Wieso kann ich ihm in in der Kirche etwas anhaben aber hier nicht? fragte sie sich in Gedanken, während sie durch den French Quarter lief. Sie wusste nicht, welche Kräfte Lucian nun besaß, aber Charlotte war bewusst, dass sie ihn jetzt nicht mehr unterschätzen durfte. Er konnte weit mehr als er preisgab und die 17- Jährige musste herausfinden wie sie die Mikaelsons, ihre Freunde und sich selbst richtig vor ihm schützen konnte. Als sie um eine Ecke bog, konnte sie das Anwesen schon sehen. Beruhigt rannte sie die letzten Meter auf das Anwesen zu, riss die Türe auf und verschwand im Innenhof.
Keuchend blieb sie stehen. Vor ihr lagen Klaus Vampire und Hybriden auf dem Boden. Überall war Blut und die 17- Jährige wusste sofort wer davor verantwortlich war. Vielleicht würde ich auch alles so witzig finden, wenn ich nicht wissen würde, was Noah, Harper, Elois und Blake jetzt tun, hatte Lucian in der Kirche gelacht. Wahrscheinlich waren die vier dafür verantwortlich.
Sofort rannte die 17- Jährige auf die erst beste Hybridin zu und versuchte sie zu heilen. Aber es war bereits zu spät. Langsam hob Charlotte ihre Hand und schloss leise die weit aufgerissenen Augen der Hybridin. Fassungslos stand sie auf. Plötzlich hustete hinter ihr jemand. Sie drehte sich um und konnte Kol vor der Stiege liegen sehen. Wie vom Blitz getroffen, rannte sie auf den Urvampiren zu. „Was... Was ist passiert?", wollte sie wissen und ließ sich neben ihm auf die Knie fallen. Als Kol nicht antwortete und er drohte das Bewusstsein zu verlieren suchte sie seinen Körper oberflächlich ab. Plötzlich fiel ihr eine Biss Spur auf seinem rechten Unterarm auf. „Ein Hybridenbiss", murmelte sie, schnappte sich seine rechte Hand und flüsterte mit den letzten Überresten von Danas Magie immer wieder Statim avete curare mysterios. Sekunden später richtete sich Kol schwer atmend auf. Ehe sie ihn fragen konnte, was passiert war, während sie weg war, hörte sie plötzlich wie sich noch jemand keuchend aufrichtete. Sofort drehte sie sich um. Wenige Meter von ihr entfernt lag Freya. Neben ihr saß Klaus und atmete beruhigt aus. Hinter einer der Bänke konnte sie Elijah erkennen. Er versuchte gerade Hayley mit seinem Blut wieder zu beleben aber es funktionierte nicht. Sofort rannte die 17- Jährige auf ihn zu, ließ sich neben der Hybridin fallen und schnappte sich Hayleys Handgelenk. Sofort murmelte sie wieder Statim avete curare mysterios. Immer wieder hörte sie Elijah „Wach auf Hayley. Komm schon", murmeln. Plötzlich schreckte sie keuchend auf und rieb sich den Hals. Beruhigt stand Charlotte auf und ließ sich auf einen der Sessel, der nicht während des Kampfes zerstört und zum Pfählen verwendet wurde, fallen.
„Was ist passiert?", wollte sie wissen als Klaus sich auf den Sessel neben ihr setzte und die anderen sich vor ihr versammelten. „Marcel hat sich gegen uns gewendet", sagte der Urhybrid mit zusammengebissenen Zähnen.
„Wo warst du eigentlich?", wollte Freya wissen.
Wenige Minuten später, nachdem sie den anderen von Lucian, Dana und den anderen erzählt hatte, war die
17- Jährige fertig und sah abwartend in die Runde. „Und was ist hier passiert? Ihr könnt mir nicht erzählen, dass das nur Marcels verdienst war", sagte sie und Klaus nickte. „Während du weg warst, sind plötzlich Marcel und Lucians vier Handlanger hier aufgekreuzt und haben begonnen die ersten meiner Männer umzubringen. Als wir dann versuchten uns zu wehren, hat diese Hybridin plötzlich angefangen alle zu beißen die sich in ihrem Umfeld befanden", antwortete Klaus.
„Wieso hat sich Marcel gegen euch gewendet? Ich dachte immer er gehört zur Familie und die Familie hält zusammen", sagte sie und zog fragend eine Augenbraue nach oben. Plötzlich hörte sie wie Klaus geräuschvoll einatmete und versuchte jeglichen Blicken auszuweichen. „Niklaus. Was hast du getan?!", wollte Elijah wissen. „Wieso muss immer ich schuld sein?", lachte er und grinste in die Runde. „Übertreibe es nicht Nik. Du bist der letzte hier der sich so etwas leisten kann", sagte Hayley und ging bedrohlich einige Schritte auf ihn zu.
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Fürchte dich vor der Angst 2
Fanfiction2.Teil von Fürchte dich vor der Angst. WICHTIG: Den ersten Teil sollte man gelesen haben! Es waren zwei Monate vergangen. Charlotte lebte noch bei den Urvampiren in New Orleans. Chris und sie sahen sich fast jeden Tag. Charlotte empfand immer mehr...
