zweiunddreißig

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Aus einem mir unbekannten Grund fühlte ich mich die nächsten Tage schlapp. Vielleicht hatte ich mir irgendwas geholt.

Und dazu kam noch das meine Schwester und ihr Verlobter über die Tage weg waren. Bei den Eltern des Verlobten. Ich wollte ihr das nicht vermasseln weshalb ich so tat als würde es mir blendend gehen dabei hätte ich ihr am liebsten vor die Füße gekotzt. Ein wenig Schlaf hatte mir gut getan. Und Jimin wollte auch vorbei kommen also sollte ich beruhigt sein oder?

Leider traf dies nicht ein denn Jimin würde sich verspäten. Dazu kam noch das ich ständige Anrufe von einer Unbekannten Nummer bekam, also einer unterdrückten Nummer.

Einmal bin ich dran was ich aber auch sofort bereut hatte da sich da jemand wohl einen Spaß erlaubte. Mit einem Tee machte ich es mir im Wohnzimmer bequem.

Außer Dramen lief nichts Anständiges und Filmen die aber schon lange begonnen hatten. Daher beschloss ich irgendein Drama zu schauen, einfach weil es nicht so leise sein sollte.

Das prasseln des Regens war deutlich zu hören. So laut das ich neugierig aufstand um zu sehen wie schlimm es war.

Bei diesem Wetter würde ich sicher nicht draußen sein wollen. Gedankenverloren blickte ich zu den Laternen die, die Straßen erhellten. Darunter befanden sich auch welche die nicht mehr leuchteten und andere wiederrum flackerten.

Wie in diesem unrealistischen Filmen sah ich zu dem flackernden Licht und dachte wirklich jemanden erkennen zu können bis ich über mich selbst Lachte. Wahnvorstellungen hatte ich noch nicht, aber scheinbar war die Zeit gekommen. Na hoffentlich würde Jimin bald kommen denn ich hatte Hunger. Anrufen wollte ich ihn nicht wenn er am Arbeiten war, am Ende kam er auf den Gedanken es wäre ein Notfall oder so.

Da viel mir ein das ich jemanden Anrufen konnte.

Dieser jemand war Taehyung. Wir waren im selben Jahrgang und auch er musste ein Praktikum absolvieren. Er hatte eine Stelle in Daegu gefunden. Dort konnte er auch bei seinen Großeltern bleiben. Und irgendwie hatten wir seitdem das Praktikum begonnen hatte kaum bis gar nicht gesprochen oder geschrieben.

Ehrlich gesagt vermisste ich die Zeiten in denen wir unbeschwert miteinander umgehen konnten ohne an unser zukünftiges Leben nachdenken zu müssen. Die Zeiten waren aber schon lange vorbei.

„der Teilnehmer ist im Moment nicht erreichbar, wird aber per SMS über Ihren Anruf informiert" blablabla.

Seufzend legte ich mein Handy zur Seite und schrieb Jiwoo. Hoffentlich hatten die beiden mehr Spaß als ich.

mr.park {jikook}Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt