu mir sah konnte ich ihm nicht mehr böse sein. "Eigentlich wollte ich dich bestrafen dafür das du so schlecht auf deinen eigenen Sohn achtest, aber jetzt hab ich ein schlechtes Gewissen wegen einem läppischen Schlag. Das ist irgendwie doof. Wenn ich bei allen die ich lieb hab so weich bin was tu ich dann wenn ich irgendwann wirklich gegen sie Kämpfen muss?" Kakashi sah mich zuckersüß an. "Komm, las mich deinen Bauch mal sehen." Er nahm die Hände weg und ich legte meine darauf um den großen blauen Fleck der bereits anfing sich zu bilden gleich wieder dank meines Kekeigenkai verschwinden zu lassen. Kakashi lächelte erleichtert und ich stand wieder auf um ihn zu küssen. "Es scheint wirklich die beste Lösung zu sein dich zu heiraten. Jeden anderen Mann würde ich wahrscheinlich für seine Unachtsamkeit zu Klump schlagen." Er grinste breit und küsste mich lang und sanft, bevor er sich seine Sachen zusammen suchte und ins Bad verschwand. Ich sah zu Shinichi. In einem Jahr würde ich Kakashi heiraten. Und dann wären wir die Familie Hatake. Bei diesem Gedanken blieb ich hängen. Sollte ich eigentlich wirklich Kakashis Nachnamen annehmen? Es klang irgendwie richtig, aber ich war schließlich Anführerin des Jikan Clans, auch wenn dieser quasi nicht mehr existierte. Grübelnd hob ich Shinichi hoch und ging mit ihm in die Küche. Jetzt gab es erstmal andere Sachen auf die ich mich konzentrieren musste, wie zum Beispiel die Chu-Nin-Prüfungen.