fünfundzwanzig

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Natürlich aß ich nichts und ging sofort rüber.

"Auch mal wieder da?" kam es aus der Küche und konnte mir denken von wem es kam da es sicher nicht mein Schwager war der eine so hohe Stimme bekommen hatte.

Sie war eindeutig beleidigt aber irgendwie auch nicht? Das war ein perverses Grinsen.

"Du bist so ein Schlingel Jeon Jungkook. Ganz wie deine Noona. Hast mich erst zum schlafen gebracht und bist dann rüber zu deinem Lover. Oh gott was habt ihr wohl die ganze Nacht gemacht" zum Ende hin kicherte sie was mich erröten ließ.

Niemand konnte sich seine Familie aussuchen. Auch ich nicht und da gehörte eben eine perverse Schwester dazu.

"Man! Ich kann doch nichts dafür das du geschlafen hast außerdem dachte ich eben das er hunger hatte und da bin ich eben gegangen" nuschelte ich und wandte mich ab um ihren Blicken zu entkommen.

"Ich muss mich fertig machen stör mich nicht!" rief ich hochrot und schloß das Zimmer ab.

Ich wollte nicht zu spät kommen auch wenn ich nicht wirklich zur Arbeit antreten würde.

Nachdem ich mich fertig gemacht hatte stürmte ich auch schon raus aus Angst den Bus zu verpassen.

Den Bus hatte ich rechtzeitig erreicht. Es gab zwar keinen Sitzplatz aber das war okay. Die Fahrt zog sich etwas in die Länge meiner Meinung nach. Aber auch nur weil er so oft anhielt.

Als wir dann schließlich standen stieg ich aus und ging die paar Meter. Draußen begrüßte ich einige aus höflichkeit und konnte im Großraumbüro spüren wie sie mich alle am liebsten erstochen hätten. Es ist sicher am besten so.

Auf dauer würde ich mich nicht wohl fühlen. Nicht bei so einer Atmosphäre.

"Jungkook-ah guten Morgen"

"Können wir reden?"

"Ja klar" ich folgte Namjoon in sein Büro.

"Was gibts denn?" fragte er mich und deutete auf den Sessel vor seinem Tisch.

"Ich muss leider wieder zu Herrn Parks Unternehmen wechseln. Der Wechsel wurde mir nicht genehmigt. Es tut mir leid" ich verbeugte mich und hoffte nicht rot geworden zu sein. Das wurde ich nämlich manchmal wenn mir etwas unangenehm war wie das Lügen zum Beispiel.

"Das gibts doch nicht! Sag mir das es nicht wahr ist" langsam traute ich mich aufzusehen und Namjoon stand nun sein Blick auf mich gerichtet.

"Ich wünschte es wäre anders gelaufen. Aber ich muss zurück zu Herrn Park. Damit wäre

"Ich brauche dich hier aber Jungkook." Irgendwie klang dies total seltsam für mich. Namjoon sorgte regelrecht dafür das ich nichts bekam zum arbeiten. Ich saß hier eben nur rum. Dafür brauchte er mich sicher nicht weshalb ich mich ernsthaft fragte warum er unbedingt wollte das ich blieb.

"Wenn du möchtest rede ich mit deiner Universität. Ich mein du hast deine Gründe für den Wechsel nicht?"

Bevor das ganze noch ausartete stoppte ich ihn höflich.

"Natürlich sollte man auch darauf rücksicht nehmen.. aber ich denke wenn jeder das tun würde was er will. So wie ich gäbe es keine Strukur und man könnte meine Arbeit nicht wirklich bewerten weil ich nirgendwo standhaft war."

"Verstehe.. ich möchte dich auch nicht in Schwierigkeiten bringen. Aber so einfach kommst du mir nicht davon. Ein Abschiedsessen heute?"

"Wir müssen wirklich nicht.."

Er ließ sich nicht umstimmen. Und ich stimmte da auch nur zu weil er meinte das auch andere kommen würden.

~
Schon ne Ahnung was folgen wird?

mr.park {jikook}Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt