Wiedersehen

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Langsam schlenderte Charlotte durch die von Jazz Musik durchströmten Straßen von New Orleans. Nachdem Elijah ihnen die Nachricht mitgeteilt hatte, hatte die 17- Jährige entschieden, noch einmal frische Luft zu schnappen. Sie wusste nicht, was sie darüber denken sollte. Schließlich kannte sie Klaus nicht gut genug um zu verstehen, was in ihm vorging.

Als die 17- Jährige um eine Ecke bog konnte sie auf der anderen Straßenseite die weiße Kirche erkennen, die ihr Chris damals, bei ihrem ersten Treffen, gezeigt hatte. Lächelnd ging sie an den Künstlern vor dem Gebäude vorbei. Sie lachten, hatten Spaß und berieten sich bei ihren Bildern. Es herrschte eine unglaubliche Atmosphäre und niemand würde diese zerstören können. Und genau deshalb liebte Charlotte diesen Ort genauso sehr wie Chris es tat. Es hatte etwas Magisches an sich, was man nicht erklären konnte.

Mittlerweile war es später Nachmittag und die 17- Jährige entschloss sich, wieder nach Hause zu gehen. Vielleicht konnte sie heute wieder mit Hope einen kleinen Filmabend veranstalten, um sie auf andere Gedanken zu bringen. Während sie sich zielstrebig einen Weg durch die tanzende Menge auf der Straße bahnte, stieß sie plötzlich mit jemandem zusammen. „Oh. Ahm Entschuldigung", sagte sie ehrlich und sah auf. Vor ihr stand ein junger Mann. Er trug eine schwarze Hose, ein einfaches hell blaues Hemd und eine braune Lederjacke. „Kein Problem", antwortete er charmant und Charlotte hob zweifelnd eine Augenbraue. Etwas was sie überhaupt nicht leiden konnte war, wenn fremde Männer versuchten zu flirten. Als er plötzlich anfing ihren Hals zu fixieren, stolperte sie überrascht einige Schritte zurück. „Ich muss dann auch mal los", sagte sie zwängte sich an ihm vorbei und lief den restlichen Weg zurück zum Anwesen.

Langsam öffnete sie die Türe und betrat kopfschüttelnd den Innenhof. Erschrocken japste sie auf. Am Treppenansatz stand Klaus und sah sich amüsiert um. Bevor Charlotte jedoch etwas sagen konnte, kamen Kol, Rebekah und Elijah nichts ahnend in den Innenhof. Als die drei Klaus erblickten, wurden ihre Augen groß. „Na. Habt ihr mich vermisst?", fragte der Urhybrid sarkastisch. Plötzlich stand Rebekah vor ihm und verpasste ihm eine Ohrfeige. Geschockt starrte er seine Schwester an, ehe sie in unmenschlicher Geschwindigkeit verschwand. Sofort rannte Kol ihr nach.

„Elijah. Ich wollte dich noch fragen...", begann Freya, die gerade durch eine der Türen gekommen war. Geschockt blieb sie stehen. „Du!", sagte sie fassungslos und ging langsam auf ihren Bruder zu. „Du Arsch", flüsterte sie als sie bei ihm ankam. Sie schüttelte angewidert den Kopf, ehe sie an ihm und Elijah vorbeiging.

Kurz herrschte vollkommene Stille, dann verriet Charlottes viel zu schnell schlagendes Herz sie. Augenblicklich beobachtete Klaus sie, während die 17- Jährige langsam auf ihn zu ging. Gerade als sie etwas sagen wollte kam ihr Hope in den Sinn. Sie hatte so viel gelitten. Ryan, Chris, Hayley, Elijah, Rebekah, Kol, Josh, Freya, Davina und sie wussten nicht wie sie Hope helfen konnten. Charlotte wollte den Urhybriden nicht willkommen heißen. Noch nicht. Also ging sie kopfschüttelnd an ihm vorbei, die Treppen hinauf und verschwand in ihrem Zimmer.

Als Charlotte in ihrem Bett lag, musste sie immer wieder an Hope denken. Sie wusste nicht wie sie reagieren würde, wenn sie Klaus wieder sehen würde. Ob sie weinend auf ihn zu laufen und umarmen, ihn ignorieren oder ihm eine verpassen würde.Was das betraf, war Hope genau so unberechenbar wie ihr Vater. Langsam stand Charlotte auf und tapste auf das große Fenster zu. Einen Blick auf die vollen, belebten Straßen von New Orleans und schon fühlte man sich sorgenfrei und glücklich.

Plötzlich vibrierte ihr Handy. Schnell nahm sie es von ihrem Nachttisch und ließ sich auf den Sessel fallen. Es war eine Nachricht von Chris. Er wollte wissen ob sie sich morgen Nachmittag treffen wollten. Schnell schrieb sie ihm zurück, legte sich in ihr Bett und fiel in einen traumlosen Schlaf.

Fürchte dich vor der Angst 2Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt