Erzähler pov.:
"Eomma?!" rief Mark in der Hoffnung das es ihr gut ginge, doch es blieb still. Der Junge schloss die Tür und begab sich auf die Suche in der verwüsteten Wohnung. Die Stühle umgeworfen, Möbelstücke beschädigt und verrückt, Glasscherben lagen verstreut auf dem Boden und die Familienbilder zerrissen. Dem Schwarzhaarigen wurde mit jedem weiteren Schritt unwohler und langsam schwand die Hoffnung das es seiner Mutter gut ginge. "Eomma?!" erneut wurde sein Schrei von der Stille verschluckt. "Scheiße..." murmelte Mark vor sich und lief immer schneller durch die Zimmer. Schließlich hatte er alle Räume abgesucht, bis auf das Schlafzimmer seiner Eltern und genau da stand er nun. Seine Beine fühlten sich an wie Wackelpuding und er hatte das Gefühl , dass sie jeden Moment nachgeben würden. Was ist wenn seine Mutter nicht mehr da ist? Was ist wenn sie ihn zurückgelassen hat bei diesem Monster? Was ist wenn sie verletzt ist? All diese Fragen schossen dem Schwarzschopf in den Kopf. Er will sie beantwortet haben, doch fürchtet sich vor der Antwort. Zögerlich legte er die Hand an den Türgriff und drückte ihn runter.
Abgeschlossen.
"E-eoma...?" "Mark bist du das?!" ein klack war zu hören und mit einem Ruck wurde die Tür aufgerissen und der Junge wurde sofort in die schützenden Arme seiner Mutter gezogen. "Wieso bist du hier! Ich hab dir nicht gesagt,dass sich die Situation beruhigt hat" sie blickte mit einem strengen Ausdruck in die Augen ihres Sohnes. "Genau deswegen...du hast dich sonst immer schnell gemeldet und da es diesmal nicht so war, wusste ich das was nicht stimmte..." vorsichtig strich Mark über die aufgeplatzte Lippe seiner Mutter und die Wut in ihm stieg ins unermäßliche. "Das wird er büßen, dass er Hand an dich gelegt hat" knurrte der Schwarzhaarige und ballte seine Hände zu Fäusten. "Mark" liebevoll und sachte legte sie ihre Hände auf seine und fuhr fort "Es ist alles gut" "Nein ist es nicht! Er hat dich verletzt! ...und das alles wegen mir..." zum Ende hin wurde Mark immer leiser und die Erkenntnis, dass er an den Verletzungen seiner Mutter schuld ist, hinterlässt ein stechen in seiner Brust. "Es ist nicht deine Schuld. Er ist erst handgreiflich geworden als ich ihm gesagt habe, dass ich die Scheidung möchte. Als er mir erzählt hat was passieren würde, wenn du wieder kommen würdest, wusste ich, dass er nicht mehr länger der ist den ich geheiratet habe. Und ich konnte auch dir das ganze nicht zu muten. Also empfand ich es am besten mich von ihm zu trennen" der Junge war sprachlos. Tränen stiegen in seine Augen. Tränen der Erleichterung und Freunde. “Also mach dir bitte Gedanken mehr darüber“ der Junge nickte und entspannte sich in der erneuten Umarmung seiner Mutter. “Danke für alles..“ nuschelte er und genoss den friedlichen Moment.
//Währenddessen bei Jackson//
“Hey Bam“ begrüßte er den Thailänder. “Was wolltest du mit mir besprächen?“ “Lass uns erst mal ein Stück laufen“ und schon setzte sich der nun Grauhaarige in Bewegung. Jackson schloss schnell wieder zu ihm auf und die beiden liefen einige Zeit still schweigend nebeneinander her. Sie kamen an einem kleinen Park an und dort setzten sie sich auf eine Bank. Die Sonne stand schon relativ hoch am Himmel und nur wenige Wolken waren zu sehen. Doch die beiden blieben noch immer still. Der eine wusste nicht wie er seine Gedanken in Worte fassen sollte und der andere hatte angst davor, das er nun einen guten Freund verlieren könnte. Nach einer gefühlten Ewigkeit ergriff der Thailänder das Wort “Jackson, ich habe viel nachgedacht...und ich war mir erst nicht sicher ob ich es wirklich schaffe weiter mit dir befreundet zu sein“ er machte eine Pause und Jackson spielte nervös mit seinen Händen herum “Aber ich bin mir jetzt zu 100% sicher, dass mir unsere Freundschaft zu wichtig ist um sie einfach so aufzugeben. Ich möchte dich in deiner Beziehung mit Mark unterstützen und wieder Zeit mit dir verbringen können“ auf Jacksons Lippen legte sich ein erleichtertes Lächeln und er atmete tief durch. Der Grauhaarige fand sich kurz darauf in einer langen Umarmung wieder. “Danke Bam“
Die beiden Jungen liefen danach in ein Kaffee und verbrachten den ganzen Tag gemeinsam. Sie lachten und genossen die Zeit zu zweit die sie schon lange nicht mehr hatten. “Es war wirklich toll“ sprach der Chinese und grinste breit. Auch sein Gegenüber war glücklich und stimmte mit einem nicken zu. “Ich muss aber jetzt dringend los. Mark hat gerade ein paar Probleme zu Hause und ich kann ihn jetzt nicht einfach noch länger alleine damit lassen“ “Okay, dann grüß ihn von mir und knuddel ihn für mich durch“ “Mach ich“ mit den Worten legte er das Geld auf den Tisch, stand auf und lief zur Tür. Dort winkte er noch einmal BamBam zu und verschwand schließlich. Mit schnellen Schritten machte der Chinese sich auf den Heimweg.
Als er daheim angekommen ist, fand Jackson jedoch nur ein leeres Zimmer auf. “Eomma weißt du wo Mark ist?!“ rief der Blondhaarige und sein ganzer Körper spannte sich an. “Nein tut mir leid. Er hat sich bei mir schnell verabschiedet und ist dann verschwunden“ “Scheiße....“ sofort wusste Jackson wo Mark hingegangen ist. Er rannte aus dem Haus und behielt sein schnelles Tempo, auch dann als alles ihn ihm schreit eine Pause einzulegen. Doch diese Gedanken daran verdrängte er schnell, denn Marks Wohlergehen war das wichtigste im Moment für ihn.
Völlig aus der Puste stand er nun vor der Haustür der Tuans. Sofort betätigte er die Klingel und nervös wartete er, dass sie ihm geöffnet wird. “Jackson?“ verwirrte sah Mark seinen Freund an, der ihn so gleich in eine feste Umarmung zog. “Gott mach das nie wieder Mark!“ “Was meinst du?“ “Einfach so zu gehen ohne mir zu schreiben“ “Ich hab dir vorhin geschrieben du Pabo“ nun war es der Chinese der verwirrt war, sein Handy herausholte und anstarrte. “Stimmt...“ “Pabo“ lachte Mark und auch Jackson stieg mit ein. “Dein Pabo“ grinste der Blondhaarige und legte seine Lippen auf die seines Freundes. Dieser erwiderte sofort den süßen, aber leider zu kurzen Kuss und legte nach dem sie sich von einander gelöst haben die Stirn an die des Chinesens. “Komm erstmal mit rein und ich erzähl dir dann was passiert ist“
Hello~
Endlich hab ich es geschafft wieder ein Kapitel hochzuladen :3 Leider hat es in den letzten Wochen nicht geklappt da ich meistens erst abends zu Hause bin weil ich so lange Schule habe .-. Scheiß BG >.< Ich denke es werden noch 1-2 Kapitel kommen bevor ich sie beende, aber ich habe schon eine neue Idee für eine Markson FanFiction bin mir aber noch nicht ganz sicher ob ich sie wirklich veröffentlichen werde ^^ aber dazu werde ich noch im nächsten Kapitel was sagen
Ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen und bis zum nächsten mal😊💙
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Let me // Markson
FanfictionMarkson FF :3 Highest ranking: #46 in FanFiction (20.07.17) #16 in Markson
