siebenunddreißig

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In der Zeit, in der ich nun schon hier war hatte ich mir einige Gedanken über den weiteren Verlauf meinem zukünftigen Leben gemacht.

Ich wollte zurück nach Seoul. Eine kleine Wohnung, vielleicht sogar eine WG. Taehyung wollte nämlich auch weg von hier und die Uni abbrechen. Ihm etwas ausreden war schwer da er sein eigener Herr war und eben auf niemanden hören wollte.

In Seoul gab es auch eine Universität, dort war meine Schwester und auch Jimin. Dieser Gedanke war nicht ganz verkehrt. Auch wenn ich mir sicher keine Wohnung leisten könnte wie die, war es mir Wert.

Ich brauchte noch einiges an Papierkram was schon fertiggestellt in der Uni auf mich wartete. Die Sachen würde ich dann einschicken und konnte schon im nächsten Semester anfangen. Besser wäre es für mich alle Male. Das meine Eltern hinter all meinen Entscheidungen standen war umso besser. Ohne Angst konnte ich ihnen also meine Pläne schildern.

-

An der Uni sah ich einige bekannte Gesichter. Wir unterhielten uns gut, so gut das ich nicht einmal merkte wie die Zeit verging. Nachdem langen Gespräch verabschiedeten wir uns und ich ging meine Unterlagen schnell holen.

Auf dem Campus begegnete ich dann ausgerechnet der Person, der ich am wenigsten begegnen wollte.

„Jungkook!" So tun als hätte ich ihn nicht gesehen konnte ich nun auch nicht mehr. Zügig ging ich weiter bis ich an meinem gesunden Arm gepackt wurde.

„Fass mich nicht an" etwas angewidert aber auch panisch entriss ich mich.

„Chill doch mal Jungkook, was ist mit dir passiert?" Mir war Lachen zumute und weinen auch. Beides gleichzeitig.

„Lass mich bloß in Ruhe Yoongi und fass mich bloß nicht mehr an."

Er verzog sein Gesicht und plötzlich schien alles so monoton.

„Hör auf mich anzusprechen, anzusehen oder dir Sorgen zu machen. Und ruf mich nie, nie wieder an!" fauchte ich aufgebracht.

„Jungkook! Belästigt dich dieser Typ?"

Angewurzelt blieb ich stehen und traute mich gar nicht umzudrehen. Lass es bitte einfach ein dummer Tagtraum sein. Oder jemanden der einfach verdammt dieselbe Stimme besaß wie er.

Aber nein, wieso auch? Mein Leben gab mir andauernd Tritte in den Arsch.

„Was zum Teufel machst du hier Namjoon?" Für einen Moment dachte ich wirklich an die Option dass er mich verfolgt hatte. Aber das klang je öfter ich es in meinen Gedanken wiederholte absurd.

„Naja ich habe geschäftliches hier zu tun. Ist wohl Schicksal das wir uns hier begegnen"

Alles andere als das.

„Ja.. ja nein. Ich muss jetzt gehen schönen Tag noch" Sofort lief ich an ihm vorbei zur Bushaltestelle. Den Bus erwischte ich noch grad so.

An meiner Haltestelle stieg ich aus und lief den Rest zurück.

Zuhause gab es erstmal essen. Und ich wartete geduldig darauf das auch mein Vater da war, bis nachdem essen bevor ich ihnen meine Pläne erzählte.

Wie erwartet stehen die hinter mir auch  wenn der Gedanke überstürzt wäre.

Aber ich hatte mich schon entschieden.

Bis zum Anfang des Semesters würde ich arbeiten und sparen, auch nebenbei. So musste nicht nur Taehyung Miete zahlen, neben Miete gäbe es ja auch noch andere Kosten. Und wenn es schon eine WG ist müssen wir beide dazu beitragen.

Er wollte schon nach Wohnungen schauen und mein Vater kannte Leute in Seoul die mir auch weiterhelfen konnten.

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Diese ff ist bald zuende:) sogar sehr bald.

mr.park {jikook}Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt