Emily
Kate hatte wirklich schlechte Laune und ich hoffe das, dass Eis hilft. Ich wüsste nur zu gerne was zwischen den beiden Vorgefallen ist. Nur scheint es nicht so zu sein, das meine Freundin mit mir darüber reden möchte. Im generellen ist das auch nicht schlimm, nur seit dem die kleine da ist und wir auf Klassenfahrt waren. Da scheint es zwischen uns irgendwie komisch geworden zu sein. Sie teilt sich mir nicht mehr mit und das ist irgendwie verletzend. Wir hatten bis jetzt noch nie so eine Situation. Immer haben wir nur kleinere Streits gehabt und uns sehr schnell vertragen. >>Hey, Baby alles gut?<< Jason's Hand liegt auf meinem Oberschenkel und er streichelt über mein Bein. Ich liebe ihn so und trotzdem ist mir gerade alles zu viel. >>Ja, sagt mal was macht ihr am Wochenende?<< frage ich und sehe zwischen den beiden her. Luca sieht zu seiner Freundin sagt aber nichts und auch Kate sagt kein Wort. Okay - ich sehe auf meine Hände und bin froh als Mila sich zu wort meldet. >>Hey meine Süße, was ist den los? Du hast doch gerade eben erst etwas gegessen.<< Ich nehme sie zu mir und streichle über ihren Rücken. Was mache ich eigentlich noch hier? Wieso bin ich nicht nachdem ich wusste das wir beide nicht mehr so gut miteinander klar kommen, einfach zu Hause geblieben? Ich schaffe es nicht einen Seufzer zurück zu halten. So hatte ich es mir nie vorgestellt, ich dachte unsere Freundschaft würde ewig halten. Wir haben es uns in der neunten Klasse geschworen, wir wissen so gut wie alles über den anderen. >>Enstschuldigt mich.<<, sage ich und lege die kleine wieder in den Wagen. Danach verlasse ich die Eisdiele und laufe in den Park, dort bleibe ich bei einem Spielplatz stehen. Lächelnd beobachte ich die Spieleden Kinder und ihre Eltern, diese unterhalten sich in kleinen Gruppen oder helfen ihren Kindern beim Klettern. Ich lasse mich auf eine Bank sinken und schiebe den Kinderwagen vor und zurück. Mila sollte gleich wieder schlafen, zwar dauert es auch nicht mer lange bis sie Hunger hat. Aber bis da hin bleibe ich hier draußen und genieße die Ruhe. Erst als die Tränen auf meine Hände tropfen merke ich das ich Weine. Wieso wird es gerade jetzt so schwer? Wäre es am Anfang so gewesen, hätte ich das verstehen können. Verärgert wische ich mir die Tränen weg und versuche weitere zu unterdrücken. Misst, misst, misst! Einige der Familien sind schon auf dem Weg nach Hause, was wohl daran liegt das es sich zuzieht. Eine ältere Dame setzt sich neben mich und fragt ob sie mal in den Wagen sehen darf. Ich reise mich zusammen und lasse sie die kleine sehen. >>Was ist bei euch vorgefallen?<<, sie sieht mich mit diesem netten Omalächeln an. >>Nichts schlimmes, es läuft im Moment einfach nicht so. Weder in meiner Beziehung noch mit Freunden, ich weiß einfach nicht weiter.<< Eigentlich erzähle ich niemanden wie es mir geht, vor allem wenn ich sie nicht kenne. >>Weißt du manchmal muss man Menschen loslassen um zu schauen ob sie ein weiteres mal zurück kommen. Sie froh über die zeit die du mit ihene verbringen durftest und sei nicht zu niedergeschlagen wenn sie nicht mehr zurück kommen. Das lernt man mit der Zeit, dass kannst du mir glauben. Ich musste schon oft Menschen gehen lassen.<< Sie reibt sich die Hände bevor sie weiter geht, erst jetzt fällt mir auf das sie einen Hund bei sich hat. Da es anfängt zu nieseln laufe ich nach Hause, Dad ist natürlich noch nicht da und Jas habe ich eine SMS geschickt das ich nach Hause bin und es mir leid tut. Nachdem ich Mila aus dem Wagen geholt habe lasse ich im Bad etwas Wasser in die Wanne. Vollgelaufen nehme ich die kleine wieder auf den Arm und befreie sie aus ihren Klamotten. Langsam lasse ich sie ins Wasser gleiten, sofort fängt sie vergnügt an zu strampeln. Mit einem Waschlappen mache ich sie sauber, dabei lächelt sie mich breit an. Danach wickle ich sie in ein Handtuch und lege sie auf den Wickeltisch, trocken cremé ich sie ein und ziehe sie wieder an. Eigentlich geht es erst Abends Baden, allerdings hatte ich dazu jetzt lust und dann kann sie nach dem Essen in ruhe Schlafen. Mit ihr zusammen setze ich mich ins Bett und stille sie, kurz darauf sinken ihre Lieder und sie schläft wieder. Lächelnd lege ich sie in ihr Bett und nehme mir bequeme Sachen mit ins Badezimmer. Dort stelle ich mich unter die warme Dusche und versuche die negativen Gedanken auszubleden. Aufgewärmt und mich wohler fühlend lege ich mich ins Bett, nehme mein Handy zur Hand und schreibe Kate: "Hallo Kate, ich weß nicht was seit der Klassenfahrt los ist? Habe ich irgendetwas schlimmes gemacht? Ich vermisse dich als beste Freundin, wir waren uns so nah und auf einmal ignorierst du mich mehr als alles andere. Was zwischen dir und Luca los ist erzählst du mir auch nicht. Es gab doch mal eine Zeit wo wir uns alles anvertraut haben, ich vermisse sie und dich erst recht." Bevor ich groß überlegen kann sende ich es ab und lege mein Handy weg. Das klingeln meines Handys reißt mich aus dem Halbschalf, verdammt seit Mila da ist schlafe ich immer wieder unabsichtlich ein. "Baby? Kann ich vorbei kommen? Oder kommst du zu mir?" Jason's stimme am anderen ende lässt mich Lächekn. Ich setze mich auf und sehe in das Bettchen von Mila. "Ich weiß nicht Jas.", murmle ich. "Meine Mama würde sich freuen, du warst lange nicht mehr bei uns und wir beide hatten doch eigentlich noch etwas vor." Versucht er mich zu überzeugen. "Du weißt schon das ich mehr als eine halbe Stunde zu euch laufen muss?" Bevor ich weiter sprechen kann und ihm Grüne liefere warum es nicht geht, fällt er mir ins Wort. Grummelnd stehe ich auf und mache ihm die Türe auf, lächelnd nimmt er mich in den Arm. >>Es wird alles gut, du und Kate bekommt das schon hin. Komm lass uns los!<< Er schiebt mich nach oben in mein Zimmer und nimmt seine Tochter zu sich. Diese wacht auf, fängt an zu strahlen und quitscht. Lächeln packe ich einige Sachen zusammen, die ich dann auch bei Jason lassen werde. Nachdem ich alles habe und die kleine im Maxikosi liegt steigen wir in sein Auto. >>Danke, das du einfach vor der Tür standest.<< Lächle ich meinen Freund von der Seite an. Er nickt nur, so langsam kennt er mich und das gefühl ist einfach toll. >>Weißt du Süße, es macht nichts wenn du mir absagst. Aber wenn das Wochenede vor der Türe steht, aktzeptiere ich kein Nein!<< Ich verdrehe die Augen bevor ich meine Haare zusammenbinde. Bei ihm angekommen empfängt uns seine Mutter, sie schließt mich lächelnd in die Arme. >>Schön das du da bist Emily.<< Aus dem Kofferraum nehme ich die zwei Sporttaschen und überlasse Jas seine Tochter. Im Haus legt er sie auf die Couch, wo sich Peter direkt um sie kümmert. Was mich zum lächeln bringt, er liebt sein Enkelkind genau so wo mein Dad. Ein paar tränen der rührung laufen über meine Wangen, hier sind wir immer gut aufgehoben. Ich spüre wie sich Arme von hinten um mich legen, Jas... ein lächeln kommt auf meine Lippen. >>Komm, meine Mama hat Tee gekocht.<< Er nimmt mein Hand und zusammen gehen wir in die Küche. Lächelnd nehme ich eine Tasse in die Hand und nippe an ihr, lecker das ist Kirsch Tee. >>Emily? Ich weiß das du mit deiner Freundin im Moment nicht so sehr zurecht kommst, das ist schwer. Nur du musst wissen, das auch beste Freunde manchmal gehen. Wir stehe alle hinter dir und Mila, wenn du etwas abstand brauchst. Vielleicht willst du für eine Weile hier Wohnen? Wir können uns um eure Tochter kümmern und ihr euch um die Schule und euch. Ich sehe doch das eure Beziehung immer noch leidet, vielleicht gibt es noch etwas zu besrpechen.<< Dankend sehe ich Lena und nicke, sie hat recht. Ich brauche abstand von Kate und Jas und ich müssen noch mal reden. Ich glaube einfach das ich Angst habe, vor der nähe die er will. Schon auf der Klassenfahrt habe ich ihn bevor wir mit einander geschlafen haben wieder wegestoßen. Mein blick geht zu meinem Freund der mich erwartungsvoll ansieht, er hat es verdient das ich uns endlich wieder eine richtige Chance gebe. >>Danke, ich nehme das Angebot gerne an. Allerdings muss ich dir etwas gestehen, ich wollte es schon früher sagen. Ich vertrage keinen Fisch, es erschien mir unhöflich ihn nicht zu essen.<< Ich knete meine Hände und sehe Lena nicht an. Es ist mir so unangenehm und erst jetzt mit der Sprache raus zu rücken erscheint mir genau so unhöflich und falsch. >>Ach Gott Kind! Das hättest du mir doch direkt sagen können, wenn man Fisch nicht verträgt ist das doch keine schlimme Sache. Vielleicht hilfst du mir Morgen beim Kochen, dann besprechen wir was wir Kochen könnten.<< Dankend sehe ich sie an und trinke weiter an meinem Tee. Er ist köstlich und ich fühle mich nachdem ich es Lena gesagt habe besser. >>Dann macht das ihr hoch kommt, wenn Mila was braucht schicke ich einen der Jungs hoch.<< Das lässt sich mein Freund nicht zwei mal sagen, er hebt mich hoch und trägt mich in sein Zimmer. >>Endlich habe ich dich für mich alleine.<<, raunt er in mein Ohr und schließt mit dem Fuß die Türe. Er legt mich auf seinem Bett ab und fängt an meinen Hals zu Küssen. So schwer es mir fällt, drücke ich ihn etwas weg. >>Sorry Jason, aber wir müssen erst mal reden.<< Ich ziehe meine Knie an den Oberkörper und sehe ich an. Seine Augen funkeln, aber er lässt etwas abstand zwischen uns. >>Dann rede mit mir, Emily! Ich liebe dich und es macht mich fertig das ich dir nicht wirklich nah kommen kann.<< Er sieht wirklich verzweifelt aus und das macht mich traurig. >>Ich weiß das du mich liebst und ich liebe dich doch auch. Nur ich, ich mag mich nicht. Ich hasse die Narbe an meinem Bauch und ich bin nicht mal annähernd so dünn, wie früher. Ich schäme mich so...<< Versuche ich die Tränen zurück zu halten, scheitere daran aber sofort. Zu meiner Überraschung schließt er mich in seine Arme und flüstert mir nette dinge ins Ohr. >>Süße, komm mal mit.<< Er nimmt mich an der Hand und wir gehen in sein Badezimmer. Darin steht ein großer Spiegel, seine Hände legen sich an den unteren Teil meines Pullis. Verwirrt hebe ich meine Arme als er mir den Pulli auszieht, genau wie den Rest. Danach legt er seine Hände an meine Seiten, danach sieht er mir durch den Spiegel in die Augen. >>Schau doch wie schön du bist. Du hast keinen Bauch, außerdem will ich später noch ein Kind. Es ist okay, wenn man als Mutter nicht mehr den Körper eines Mädchens hat.<< Kurz hält er inne bevor seine Hände kurz unter meine Brust legt. >>Außerdem liebe ich dich so wie du bist! Sie dich an, du bist eine tolle Mutter und deine Brust ist wahsinnig prall. Das ist ein Vorteil am Stillen. Sieh nicht nur die Nachteile, versuche die Vorteile in den fordergrund zu rücken.<< Seine Lippen gehen an meinem Hals entlang, mit einem Lächeln lehne ich mich an ihn. >>Irgendwo hast du sicher recht!<<, murmle ich. Er lässt mich wieder los, schnell ziehe ich meine Sachen wieder an. In seinem Zimmer legen wir uns aufs Bett und kuscheln. >>Es ist okay, wir lassen uns Zeit.<<, sagt er zu dem Thema noch und danach ist es erst mal abgehakt. Irgendwann klopft es an der Türe, schnell öffne ich diese und sehe Jas's kleinen Bruder. >>Mama hat gesagt ich soll euch holen. Mila wäre ziemlich unruhig, entweder es ist die Windel oder sie hat Hunger.<< Angewidert sieht er mich an und schmeißt dann die gegenüberliegende Tür hinter sich zu. Lachend sehe ich Jason an, der jetzt auch aufsteht und mir nach unten Folgt. Peter gibt mir Mila sofort, sie weint und strampelt mit den Beinen. >>Sch... alles gut.<<, murmle ich und wiege sie etwas hin und her. Nachdem sie sich ein wenig beruhigt habe, fahre ich mit dem Finger über ihre Wange. Sofort sucht sie etwas zum nukeln, lächelnd verabschiede ich mich wieder nach oben. Wo ich sie Stille, danach lächelt sie wieder zu frieden und schläft. Zusammen laufe ich wieder mit ihr runter und setze mich zu Jason auf die Couch. >>Da bist du ja wieder.<<, lächelt Lena. >>Ja, sie ist wieder ganz zu fireden.<< Ein blick auf die Uhr verrät mir das es schon 19 Uhr sind, kurz darauf sagt Lena auch das es Essen gibt. Ich bringe Mila hoch ins Bett und werde danach von einem Jungen gegen die Wand im Flur gedrückt. Erst will ich lachen, doch es ist nicht Jason. Ich schlucke und sehe seine kleineren Bruder an, er ist ziemlich kräftig. Das sieht man ihm eigentlich nicht an, wieso hält er mich hier fest. >>Ich will dich! Lass uns kurz in mein Zimmer.<<, fest umfasst er mein Handgelenk. Ich muss schlucken und stemme mich gegen ihn. >>Wehr dich nicht so! Als ob mein Bruder dich nur wegen der kleinen mag, es geht ihm nur um den Sex. Den will ich auch und du siehst heiß aus.<< Was er da sagt ist einfach nur schreklich, erst jetzt fällt mir auf das ich um hilfe rufen könnte. Doch das brauche ich nicht mehr, Jason kommt die Treppe hoch. Genau in dem Moment wo er uns sieht drückt sein Bruder mir seine Lippen auf den Mund. Seine Lippen verschwinden und Jason nimmt mich in den Arm. Sein kleiner Bruder sitzt auf der anderen Seite des Flur auf dem Boden und reibt sich über die Hände. >>Es tut mir leid, ich habe schon geahnt das er dich toll findet. Dachte nur nicht das er je soweit gehen würde, komm wir gehen runter.<< Er würdigt seinen Bruder keines Blickes und zieht mich sogesehen die Treppe runter. In der Küche herrscht eine gemütliche Stimmung, alle anderen Sitzen schon am Tisch. >>Jas, wo ist dein Bruder?<<, Lena sieht ihren Sohn prüfend an. >>Der kommt sicher gleich auch noch, nur hat er scheiße gebaut und meine Freundin angefasst.<< Er ballt seine Hände zu fäusten und knischt mit den Zähnen. >>Ist gut Jas, du bist gekommen bevor etwas schlimmes passieren konnte.<< Ich lege meine Hand auf eine von seinen und versuche ihn zu beruhigen. Irgendwann schaffe ich es seinen Blick abzufangen und sehe ihm tief in die Augen. Langsam löst sich seine Faust und er presst seinen Kiefer nicht mehr so stark aufeinander. Um uns herum ist es still geworden, weder Lena noch Peter sehen wirklich begiestert aus. >>Es ist nichts schlimmes passiert, er hat mich nur geküsst. Zwar habe ich ihm gesagt das ich es nicht möchte aber..<<, zu ende rede ich immer leiser. Es ist so wahnsinnig unangenehm, ich nehme meine Hände unter den Tischh und fange sie an zu kneten. Warum musste das gerade heute passieren! Nach ein paar Minuten hat sich Lena anscheinend wieder gefangen und verteilt das Essen. Es gibt Kartoffelauflauf, er schmeckt wahnsinnig Lecker. Ich weiß nicht was sie mit zu den Kartoffeln gibt, aber es schmeckt wahnsinnig gut. Jas's Bruder taucht nicht mehr auf und das ist wahrscheinlich auch besser so. Nach dem Essen helfe ich Lena alles in die Küche zu räumen, sie sieht immer wieder zu mir rüber. >>Es tut mir leid, es ist nicht das erste mal das er Mädchen bedrängt.<< Ich sehe glitzern in ihren Augen und versuche sie durch ein Lächeln aufzumuntern. Zusammen gehen wir ins Wohnzimmer, wo ich mich an Jason kuschle. Dieser legt sofort die Arme um mich und flüstert mir ins Ohr das er nicht mehr von meiner Seite weicht.
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Schwanger mit 16?!
Teen FictionEmily kommt neu an die Schule um es noch einmal zu versuchen. Versuchen nicht in den Mobbing Kreislauf zu geraten. Es hätte auch alles so gut klappen können, wäre da nicht Jason. Er geht eine Klassenstufe über ihr und hat sie sich sogesehen als sein...
