Muriel's Restaurant

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Zügig ging die 17- Jährige in eines der Wohnzimmer. Sie hatte so ein Gefühl, dass sich die Urhexe dort aufhalten würde. Und tatsächlich. Freya, Elijah und Kol befanden sich in dem kleinem Raum. „Ich störe nur ungern aber ich habe nicht viel Zeit Freya. Also was willst du mit mir ausprobieren?", wollte die 17- Jährige wissen. Sofort verstummten die drei und musterten Charlotte. „Wohin geht's denn?", wollte Kol wissen und grinste. „Ähm... Ich treffe mich mit Chris", stotterte die 17- Jährige und wurde rot. „Ach so. Dann mach dir einen schönen Abend. Wir können es auch morgen probieren", lächelte Freya und Charlotte nickte zufrieden. „Super. Na dann bis später", sagte die 17- Jährige noch, ehe sie sich umdrehte und sich auf den Weg in den Innenhof machte.

„Hey", sagte sie glücklich und umarmte Chris fest. „Hey. Wie geht's?", wollte er wissen, nachdem sie sich voneinander gelöst hatten. „Es könnte mir nicht besser gehen", lachte sie und er nickte zufrieden. „Macht euch einen schönen Abend ihr zwei", rief plötzlich jemand hinter ihnen. Schwungvoll drehte sich die 17- Jährige um und erblickte Hope, Rebekah und Kol im ersten Stock. Grinsend drehte sich Charlotte wieder um und strahlte Chris an. „Lass uns gehen", sagte sie, ehe die beiden den Innenhof verließen.

„Und wo bringst du mich hin?", wollte Charlotte wissen während sie zusammen durch die Fußgängerzone schlenderten. „Ich kenne ein super Restaurant, dass dir bestimmt gefallen wird", erwiderte er und lächelte. Wenige Minuten später standen sie vor einem großen Gebäude, welches Muriel's Restaurant hieß. „Lass uns rein gehen", sagte Chris grinsend und die beiden betraten das gut gefühlte Restaurant. Nachdem sie von einem Kellner an den richtigen Tisch gebracht wurden, wurden den beiden schon je eine Karte in die Hand gedrückt. „Und was darf es für Sie sein?", wollte der ältere Kellner wissen. „Ein Mineralwasser", erwiderte die 17- Jährige nett. „Für mich bitte auch", sagte der Hybriden Junge und der Kellner nickte lächelnd. Wenige Minuten später, nachdem sie das Essen bestellt hatten, fing Chris an zu reden. „Ich finde es echt super, dass du heute Zeit hattest. Ich habe von Hope erfahren, was passiert ist. Ich kann gar nicht sagen, wie viel es mir bedeutet, das du dich für mich an einen Psychopathen ausliefern wolltest. Aber, wenn so etwas wieder passieren sollte, will ich nicht, das du das machst, was er von dir will. Ich will nicht das du in Gefahr gerätst!". Charlotte weitete gerührt die Augen. „Das ist so süß von dir!", hauchte sie und lächelte ihn warm an. Chris zuckte lächelnd mit den Schultern.

Nach dem Essen brachen die beiden auf und spazierten zusammen zu ihrem Lieblingsplatz. Nun standen sie in dem Park vor der alten weißen Kirche. Charlotte liebte diesen Platz immer noch auch, wenn sie Lucian hier begegnet war. Langsam gingen die beiden an den Künstlern vorbei. Als sie in der Mitte ankamen, blieb Chris auf einmal stehen.

„Was gibt's?", wollte sie wissen und stellte sich vor den Hybriden Jungen. „Ich muss jetzt mal etwas tun was ich schon seit geraumer Zeit vorhatte ", hauchte er und näherte sich langsam Charlottes Lippen. Die 17- Jährige amtete tief durch, ehe sie die letzten Meter zwischen Chris und ihr schloss. Charlotte hatte das Gefühl als würde ein Feuerwerk explodieren und die Raketen würden in jede einzige Muskelfaser eintauchen. Ihr Magen führte einen Freudentanz auf. Überglücklich erwiderten sie den Kuss. Wenige Sekunden später entfernten sie sich keuchend voneinander. „Darf ich dich jetzt offiziell meine Freundin nennen?", flüsterte Chris und Charlotte nickte grinsend.

Eine Stunde später verabschiedeten sie sich vor dem Anwesen voneinander. „Bis morgen", sagte Chris und drückte Charlotte einen Kuss auf die Wange. „Bis morgen", flüsterte die 17- Jährige, drehte sich schweren Herzens um und betrat das Anwesen.

Überrascht zog die Charlotte eine Augenbraue nach oben. Der Großteil des Innenhofes war zerstört. Überall lagen Holzteile, Holzbeine und Holztische verteilt. Im Innenhof selber hielt sich aber niemand auf. Verwirrt machte sich die 17- Jährige auf den Weg in einen der Räume im unteren Stockwerk, von welchem Stimmen an ihr Ohr drangen. Und tatsächlich. Elijah und Nik saßen nebeneinander an einem Tisch. Jeder mit je einem Glas Whiskey in der Hand. Beide trugen zerrissene und mit Blut übersäte Kleidung. „Was ist denn hier passiert?", wollte die
17- Jährige überrascht wissen. „Wir haben uns ein bisschen über die letzten Jahre unterhalten", erwiderte Nik grinsend und exte sein Glas. Kopfschüttelnd drehte sich Charlotte um und wollte gerade gehen als Elijah sich zu Wort meldete. „Und wie war dein Abend so?", wollte er wissen und lächelte spitzbübische Charlotte entgegen. „ER war wundervoll. Danke der Nachfrage", grinste die
17- Jährige, machte auf dem Absatz kehrt und machte sich auf den Weg in ihr Zimmer. Das kehlige Lachen der beiden verfolgte sie bis sie die Treppen überwunden hatte.

Fürchte dich vor der Angst 2Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt