„Das heißt: Es könnte sein, dass Hope nicht nur ein Werwolf ist?", fasste Charlotte zusammen und Freya nickte nachdenklich. Die beiden saßen nun schon fast zwei Stunden im Innenhof, machten sich Notizen und lasen sich durch jegliche Grimoires von Esther und Elisabeth. „Freya. Ich glaube ich habe was gefunden", murmelte Charlotte und die Urhexe richtete sich sofort auf. „Hier steht: Unverwandelte Werwölfe verspüren ab einem gewissen Alter einen Drang zum Kampf", sagte die 17- Jährige. „Ah warte. Hier steht noch was: Sollte es Hexen gelungen sein, einen Werwolf der sich bereits verwandelt hatte, von seinem/ihrem Fluch zu befreien, speichern die Werwölfe einen gewissen Teil der Magie. Somit werden sie gezwungen bzw. verspüren einen emensen Drang innerhalb eines Jahres jemanden umzubringen um sich wieder in einen Werwolf zu verwandeln. Typische Anzeichen, dass die Person bald jemanden töten und somit den Fluch auslösen wird sind zum Beispiel verfärben der Augen, unüberlegtes Handeln und Aggressivität", sagte Charlotte und Freya vergrub schockiert ihr Gesicht in ihren Händen. „Wir müssen es den anderen sagen!", nuschelte die 17- Jährige bestimmt. „Ja. Ich glaube das wäre das beste", erwiderte Freya.
Charlotte verließ das Anwesen. Sie brauchte dringend frische Luft. Sie hatte das Gefühl als würde ihr jemand die Kehle zuschnüren. Kopfschüttelnd streifte sie durch die Fußgängerzone. Als sie bei einer Bar vorbeikam, sah sie Cami. Die junge Kellnerin stand hinter der Bar und putzte ein paar Gläser. Ohne groß darüber nachzudenken, betrat sie das Rousseau's. Außer ihr und Cami hielten sich nicht viele Leute in der Bar auf. „Hey Cami", sagte sie und ließ sich auf einen der Barhocker fallen. „Oh. Hey Charlotte. Wie geht's?", wollte die junge Barkeeperin wissen und lächelte die 17- Jährige an. „Ganz gut. Und dir?", erwiderte Charlotte. „Alles super. Ich bin wahnsinnig froh, dass Klaus wieder hier ist", sagte sie glücklich. „Ah. Das hätte ich ganz vergessen. Was hättest du denn gern?", wollte Cami wissen. „Eine Cola bitte", antwortete Charlotte, ehe sie einen kurzen Blick auf ihr Handy warf. „Hier", sagte Cami plötzlich und die 17- Jährige nickte dankend, ehe sie einen zerknitterten fünf Dollar Schein aus ihrer Hosentasche holen wollte. „Passt schon. Geht aufs Haus", sagte Cami und Charlotte nickte lächelnd. Nachdem sie das Glas gelehrt hatte, stand sie auf und verließ die Bar. Plötzlich klingelte ihr Handy. Schnell zog sie es aus ihrer Hosentasche. „Hey Freya. Was gibt's?", sagte sie während sie durch die Fußgängerzone streifte. „Ich glaube ich habe einen Weg gefunden um Hope davor zu schützen sich innerhalb der nächsten fünf Monate zu verwandeln", sagte die Urhexe. „Das... Das sind super Nachrichten. Ich bin gerade in der Innenstadt. Soll ich irgendetwas mitnehmen bei dem Hexenladen?", wollte sie wissen. „Ja. Ich brauche Wolfskraut. Es ist so ähnlich wie Wolfswurz nur viel seltener", sagte Freya. „Okay. Ich besorge es. Bis später!", sagte Charlotte noch ehe sie auflegte. Sofort machte sie sich auf den Weg zu Davinas Hexenladen. Ihre Freundin hatte einen Laden eröffnet mit Hexen Utensilien. Davina hatte es schon immer unglaublich aufgeregt, dass Hexen, die gegen Vorschriften verstoßen hatten nicht mehr in den Läden der Ältesten einkaufen durften. Als sie um eine Ecke bog, stieß sie plötzlich mit jemandem zusammen.
„Charlotte?", sagte Chris. „Hey. Wie geht's?", erwiderte sie und lächelte. „Super. Ich hätte nicht erwartet dich hier zu sehen", lachte er und sie zuckte lächelnd mit den Schultern. „Ich muss weiter. Passt das heute Abend?", fragte er noch und sie nickte. Bevor er in die andere Richtung verschwand drückte er ihr noch einen Kuss auf die Wange.
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Fürchte dich vor der Angst 2
Fanfiction2.Teil von Fürchte dich vor der Angst. WICHTIG: Den ersten Teil sollte man gelesen haben! Es waren zwei Monate vergangen. Charlotte lebte noch bei den Urvampiren in New Orleans. Chris und sie sahen sich fast jeden Tag. Charlotte empfand immer mehr...
