So Wrong

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Man sagt dein ganzes Leben zieht an deinen Augen vorbei, wenn du stirbst.
Doch genau im Moment meines Unfalls, war das was ich sah meine Zukunft.
Stop.
Ich sollte besser die ganze Geschichte von anfang an erzählen
Mein Name ist Kang Qiao.
Ich dachte immer jung zu sein, bedeutet Abenteuer zu erleben.
Hätte ich es damit an diesem Tag nicht übertrieben, wäre es, als hätte ich mein Leben verschwendet.
Wegen meinem Studiuim zog ich aus den Nordosten nach Süden und dachte nichtmal an Regeln.
Ich habe getan was ich wollte und wann immer ich wollte.
Diesen Sommer hatte mein neunzehnjähriges Ich klar gemacht bekommen, dass es nicht immer so gehen würde, doch dennoch war es dies unvergesslichste Abenteuer meines Lebens.

(Authors Note: Das Buch gibt es eigentlich nur in japanisch, koreanisch und sogar chinesisch. Ich habe es nicht selber gelesen sondern nur die ersten Worte aus dem Film übersetzt, der 1. Auf chinesisch ist aber englische Untertitel hat und auf YouTube in voller Länge existiert
2. Mit Tao von Exo ist und 3. Aufjedenfall ein ansehen Wert ist 😄btw. Der Film heißt Edge of Innocence)

Ailee zog mir das Buch, was mir Hyungwon gestern aufgedrückt hatte, aus den Händen und warf einen Blick darauf.
"Das Buch hat dir Hyungwon gegeben." erkannte sie sofort und lächelte.
Ich nickte.
Für die ersten paar Zeilen hatte ich eine ganze Weile gebraucht.
Einige der Buchstaben waren, dadurch dass das Buch bereits so alt war, kaum zu erkennen.
"Er lief Ewigkeiten nur mit diesem Buch durch die Gegend und kann es bestimmt auswendig." sie gab es mir zurück und setzte sich auf den Sessel in unsere Wohnung.
Nachdenklich sah sie aus der Fenster und seufzte.
"Manchmal frage ich mich warum dieser Krieg überhaupt passieren musste." murmelte sie und schüttelte den Kopf.
"Hätten die Menschen damals gewusst, dass er Auswirkungen noch hundert Jahre danach haben würde, hätten sie ihn bestimmt verhindert." sprach sie weiter.
Ich legte mein Buch weg und folgte ihrem Blick in den Wald.

Was ich wusste war, dass es einen Krieg gab, aber nicht wann und warum er ausgebrochen war. Es hieß immer nur es sei nicht relevant und wir sollten akzeptieren, dass wir in diesem Leben lebten, was wir hatten, auch wenn sich kaum einer damit abfand.
Man hatte immer verheimlicht um was es in diesem Krieg ging, als wäre es ein dummer Streit um eine kleine Blume, doch dies war ein Krieg sicherlich nicht und würde es nie sein.
"Meine Familie hat Wurzeln bis zurück in die Vorkriegszeit, doch keiner mehr von ihnen lebt. Nachdem der Krieg endete wollte man alle, die der Nachwelt bericht erstatten würden aus dem Weg räumen."
Sie ballte ihre Fäuste. "Den Rest schickte man in die ärmste Region der vier, als Strafe dass wir Menschen hatten, die den Mund aufmachen wollten, die die Wahrheit sagen wollten."
In Ailees Augen lag blanke Kälte.
"Familien wurden zerstört, liebende getrennt, umgebracht, darunter auch der Autor von diesem Buch."
Sie deutete auf das Buch in meinen Händen und schüttelte ein weiteres Mal.
Ohne das ich es wollte musste ich an das erzählen, was Wonho mir gestern erzählt hatte.
Unmöglich konnte ich es mir vorstellen von meinem Bruder weggerissen zu werden, oder von jemanden den ich mal lieben würden.
Ich war mir sicher, dass ein solcher Schmerz tiefer sitzen würde, als jeden Messerhieb den man abbekommen würde, oder jeder Schlag in den Magen.

"Diese ganze Scheiße mit den Regionen hat wenigestens einen Vorteil und das wäre endlich frieden, auch wenn die Ideale von Frieden in meinen Augen anders aussehen." Aus Ailees Stimme und ihren Augen entwich die Kälte.
"Da bist du nicht die einzige, die das so sieht."
Ich drehte mich zu der Tür unserer Wohnung auf, die einfach aufgemacht wurde.
Jooheon stand mit meinem Bruder in der Tür, hinter ihnen Minhyuk und Hyungwon.
Wonho und Shownu, so wie Kihyun fehlten.
Gelassen und wieder ganz sie selber legte sie den Kopf schief und zog kritisch eine Augenbraue hoch.
"Ich habe euch Schwachköpfen nicht erlaubt rein zu kommen." knurrte sie und stand aus dem Sessel auf.
Mein Bruder grinste dämlich.
"Du nicht, aber meine Schwester wohnt bei dir und das gibt mir das Recht hier ein und aus zu gehen." entgegnete er ihr frech.
Ailee zog die andere Augenbraue auch noch nach oben und tippte mit ihren Zehenspitzen mit wenig geduld auf dem Boden.
"Du vielleicht noch, aber nicht die anderen."
Mit ihren dunklen Augen nahm sie die in der Tür ein und ging langsam auf sie zu.
Die bei meinem Bruder traten gleichzeitig zurück, als hätten sie eine heiden Respekt vor Ailee.

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