Als sie im Anwesen ankamen, warteten die anderen, sprich Hope, Hayley, Elijah und Kol schon auf sie. Behutsam setzte Nik Charlotte auf eine der Bänke ab. „Wo ist Lucian?", wollte Kol wissen. „Er ist noch in seinem Apartment. Ich habe ihm sein Genick gebrochen", erwiderte Klaus gelassen. „Hat Lucian irgendetwas gesagt, wieso er wieder hier ist?", wollte Elijah wissen. „Ja. Er hat mir gesagt, was mir Freya auch schon gesagt hat. Ich bin für ihn eine Magische Tankstelle. Er weiß, dass er mir so viel Magie abzapfen kann, wie er will. Ich kann ja nur durch Selbstmord sterben, hat mir damals Elisabeth gesagt. Außerdem will er und seine kleinen Handlanger euch umbringen. Er hat mir zwar erklärt wieso, aber das glaube ich ihm nicht", antwortete die 17- Jährige erledigt. „Charlotte. Du solltest dich ausruhen. Wenn du wieder wach bist, muss ich etwas mit dir probieren", ordnete Freya an und die 17- Jährige zuckte unbeteiligt mit den Schultern. Sie rappelte sich langsam auf und schlurfte die Treppen nach oben in ihr Zimmer.
Ein leises Klopfen. Verwundert öffnete Charlotte ihre Augen und gab ein verschlafenes „Herein", von sich. Hope öffnete zögernd die Türe, schloss sie hinter sich wieder und ließ sich neben Charlotte auf das Bett fallen. „Ich habe das Gefühl als würden wir uns aus den Augen verlieren", sagte Charlottes Freundin. Die 17- Jährige nickte. Sie wusste was Hope meinte. Seit Nik wieder da war, hatten sie fast nicht mehr miteinander geredet. „Deshalb wollte ich dich fragen ob du heute Zeit hast am Abend. Ich würde gerne einen Mädels Filmabend machen", sagte Hope. „Ich würde wirklich gerne. Nur das Problem ist, dass ich mich heute mit Chris heute Abend treffe. Er hat mich eingeladen zum Abendessen", erwiderte Charlotte und wurde leicht rot. „WAS!? Oh mein Gott. Charlotte und Chris sitzen auf dem Baum. Knutschen herum man glaubt es kaum", lachte sie und fiel vor lauter Lachen vom Bett. „Hope. Du bist unmöglich", erwiderte Charlotte und grinste. Schnell schälte sie sich aus der Decke, schnappte sich ihr Handy und setzte sich auf den Sessel neben dem Fenster. Hope hatte sich immer noch nicht beruhigt. Als die 17- Jährige auf die Uhr sah, fiel ihr vor Schreck fast das Handy aus der Hand. Es war halb sechs. In einer Stunde würde Chris sie abholen. „Hope ich brauche deine Hilfe", sagte Charlotte hektisch. „Ich habe nur noch eine Stunde bis er kommt. Ich muss noch duschen, zu Freya und mich fertigmachen. Ich schaff das nicht!", sagte die 17- Jährige hoffnungslos. „Charlotte. Reiß dich zusammen. Wir schaffen das. Du hüpfst jetzt unter die Dusche und ich richte dir in der Zwischenzeit was Schönes zum Anziehen raus. Bevor Chris dich abholt, gehst du zu Freya und klärst das. Wir schaffen das".
Als Charlotte das Bad verließ, stolperte sie vor Schreck ein paar Schritte zurück. Während sie geduscht hatte, hatte Hope mit Rebekah ihr Zimmer in einen Beauty Salon verwandelt. Auf dem Bett lag fein säuberlich Schminke. In der Mitte des Raumes stand ein Sessel. Dahinter Rebekah mit einem Lockenstab bewaffnet und Hope stand vor dem Bett und betrachtete das Outfit noch einmal was sie Charlotte herausgelegt hatte. „Nicht trödeln. Schnell hinsetzen", tadelte die grinsende Rebekah die 17- Jährige, welche sich Sekunden später auf den Sessel fallen ließ.
„Wow. Danke. Ich sehe fantastisch aus", hauchte die 17- Jährige. Es waren dreißig Minuten vergangen. Nun stand sie vor dem riesigen Spiegel in ihrem Zimmer. Sie trug ein dunkel blaue enge Skinny Jeans und ein Weißes Oberteil mit Spitze. Darüber eine braune Lederjacke und hautfarbene hohen Pumps. Rebekah hatte ihre Haare gelockt und Hope hatte ihr ein natürliches Make-up verpasst. „Danke. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll", sagte Charlotte. „Am besten gar nichts. Du musst dich nämlich beeilen. Du hast nur noch knapp zehn Minuten bis er kommt", erwiderte Rebekah grinsend und drückte der 17- Jährigen noch eine Hautfarbene kleine Tasche in die Hand. Charlotte nickte lächelnd, ehe sie schnell ihr Zimmer verließ.
DU LIEST GERADE
Fürchte dich vor der Angst 2
Fanfiction2.Teil von Fürchte dich vor der Angst. WICHTIG: Den ersten Teil sollte man gelesen haben! Es waren zwei Monate vergangen. Charlotte lebte noch bei den Urvampiren in New Orleans. Chris und sie sahen sich fast jeden Tag. Charlotte empfand immer mehr...
