Langsam kam sie zu sich. Ihre Lieder fühlten sich an wie Beton und sie fühlte sich gerädert und ausgelaugt. Müde öffnete Charlotte ihre Augen. Sie sah sich um. Die 17- Jährige saß auf einem Sessel in Lucians Apartment. Als sie ihre Arme bewegen wollte, bemerkte sie, dass ihre Hände hinter ihrem Rücken und ihre Beine an die Sesselbeine gefesselt waren.
„Du bist wach. Wie schön", sagte plötzlich Lucian. Langsam drehte sie ihren Kopf nach links. Lucian stand mit seinem Handy in der Hand vor der Fensterfront. „Wie lange war ich bewusstlos?!", fragte sie und versuchte ihre Augen offen zu halten. „Drei Stunden", erwiderte er belustigt.
„Lucian. Wieso hast du mich hierhergelockt?! Was willst du von mir?!", wollte sie wissen und versuchte sich aufzusetzen was kläglich scheiterte. „Ich will mal nicht so sein und dich endlich in meine Pläne einweihen. Wie du höchstwahrscheinlich schon mitbekommen hast, kannst du mir mit deiner Magie nichts anhaben. Das heißt aber auch, dass du für mich eine magische Tankstelle bist", begann er und lachte kurz. „Ich habe ein paar Freunde, die den Untergang der Mikaelsons nur zu gerne sehen würden!".
„Warum bist du so versessen darauf die Urvampir Familie umzubringen. Was haben sie dir angetan?", wollte Charlotte wissen und gelangte langsam ihr komplettes Bewusstsein zurück. Langsam kam er auf sie zu und stützte seine Hände auf den Sessellehnen ab. „Nik, Elijah, Kol und Rebekah sind Monster seit sie verwandelt wurden. Sie sind alle Schuld das ich nicht nur mein Ansehen im 16. Jahrhundert, sondern auch meine große Liebe sowie meine Familie verloren habe", sagte er und schaute ihr dabei tief in die Augen. Charlotte musste schwer schlucken. Langsam entfernte sich Lucian wieder von ihr. „Was passiert jetzt?", wollte sie wissen, während sie versuchte die Fesseln um ihre Handgelenke zu lockern, was kläglich scheiterte. Nun brannten ihre Handgelenke noch mehr. „Nun ja. Du wirst so lange bei mir bleiben, wie ich dich brauche", lachte er, zuckte gespielt unschuldig mit den Schultern und warf einen kurzen Blick auf sein Handy. „Wo sind deine kleinen Handlanger?", wollte Charlotte sarkastisch grinsend wissen. Bevor Lucian antworten konnte, hörte die 17- Jährige, wegen der offenen Eingangstüre, dass sich die Türe des Aufzuges öffnete. Hoffnungsvoll hob sie ihren Kopf. Nik und Freya betraten Lucians Apartment.
„Lucian. Du traust dich nach unserem letzten antreffen wieder nach New Orleans? Ich kann nicht sagen, dass ich das nicht erwartet hätte. Unbedeutende kleine Wesen finden leider Gottes immer wieder ihren Weg nach New Orleans", sagte Nik mit seinem typischen Grinsen. „Ach Niklaus. Glaubst du wirklich noch, dass ich unter dir stehe. Ich habe so viel Macht, dass ich euch alle problemlos umbringen könnte", lachte er und gab den Blick auf Charlotte frei. „Lucian. Ich bin ein Urvampir. Ich kann dich problemlos foltern, ausbluten lassen und dich dann töten", erwiderte Nik. Plötzlich begann Freya Lucian Kopfschmerzen zu verursachen. Mit einem schmerzverzogenen Blick ging er zu Boden. Wenige Sekunden später stand Nik vor der 17- Jährigen und löste die Fesseln. Mit wackligen Beinen stand sie auf. Schnell rannte er auf Lucian zu und brach ihm das Genick. Augenblicklich sackte er in sich zusammen. Erleichtert atmete Charlotte aus. Als ein Bein plötzlich nachgab, fing Nik sie auf und trug die 17- Jährige mit Freya im Schlepptau in den Aufzug.
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Fürchte dich vor der Angst 2
Fanfiction2.Teil von Fürchte dich vor der Angst. WICHTIG: Den ersten Teil sollte man gelesen haben! Es waren zwei Monate vergangen. Charlotte lebte noch bei den Urvampiren in New Orleans. Chris und sie sahen sich fast jeden Tag. Charlotte empfand immer mehr...
