Kapitel 8

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Emily:
Es sind ein paar Wochen vergangen. Ich fühle mich nicht mehr so schlapp und Mila scheint es auch wieder besser zu gehen. "Hi Emily, kann ich vorbei kommen?" Jasons Nachricht lässt mich aus dem Schlaf schrecken. Müde sehe ich mich um, ich habe auf dem Sofa geschlafen. Die Uhr Zeit kurz nach 14 Uhr an. "Klar wenn du möchtest.", schreibe ich schnell zurück und setze mich auf. Mila schläft in der Wiege die im Wohnzimmer steht. Müde mache ich meine Haare wieder zu einem Dutt zusammen und sehe an mir herunter. So kann ich auf keinen Fall Jason in Empfang nehmen. Leise aber schnell begebe ich mich in mein Zimmer, dort mache ich den Schrank auf und schlüpfe in eine saubere Jogginghose und in ein graues Langarmshirt. Im Bad sehe ich in den Spiegel. Trotzdem das es Mila besser geht, schlafe ich nicht viel... Nachts liege ich wach oder Lerne so lange meine kleine mich nicht braucht. Zum Glück habe ich alle Arbeiten die für das Schuljahr noch wichtig war habe ich hinter mir. So blöd sich es auch anhört mir fehlt Jason wenn er nicht da ist, in letzter Zeit war er oft bei uns und ich habe viel über die letzten Jahre nachgedacht. Ich glaube ich brauche ihn, bei mir und auch Mila braucht ihren Papa. Sie merkt schon wenn er da ist, dann lächelt sie immer leicht. Es Klingelt, was mich zusammen fahren lässt. Schnell laufe ich die Treppe runter und mache die Türe auf, Jason nimmt mich in den Arm. >>Hey Em, alles gut bei dir? Ich hatte schon öfter angerufen.<< Ich sehe zu ihm rauf und versuche zu lächeln. >>Ja ich schlafe nur Tagsüber viel. Nachts funktioniert das irgendwie nicht, außerdem weckt mich die kleine ja noch oft genug in der Nacht.<< Er schüttelt den Kopf und macht hinter sich die Türe zu, draußen ist es schließlich immer noch arsch kalt. >>Wo liegt die kleine?<< ich deute auf das Wohnzimmer und gehe dann aber selber in die Küche. Dort hole ich uns ein Glas und nehme noch eine Wasser-Flasche mit. Ich komme in den Raum und sehe das er die kleine aus dem Bett gehoben hat und sie lächelnd im Raum herum Trägt. >>Sie ist so süß! Am liebsten würde ich sie die ganze Zeit durch die gegend Tragen.<< Ich setze mich auf das Sofa und sehe ihn an, er gibt einen tollen Papa ab. >>Weißt du Jason? Du gibst einen ganz tollen Papa ab. Danke das du mir ähm... uns so sehr hilfst. Ohne dich ist manches schwieriger.<< >>Deshalb bin ich doch da. Emily, du kannst immer auf mich Zählen. Wenn du mitten in der nacht wach wirst kannst du immer anrufen. Ich werde da sein, auch wenn ich gerade erst eingeschlafen bin.<< Leicht lächle ich und lehne mich wieder richtig zurück. Jason setzt sich zu mir, Mila hat er zurück im das Bettschen gelegt. >>Willst du mir erzählen was los ist?<< Jason nimmt meine Hände in seine. Ich verneine still und kuschle mich in seine Arme. >>Halt mich bitte einfach..<< Tränen laufen über meine Wangen. Zitternd lehne ich an Jason und hoffe das er mich nicht weiter drängt. So viel ist in der letzten Zeit passiert, Mila ist gekommen, die Schmerzen und das Glück. Aber vor allem habe ich festgestellt das ich Jason liebe, so schwer mir das fällt. >>Klar Em, ich habe nur ein wenig Angst das du mir umkippst. Vielleicht sollte ich Emily gleich fürs Bett fertig machen, so kannst du noch etwas entspannen.<< Ein leichtes Lächeln legt sich auf meine Lippen. >>Danke, aber es macht mir nichts aus mich um Mila zu kümmern.<< Jasons Herz schlägt ruhig an meinem Ohr, sein lachen lässt es kurz-zeitig alles vibrieren. >>Du wirst dich jetzt wieder hier hin legen und mich machen lassen. Ich lege Mila dann oben ins Bett und mache uns in der Küche etwas zu essen.<< Ich gebe mich geschlagen und lasse mich von ihm zudecken nachdem ich mich wieder hingelegt habe. Zusammen mist unserem kleinen Mädchen verlässt er den Raum, das quietschen der Treppe Zeigt mir das er gleich in meinem Zimmer verschwunden ist. Meine Augen sind schwer und ich könnte den Schlaf, auch wenn er noch so kurz sein sollte, echt gebrauchen. Mit einem Seufzen drehe ich mich um und ziehe die Decke noch etwas höher. Kaum zwei Minuten später Schlafe ich.

Jason:
Mila ist ganz ruhig und scheint es zu genießen bei mir auf dem Arm zu sein. Ich liebe die Zeit mit ihr und irgend etwas sagt mir das ich in nächster Zeit noch mehr mit ihr verbringen kann. In Emilys Zimmer lege ich die kleine auf den Wickeltisch und mache ihr eine neue Pampas, dabei spiele ich etwas mit ihren Nackten Füßen. >>Ja meine kleine Maus. Es ist schön auch mal mit mir zu Spielen oder? Aber jetzt wird erst mal eine weile Geschlafen, damit Papa und Mama auch etwas Zeit für sich haben.<< Mila sieht mich mit großen Augen an, als ob ich ihr etwas ganz wichtiges Erzählt hätte. Ich ziehe ihr einen Strampler an, er ist weiß rot geringelt und noch ein wenig zu groß. Nachdem der Schlafsack auch noch an ist lege ich sie in das Bett und schalte das Babyphone ein. Leise laufe ich die Treppen runter und sehe ins Wohnzimmer wo Emily Schläft. In der Küche sehe ich in den Kühlschrank und Überlege was ich machen könnte. Was am schnellsten geht ist Nudeln mit einer leichten Tomaten Soße. Also setze ich Wasser auf und Suche Nudeln und etwas Tomaten Mark und passierte Tomaten. Dazu noch etwas Butter und deck schon mal den Tisch. Schnell schenke ich mir ein Glas wasser ein und mache die Nudeln in den Topf. Nach fast einer halben Stunde bin ich fertig, habe alles zusammen und kann Emily zum essen holen. Ich hocke mich neben das Sofa und streiche ihr die Haare aus dem Gesicht. >>Emily, aufwachen. Ich habe uns etwas zu essen gemacht.<< Sie blinzelt einige male um sich dann langsam auf zu setzen. >>Hast du gekocht? Es richt echt gut.<< Lächelnd nehme ich ihre Hand und führe sie in die Küche. Dort lasse ich sie auf einem Stuhl platz nehmen und mache ihr etwas auf den Teller. >>Es ist nichts besonderes, aber ich hoffe es schmeckt dir Trotzdem.<< Sie Probiert und lächelt mich dann an. >>Es schmeckt Köstlich, danke dafür.<< Jetzt kann auch ich essen, sie scheint es zu genießen das wir beide hier essen. Zusammen räumen wir den Tisch ab und danach gehen wir wieder ins Wohnzimmer. >>Komm setz dich zu mir.<<, Emily macht mir Platz auf dem Sofa und kuschelt sich danach an mich. Oh man, immer habe ich mir gewünscht das wir beide so zusammen sind. Wir reden eine Weile und schauen danach noch so einen Mädchen-Film. Doch es macht mir nichts, so lange sie in meinen Armen liegt würde ich alles mit ihr ansehen. >>Ich komme gleich wieder.<<, murmelt sie und steht auf. Durch das Knarzen der Treppe nehme ich an das sie ins Bad geht. Mein blick geht auf das Babyphone wo Mila sich leise anfängt zu beschweren. Lächelnd stehe ich auf und gehe auch nach oben, dort gehe ich in ihr Zimmer. Erschrocken sehe ich Emily an die in Unterwäsche vor mir steht. >>Entschuldigung... ich wollte nur nach Mila sehen..<< Schnell geh ich ein Paar schritte zurück, doch sie nimmt meine Hand und schließt hinter uns ihre Zimmer Tür. Etwas überrascht, sehe ich sie an. Worauf mein Blick an ihrem Körper runter wandert, sie ist immer noch so hübsch wie damals wenn auch etwas blasser. Sie zieht sich einen Pulli über und eine leggins. >>Entschuldige ich dachte ich würde es noch schaffen bevor du hier her kommst. Nachdem die kleine angefangen hat zu quengeln war mir klar das du kommen würdest.<< Sie holt Mila aus ihrem kleinen Bett und setzt sich mit ihr auf ihr Bett. Dort macht sie ihren Pulli an der Seite etwas auf und legt die kleine an. Das ist ein sehr Schlauer Pulli, perfekt für Mütter und das Stillen fällt in der öffentlichkeit nicht zu sehr auf. >>Sorry wie gesagt, ich habe sie gehört und bin sofort los. Ich hatte nicht damit gerechnet das du hier bist, eigentlich habe ich gedacht du bist im Bad.<< Sie lächelt und deutet mir an das ich mich dazu setzen kann. Sie scheint beim stillen nicht zu reden, aber jede Frau macht das sicherlich anders. Nach 10 Minuten ist Mila anscheinend fertig und sie legt sie über die Schulter damit die kleine ein Bäuerschen macht. Danach ist sie anscheinend wieder eingeschlafen, denn Emily legt die kleine zwischen uns und wendet sich dann wieder mir zu. >>Also, wie gesagt es macht nichts. Im Schwimmbad hast du mich sicher auch schon mal im Bikini gesehen.<< Kurz wandert ihr blick an die Uhr, oh man wir haben schon wieder 18 Uhr. Dann kommt ihr Vater sicher bald nach Hause, ich weiß nicht so genau ob er mich mag. Jedesmal wenn wir uns über den Weg laufen reagiert er anders auf mich. >>Mein Papa sollte so kommen. Wenn du willst kannst du noch etwas hier bleiben, sonst solltest du genau jetzt gehen.<< Sie knetete ihre Hände was mir zeigt das sie schon etwas nervös ist. >>Ich bleibe einfach noch, vielleicht kann ich deinen Vater ja überzeugen das ich ein Anständiger Kerl bin.<< Sie lacht und lehnt sich dann gegen das Kopfende des Bettes. Ich tue es ihr gleich und Mila schläft ruhig zwischen uns, Emily streichelt über ihren Bauch und scheint ein wenig zu Träumen.

Emily
Ich streichle meiner kleinen Maus den Bauch und denke über das nach was Jason gerade eben gesagt hat. Papa hat schon mit mir über ihn geredet, er ist nicht gegen Jason aber schon etwas Kritisch. Er findet nicht gut des er nicht bei mir war bei der Geburt und auch nicht versucht hat mich anzusprechen. Dabei habe ich ihm schon öfter gesagt das ich ihn ignoriert habe und er sich sobald er es wusste um mich und Mila kümmern wollte. Aber so sind Väter doch oder? Sie wollen ihr kleinen süßen Töchter behalten und keinen Freund der sich einmischt und ihnen zum Teil die Zeit mit ihrer Tochter klauen und später sogar zum Auszug zu bewegen. >>Mein Vater ist nicht generell gegen dich, aber er hat noch nicht verstanden das ich das mit der Geburt alleine machen wollte. Er sagt immer das es deine Pflicht seie dass du bei mir bist wenn die Wehen beginnen.<< Er scheint überrascht zu sein das ich ihm so viel dazu sagen kann, er hat sicher damit gerechnet das ich dazu nichts sage.

Schwanger mit 16?!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt