Yoongi:
Jeden Morgen sah ich mich im Spiegel an. Die Betreuerin stand hinter mir. Ich war gefangen. In einer Psychiatrie. Eigentlich eher in mir selbst.
"Gehen sie raus." Zischte ich sie an. Diese schüttelte nur den Kopf. Ich drehte mich zu ihr um und sie ging ein schritt zurück. Ein gefährliches Grinsen bahnte sich über meinen Lippen.
"Gehen sie." Sagte ich und drängte sie somit aus dem Raum. Sie hatte Angst vor mir. Keine Frage. Sie würde kündigen. Keine hielt es mit mir aus. Ich hatte schon so viele Betreuer, ich konnte sie kaum noch zählen so viele waren es.
Ich schloss das Bad ab und schon hörte ich wie die Frau weg rannte und wahrscheinlich angst hatte gekündigt zu werden, da sie ihren Job nicht richtig erfüllte.
Ich ging zum Spiegel und stütze mich am Waschbecken ab. ich hatte keine Depressionen. Ich war Krank. Mein Kopf war krank.
Ich betrachtete mein Gesicht. Blass. Als ich es dann auf einmal rumsen hörte zuckte ich leicht zusammen. Ich drehte mich um und sah jemanden.
Er kam auf mich zu. Er machte mir keinerlei angst. Im Gegenteil. Es freute mich ihn zu sehen. Er sah nett aus. Als wäre er der jenige der mich verstehen könnte. Er flüsterte mir was ins Ohr und mein Grinsen verschwand.
Ich verspürte den Drang zu schreien. Mich zu schlagen. Mich vom Dach zu stürzen und zu sterben. Er flüsterte mir ins Ohr was ich getan hatte.
Bilder kamen in meinem Kopf wieder auf. Bilder die ich verdrengt hatte. Ich schrie, meine Nägel drückte ich bereits tief in meine Haut, wo diese schon leicht anfing zu Bluten. Tiefer drückte ich meine Nägel hinein.
Die Gestalt flüsterte mir immer noch Sachen zu. "Hör auf !" schrie ich und schlug um mich. Ich drückte meine Hände, die zu Fäusten geballt waren an die Wand. Die Gestallt hatte mich anscheinend genug leiden gesehen, denn sie hörte auf mir Sachen von damals zu zuflüstern.
Ich ging auf die knie und mein Blick glitt nach oben. Die Gestalt war verschwunden. Ärzte kamen in das Zimmer hinein gestürmt. Meine Sicht wurde verschwommen und ich bekam alles nur gedämpft mit.
"sagten sie mir das sie noch leben... Bitte." gab ich murmelt von mir, sackte dann aber völlig zusammen.
Als ich aufwachte lag ich in meinem Zimmer. Ich sah mich um. Ich hatte keinerlei Beziehung zu diesem Zimmer. Ein Bett und ein Stuhl standen hier. Klamotten wurden mir weg genommen da ich mich erhängen könnte, was völliger mist ist.
Warum ich hier war? Wusste ich selber nicht mehr ganz. Leichte Erinnerungen kamen wieder auf. Ich war im Bad und eine Gestalt leistete mir Gesellschaft. Mehr war da aber auch nicht.
Völlig in meinen Gedanken vertieft, bemerkte ich gar nicht das jemand neben mir stand. Ich sah zu der Person auf die sich als ein Junger Mann, mit Orangen Haaren entpuppte.
Ich rollte mit den Augen und seufzte genervt auf. "Du musst los." Sagte er bestimmt aber höfflich. Wieder schlich sich ein Grinsen auf mein Gesicht. Warum wusste ich selber nicht ganz. Aber ich glaub ich fand die Vorstellung lustig wie er kündigen würde.
"Guck mich bloß nicht so an. Du gehst jetzt." Zischte er und zeigte mit seinem Finger auf die Tür. "Und wenn nicht?" fragte ich spitz. "Dann muss ich dich wohl anders dort hin bringen." Ich zog eine Augenbraue nach oben.
"Los jetzt." Sagte er bestimmt. Ich ergab mich. Dieses Mal. Ich stand auf und merkte wie meine Beine aus Kaugummi bestanden. Schwer lief ich zur Tür und drückte die Türklinke hinunter.
Ich ging zur Tür hinaus, gefolgt von ihm. Wir liefen den langen Gang entlang. Sein Blick war nach vorn gerichtet. Wir hielten an einem Zimmer. Ich las mir die Beschriftung durch und drehte mich um. Doch ich wurde aufgehalten von dem Jungen mann am arm stark fest gehalten.
Ich versuchte mich zu lösen. Dafür kassierte ich einen kalten Blick. Er wollte Spielchen spielen? Okay. Mission akzeptiert.
Ich grinste ihn an und drehte mich wieder zu der Tür. Der Mann klopfte und wir wurden reingeholt. Ich setzte mich auf den Stuhl vor dem Tisch und der Mann verließ den Raum.
Vor mir saß Taeil. Er war der "Chef". Ein ziemlich grausamer Chef würde ich behaupten. Denn niemand kam mir gesund raus. Und ich werde es auch nicht.
"Yoongi. Wie geht es dir heute?" fragte er mich mit einem leichtem lächeln auf den Lippen. Scheiße. dachte ich mir nur und starrte weiter in seine Augen. Er seufzte. "Wie du schon bemerkt hast, hast du auch nun Mrs. Lee vergrault. Deswegen haben wir hier einen neuen Betreuer für dich. Er ist anders wie du bestimmt bemerkt hast. Nun ist deine Aufgabe raus zu finden was an Hoseok anders ist." Ich konnte mir ein Grinsen bei den Worten nicht verkneifen. Taeil sah mich verwirrt an, doch ich stand auf und ging zu Tür.
"Denke an das Feuer Yoongi." Meinte er doch mein Grinsen verschwand nicht. Egal wie er versuchte mich an meine Vergangenheit zu erinnern.
In meinem Zimmer angekommen setzte er sich auf den Stuhl. "Yoongi? es tut mir leid aber ich soll das machen." Verwirrt sah ich Hoseok an.
"Erinnerst du dich an deine Familie?" fragte er mich und durchbohrte mich förmlich mit seinem Blick. Ich überlegte. Ich überlegte wirklich. Doch ich schüttelte letztendlich meinen Kopf und sah ihn weiter an.
"Erinnerst du dich an ein kleines Haus? An ein Haustier?" fragte er mich die nächste Frage. Doch wieder schüttelte ich mit dem Kopf.
"Okay die letzte Frage. Erinnerst du dich an ein Feuer?" Meine Augen wurden groß. Ich erinnerte mich wieder an die Gestalt im Badezimmer die mir es zu flüsterte. Die mir alles, bis ins kleinste Detail ins Ohr flüsterte. Ein schauder lief meinen Rücken hinunter und ich Atmete laut aus.
Hoseok kam auf mich zu und drückte mir ein Bild in die Hand. "Holly..." Murmelte ich. Er drückte mir noch ein Bild in die Hand. Zu sehen war ein kleines weißes Haus, es hatte einen Garten wo man eine Schaukel sehen konnte.
Hoseok drückte mir das vorletzte Bild in die Hand. Zu sehen war eine Abgebranntes Haus. Es war das Haus war ich auf dem vorherigen Bild gesehen hatte. Geschockt sah ich mir das Bild genauer an bevor mir Hoseok das letzte Bild gab.
"Wieso zeigst du mir das?" fragte ich heiser und sah zu ihm auf. "Weil du dich erinnern sollst Yoongi." meinte er. Eine Hand ruhte auf meiner Schulter.
"Erzähl mir was dir wieder eingefallen ist." sagte er und guckte mich innig an. "Alles. Ich erinnere mich an meine Familie. An das Feuer das ich nachts gelegt hatte. An das Gefühl was ich verspürte. An das Geflüster das mir gesagt hatte ich soll das tun." Tränen bildeten sich in meinen Augen. Ich versuchte sie zu unterdrücken. "Wir schaffen das. Aber stoß mich nicht von dir weg. Wir werden dieses Geflüster aus deinem Kopf bekommen."
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BTS || Oneshots
Fiksi PenggemarHELOWWW. Ihr werdet hier ein paar oneshots finden über BTS. Wie es der Titel auch schon sagt. ^^ Ich werde öfter traurige Dinge schreiben da ich das besser kann xd Member x Member Reader x Member Und Girl x Member Offene enden wird es geben, als...
