fünfunddreißig

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Ich öffnete meine Augen und musste sie auch wieder sofort schließen da das Licht zu grell war.

Bei der kleinsten Bewegung schmerzte mein Körper und ich zwang mich nun die Augen aufzuhalten.

„Er ist wach" dröhnte es von der Seite. Langsam drehte ich meinen Kopf zur Seite und sah sofort das besorgte Gesicht von Jiwoo. Neben ihr war ihr Verlobter Jeonghan.

„Jungkook" Und die Stimme aller Stimmen die ich überall erkennen würde. Noch bevor ich mich umdrehen konnte trat er in mein Blickfeld.

„Weißt du noch was passiert ist?"

Als ich so darüber nachdachte erinnerte ich mich an jede noch so kleine Einzelheit.

„J-ja.." langsam nickte ich und der Arzt kam auch schon rein.

Mit dem Arzt sprach meine Schwester. Als sie nach gefühlten zehn Minuten die in echt fünf Minuten waren zurückkam lächelte sie erleichtert.

„Wir fahren nach Hause"

In der Zwischenzeit bekam ich einen Anruf von meiner Mutter die scheinbar von Jiwoo erfahren hatte das ich einen kleinen Unfall hatte.

So saßen wir alle in Jimins Auto. Jiwoo und ich hinten, Jeonghan und Jimin vorne.

„Ich nehme mir einige Tage frei. Dann kriegst du Omas Tortur." Da überkam mich eine riesen fette Gänsehaut. Jiwoo wuschelte mir durchs Haar. Doch leider hatte ich mir einige Gedanken gemacht. Zum Entschluss kam ich das ich eine kleine Pause einlegen wollte. Ob dieses Praktikum überhaupt so geltend gemacht wird wusste ich auch nicht. Erst der Wechsel, außerdem konnte ich nicht einmal Wochenberichte oder Tagesberichte schreiben da ich keine Aufgaben bei Namjoon bekommen hatte. Das bisschen was ich bei Jimin gearbeitet habe in den paar Wochen ist nicht ausreichend.

„Das wird nicht nötig sein. Ich fahre zurück nach Busan." Nach den ausgesprochenen Worten sah ich zum Spiegel in dem sich mein und Jimins Blick traf.

„Schon? Du bist doch erst gekommen" Der Blick meiner Schwester verriet dass sie nicht sehr begeistert davon war. Ich doch genauso wenig aber das Praktikum, Namjoon, Jimin auch wenn es nicht negativ gemeint war.

„Ich muss mit der Uni sprechen und außerdem würde mir es gut tun mal wieder Mum und Dad zu sehen."

Es herrschte schweigen im Auto bis wir ankamen.

Damit ich mich ja nicht zu sehr anstrengte würde ich fast schon dazu genötigt den Aufzug zu nehmen. Wäre da nicht diese Stille gewesen wäre es nur halb so schlimm.

Alle gingen wir zu uns rüber und Jiwoo wollte mir mein Zimmer vorbereiten. Beziehungsweise das Bett. Aber mir ging es wirklich gut und ich wollte lieber packen und währenddessen mit Jimin sprechen.

Die anderen beiden kümmerten sich ums Essen.

„Du möchtest also gehen" sagte Jimin. Es war keine Fragestellung eher das aufzählen eines Faktes.

„Ja, ich muss das schulische klären. Und dann genesen so kann ich nicht arbeiten.. es läuft von vorne rein schon schief"

„Verstehe" brummte er leicht.

„Damit meine ich nicht uns! Also falls du das denkst eher das wechseln und jetzt das ich denke nicht das es anerkannt wird Jimin.. und es hatte schon einen Grund das ich her gekommen bin"

Jimin nickte leicht und zum ersten Mal schien es so als würden ihm die Worte fehlen bis er die Stille wieder brach.

„Und was wird aus uns? Busan ist nicht um die Ecke" mein Herz machte automatisch einen Sprung. Ich hatte keine Absicht ihm das Gefühl zu geben das wir nun Entscheidung fällen mussten. Ganz und gar nicht.

„Was soll sein? Wir bleiben wir. Also uns wird es so auch noch geben. Du kannst mich immer besuchen, ich komm dich immer besuchen. Das ist doch kein Hindernis"

Ihm stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben.

„Du hast doch nicht ernsthaft gedacht ich überlass dich jemand anderen?"

mr.park {jikook}Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt