Während Kol, Rebekah und Elijah sich um die Leichen kümmerten, lief Hope sauer im Innenhof auf und ab. Ihre Augen waren immer noch dunkel blau mit einem orangen Kreis um die schwarze Pupille. Charlotte wusste nicht was mit ihrer Freundin passiert war. Irgendwas war da ganz schön faul und die 17- Jährige wollte wissen was.
„Hope. Jetzt bleib doch stehen!", sagte Charlotte und ihre Freundin hörte auf im Innenhof hin und her zu gehen. „Ich weiß, dass du richtig sauer bist. Aber das macht nicht nur mich, sondern auch Freya total hektisch", erklärte die 17- Jährige Hope. „Tut mir leid. Ich... Ich bin nur so unglaublich wütend auf meinen Vater. Er kann nicht für zwei Monate verschwinden, dann wiederkommen und meine Tante erdolchen", erwiderte sie und Charlotte nickte. Langsam fing das hell blau an, wieder Hopes Regenbogenhaut zu dominieren.
Nachdem Kol, Rebekah und Elijah sich um die Leichen gekümmert hatten, betraten sie wieder den Innenhof und ließen sich neben der 17- Jährigen, Hope und Freya auf die freien Sessel nieder. „Und was machen wir jetzt?", wollte die Urhexe wissen. „Jetzt, meine Liebe Schwester, werden wir unseren Bruder wohlgesonnen begrüßen", antwortete Elijah sarkastisch, ehe die Türe sich öffnete und der Urhybrid die Sechs ansteuerte.
Einen Blick zu Hope und Charlotte bemerkte sofort, dass ihre Augen wieder das dunkle blau und den Orangen Kreis um die Pupille annahmen. Langsam stand Rebekah auf und ging sarkastisch grinsend auf ihren Bruder zu. Wenige Meter vor ihm blieb sie stehen und musterte ihn mit leicht schiefem Kopf. Plötzlich stand sie dicht vor ihm.
„Jetzt hast du es dir definitiv mit mir verspielt", flüsterte sie bedrohlich und verschwand in unmenschlicher Geschwindigkeit. Klaus grinste kurz, ehe er Hope erblickte. Als er ihre verfärbten Augen bemerkte, atmete er überrascht aus. Langsam ging er einige Schritte auf die fünf zu. Charlotte beobachtete jede seiner Bewegungen. Sie wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis Hope aufspringen und mit ihrem Vater streiten würde. Sekunden später war es so weit.
Langsam stand ihre Freundin auf und ging auf ihren Vater zu. Aber statt stehen zu bleiben, rempelte sie ihn leicht an ehe sie über die Treppe in den ersten Stock verschwand. Überrascht sah Klaus seiner Tochter nach.
In der Zwischenzeit war Freya in der Küche verschwunden um zu telefonieren. Nun saßen nur noch Kol, Elijah und Charlotte im Innenhof und der Urhybrid stand wenige Meter vor ihnen. Plötzlich tauchte Davina in ihr Blickfeld. Erleichtert lief sie auf Kol zu und blieb lächelnd vor ihm zum Stehen. „Davina. Was... Was machst du hier?", wollte ihr Freund wissen und sprang auf. „Hope hat mir erzählt was passiert ist. Ich bin so froh, dass es dir gut geht", antwortete sie und fiel ihm um den Hals. Lächelnd hielt er sie fest. Sekunden später lösten sie sich wieder voneinander und verließen stumm Hand in Hand den Innenhof.
Nun saßen nur noch Charlotte und Elijah im Innenhof, während Klaus ungeduldig von einem auf das andere Bein trat. „Bruder. Du...", begann der Urhybrid aber weiter kam er nicht, denn Elijah sprang auf und stellte sich in unmenschlicher Geschwindigkeit vor Klaus. „Du zerstörst alles was du anfasst, Bruder. Ich stehe immer zu dir. Helfe dir immer und du. Du erdolchst deine Schwester, enttäuscht deine Tochter und bist schuld daran, dass heute Massen wegen uns gestorben sind", zischte er und Charlotte stand schnell auf. So hasserfüllt und wütend hatte sie Elijah noch nie erlebt und wie alle Mikaelsons, wäre auch er wahrscheinlich unberechenbar in so einer Situation. Plötzlich wurde Klaus von seinem Bruder durch die Luft gewirbelt. Laut krachend landete er auf einem der noch heilen Tische, welcher sofort nachgab und zerbrach. Sofort richtete sich der Urhybrid auf und beäugte seinen Bruder ungläubig. Wütend ging Elijah auf seinen Bruder zu. „Ich habe aufgegeben, was dein Handeln und deine Art betrifft", sagte er kopfschüttelnd, machte auf dem Absatz kehrt und verließ den Innenhof.
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Fürchte dich vor der Angst 2
Fanfiction2.Teil von Fürchte dich vor der Angst. WICHTIG: Den ersten Teil sollte man gelesen haben! Es waren zwei Monate vergangen. Charlotte lebte noch bei den Urvampiren in New Orleans. Chris und sie sahen sich fast jeden Tag. Charlotte empfand immer mehr...
