Montag
Mia machte sich auf den Weg zur Schule. Heute würde einiges auf sie zukommen. Nicht nur würde sie heute erfahren, wie ihre Beziehung mit Gakushuu in der Schule sein würde, ab heute würde sie auch mit Karasuma trainieren, dem sie die Situation aber noch schildern musste. Sie war etwas nervös, wie Mia und Gakushuu sich der Schule präsentieren würden, hoffte aber darauf, dass sie kein auffälliges Paar werden würden. Irgendwie hoffte sie sogar, dass es wie immer sein würde, nur das sie sich zwischendurch den ein oder anderen Kuss stehlen könnte. Als erstes würde aber die Zeremonie zum Beginn des neuen Trimesters kommen, die die Schüler begrüßen sollte. Seit sie Karma gebeichtet hatte, dass sie nun mit Gakushuu zusammen war, war eine große Last von ihr gefallen. Kein weiteres Wort wurde geredet, aber was sollte man auch weiter dazu sagen? Sie erwartete, dass Karma erst einmal Zeit für sich bräuchte und etwas Distanz suchen würde, aber das würde sich auch erst im Laufe der Tage zeigen. Sie war am Eingang angekommen, sah wenige bekannte Gesichter ihrer Klasse, aber weder die E-Klasse, noch Gakushuu noch sonst wen. Da man sie als sechste Virtuosin anerkannt hat, sollte sie ebenfalls für die Zeremonievorbereitung etwas früher in die Sporthalle kommen. Auf dem Weg dorthin, sah sie dann doch ihr bekannte Haare. Rot und Erdbeerblond.
Beide? Auf einem Fleck?
Missmutig studierte Mia ihre Gesichter, während sie näher kam. Gakushuu sah wie immer unbeeindruckt vom Roten aus, während dieser ein ernstes Lächeln aufgesetzt hatte. Er sah ernst bei dem aus, was er soeben sagte, aber lächelte wie eh und je. Worüber redeten die beiden? Ging es um sie? Als in Reichweite war, bemerkte Gakushuu sie als erstes, schenkte ihr allerdings kein Lächeln, wie sie es erwartet hatte.
Auch Karma sah nun in ihre Richtung schenkte ihr sein typisches Lächeln, was bei ihm aber nicht heißen konnte, ob etwas gut oder schlecht war.
,,Hey, Mia-chan.", grüßte dieser sie und Mia wurde Unwohl. So stand sie nun neben ihrem Freund und dem jungen, dem sie gestern gebeichtet hatte, dass sie einen Freund hatte. ,,Hallo?", kam es von ihr mehr wie eine Frage und sah zwischen den beiden Jungs hin und her. ,,Störe ich?", ,,Oh, keineswegs.", kam es enthusiastisch von Karma, der zu Gakushuu sah. ,,Wir haben nur etwas geredet.", ,,Weil ihr gute Freunde seid natürlich.", gab Mia sarkastisch von sich.
Der Rote erweckte den Eindruck, als habe er Gakushuu etwas unerfreuliches gesagt. ,,Ich lasse euch dann mal alleine, immerhin beginnt ja gleich die Zeremonie.", flötete der Rothaarige und lief mit einem unbekümmerten Lächeln in Richtung Sporthalle. Als Mia zu Gakushuu sah, stierte dieser Karma monoton hinterher. ,,Alles okay?", riss Mia ihn förmlich aus seinen Gedanken und brachte ihn dazu, dass er seinen Blick auf sie legte. Er nickte nur, weichten seine Gesichtszüge auch etwas auf. ,,Wir haben nur etwas geredet.", kam es dennoch monoton von ihm, wenig begeistert.
,,Worüber denn?"
Mia konnte nicht leugnen, dass sie neugierig war, denn die Situation kam ihr suspekt vor. Natürlich konnten die beiden Jungs sich wieder duelliert haben, wer denn dieses Jahr besser sein würde, aber danach sah es schlichtweg nicht aus. Sie sah weder das bestimmte Funkeln bei Karma noch bei Gakushuu. ,,Nichts besonderes."
Doch Mia war wenig überzeugt, was auch Gakushuu zu bemerken schien, denn schenkte er ihr nun plötzlich ein kleines Lächeln und hob seinen Finger an ihre Stirn.
,,Du kriegst Falten.", massierte er ihre Stirn und sie musste unwillkürlich lächeln. ,,Schon besser."
Sie folgte ihm kurz darauf und sobald sie die Sporthalle betraten, änderte sich die Atmosphäre um Gakushuu herum. Das überhebliche Lächeln kam zurück, das sie auf eine andere Art und Weise lieben gelernt hatte und er wirkte etwas aufgeregt. Ja, aufgeregt war ein gutes Wort, so ging er schneller als sonst und sie hatte etwas Mühe Schritt zu halten. Sie folgte ihm hinter die Bühne, wo bereits Blumen und Tafeln bereitgestellt waren.
,,Wir kriegen einen neuen Schüler.", kam es aus heiterem Himmel von Gakushuu und sie war beinahe in ihn rein gelaufen, als er plötzlich Halt machte. ,,Hm? Wen?", ,,Wirst du später sehen."
Er hatte ein, in ihren Augen, böses Lächeln im Gesicht und sie runzelte die Stirn. Er freute sich, also konnte es eine Person sein, die er kennt. Würde er sich so darüber freuen, wenn es jemand aus den Klassen B bis D waren? Nein, daran glaubte sie nicht.
,,Asano-senpai!"
Unter der hohen und lauten Stimme zuckte Mia unmerklich zusammen und richtete ihren Blick schockiert auf die drei Mädchen, die strahlend auf Gakushuu zu liefen, Mia regelrecht weg drängten. Etwas furios stierte sie die Mädchen an, aber wartete ab.
,,Asano-senpai, wie waren deine Ferien? Wir haben uns lange nicht gesehen, es ist schön wieder mit dir in der Schule zu sein.", plapperte das eine Mädchen auch direkt drauf los, während Mia die Arme vor der Brust verschränkte. Sie achtete peinlichst genug drauf, wie nah ihm diese Mädchen kamen.
,,Meine Ferien waren gut, danke der Nachfrage. Ich hoffe doch, dass ihr euch weiterhin anstrengen werdet.", sprach Gakushuu äußerst charmant aber professionell auf seine Mitschülerinnen ein, die alle plötzlich rote Wangen bekamen. Mia fühlte einen kleinen Stich in der Brustgegend, als sich eines der Mädchen an Gakushuus Arm warf und sich förmlich an ihm rieb, wie eine schnurrende Katze. Gakushuu wirkte nach Außen hin cool, doch war ihm diese Nähe unangenehm, was Mia mit Erleichterung feststellte, sonst wäre sie vermutlich allen von ihnen an die Gurgel gesprungen. ,,Wir machen alles um dich glücklich zu machen. Und Apropos glücklich: hättest du nicht Lust heute zu mir zu kommen und etwas zu lernen?"
Mia riss wutentbrannt die Augen auf. Da hatte dieses Mädchen doch tatsächlich die Nachhilfe-Schiene benutzt!
,,Ich gebe doch jeder Klasse extra Nachhilfe. Komm einfach dort hin, dann werde ich dir helfen."
Was Mia mit Bedauern feststellte war, dass er sich nicht gegen das Mädchen wehrte. Er musste als Schülerratspräsident nett bleiben, aber Mia nicht. Die Eifersucht brachte ihr Herz zum glühen und das beklemmende Gefühl der Mordlust brachte sie dazu auf die Mädchen zuzugehen. So löste sie wenig freundlich die Klette von Gakushuus Arm, als könne sie ihn mit einem Gift verseuchen und hing sich stattdessen selbst an den Arm. Mit einem Angst einflößenden Blick stierte Mia den Mädchen entgegen, die wütend in ihr Gesicht blickten.
,,Bye!", giftete Mia den Mädchen entgegen und diese plötzlich erschrocken zu der Schwarzhaarigen sahen. Ohne zu blinzeln sah sie den Mädchen blank ins Gesicht, die bereits etwas erwidern wollten, sich aber dann doch für die bessere Entscheidung entschieden und ohne ein weiteres Wort kehrt machten. Mia ließ erst ihren Blick von den Mädchen schwinden, als sie nicht mehr zu sehen waren.
Dann hörte sie ein leises Lachen neben sich und ihr wurde klar, was dies bedeutete.
,,Bist du etwa eifersüchtig?"
Mia sah noch immer furios zu ihm hoch und stellte sich gerade hin, hatte sie sich soeben den Mädchen entgegen gelehnt um bedrohlicher zu wirken. ,,Ich stelle nur klar, dass dir keiner mehr zu nahe kommen muss.", ,,Hast du etwa Angst?", ,,Nein.", ,,Wieso hängst du dann an meinem Arm, als würdest du mich niemals verlieren wollen?"
Langsam ließ sie von Gakushuu ab, der sich nun zu ihr drehte und verschränkte die Arme. ,,Du hast ja keinen Anstand gemacht das Mädchen von dir zu reißen, das an dir geklebt hat.", entgegnete Mia nun mit ruhiger Stimme, aber gerunzelter Stirn. ,,Vielleicht wollte ich ja sehen, wie du reagierst und du hast genau nach meiner Vorstellung gehandelt."
Mia schnalzte missbilligend mit der Zunge und überlegte nun ihm einfach an den Hals zu gehen.
Bis er ihr Gesicht in seine Hände nahm. ,,Du bist süß, wenn du eifersüchtig bist."
Und mit einem Schlag war ihre Wut vergessen. Gerade eben war sie noch der Sturm in Person gewesen und mit nur einem Satz hatte er die Ruhe selbst in ihren Körper gebracht. Als habe er mit einem Windstoß alles einfach weg gefegt. Sie spürte wie ihr wieder warm ums Herz wurde, als er sich zu ihr beugte und ihr einen Kuss gab.
,,Vielleicht muss ich öfter mit den Mädchen reden, damit ich dich so sehe.", ,,Wenn du das machst werde ich dein Gesicht zerschneiden."
Und beim besten Willen wusste er, dass das kein Scherz war. So verlor er kurz sein Lächeln, ließ auch langsam von ihrem Gesicht ab. Nun mit einem zufriedenen Lächeln nickte Mia ihm zu.
,,Asano.", kam, zu ihrer Erleichterung, die Stimme von Sakakibara. ,,Alles ist vorbereitet. Der Plan ist fertig, die Schüler stehen in ihren Reihen.", ,,Gut. Dann würde ich sagen, beginnen wir mit der Zeremonie."
Dann wandte sich Gakushuu an sie. ,,Mia, du wirst mit mir am Rande der Bühne stehen."
Die Zeremonie zog sich in die Länge, wie Mia fand. Sie hatte sich zu Gakushuu am Rande der Bühne gestellt, während Araki die letzte Rede hielt. ,,Und nun habe ich eine letzte Aussage zu tätigen. Ab heute wird ein neuer Schüler in der A-Klasse begrüßt. Gestern noch war er in der E-Klasse."
Mias Augen weiteten sich unmerklich und ihr Blick fiel automatisch auf die E-Klasse, die genau so schockiert waren. Wer-
,,Erzähl es ihnen.", hörte sie die Stimme von Gakushuu und sah sofort in das Gesicht des neuen Schülers, der einen Zettel von Gakushuu entgegennahm. Ihr entgleiste jeglicher Gesichtszug. Der neue Schüler würdigte sie keines Blickes.
,,Begrüßt mit mir Takebayashi Koutarou!"
Während die Halle überrascht und unsicher auf Takebayashi schauten, konnten sowohl Mia als auch die E-Klasse nur schockiert dem neuen A-Schüler dabei zusehen, wie er monoton auf die Bühne schritt und sich hinter das Stehpult stellte.
Takebayashi? Natürlich hatte sie sich gefreut, dass er seine Noten verbessert hatte, aber wieso verließ er die E-Klasse? Doch während Mia neben Gakushuu stand und auch für den Rest der Schule sichtbar war, sollte sie ihre Überraschung nicht offen zeigen. Der Brillenträger entfaltete das Papier und begann mit seiner höchst schockierenden Ansprache, die E-Klasse sei die Hölle gewesen, er habe sein Leben verändert und sich in die Arbeit geworfen um wieder in das Hauptgebäude zurück zu kehren und sei nun froh, dort zu sein. Er würde alles dafür tun, um nicht zur E-Klasse zurück zu müssen.
Und auch jetzt war die Halle still, war selbst überrascht, das ein ehemaliger E-Klässler es direkt in die A geschafft hatte und noch dazu ehrlich glücklich schien. Dann fing Gakushuu neben ihr an zu klatschen und trat etwas weiter auf die Bühne. ,,Willkommen zurück, Takebayashi.", kam es von ihm und brachte die Motivation in die Halle zurück. Als habe ein Blitz eingeschlagen fing jeder an zu Jubeln und zu klatschen, während Mia und die E-Klasse einen langen Blick austauschten.
Wie konnte Takebayashi so schlecht über diese Klasse reden, die ihn aufgenommen hatte wie eine Familie? Denn das waren sie, auch wenn der ein oder andere bereits Mist gebaut hatte. Auch Takebayashi war von großem Nutzen für diese Klasse, doch etwas schien verkehrt zu sein. War es sein eigener Wille gewesen?
Missmutig sah Mia dabei zu, wie Takebayashi den Ausgang auf der anderen Seite der Bühne nahm und die Zeremonie von Gakushuu beendet wurde. Als sich die Klassen auf dem Weg zurück machten, gesellte sich Gakushuu mitsamt der fünf Virtuosen wieder zu Mia, die nicht wusste, wie sie reagieren sollte.
Denn eigentlich sollte sie noch gar nicht reagieren, so konnte sie auch nicht in Takebayashi hineinsehen. Vielleicht war ihm alles zu viel geworden? Er hatte kein bestimmtes Talent um beim Töten von Korosensei großartig mitzuwirken. Zumindest körperlich. Aber der Junge hatte eine Breitseite an anderen Methoden, was machte ihn also so unsicher? Oder war es ein anderer Einfluss? Andere Freunde oder die Familie? Vielleicht sogar der Schulleiter? Alles klang möglich, deswegen entschied sich Mia dazu, sich nicht zu dem Thema zu äußern. Sie führte ihren Daumen zu ihrem Mund. Es konnte sein, dass Takebayashi tatsächlich freiwillig in die A zurück wollte. Aber wie sah das die E-Klasse?
,,Das ganze Hauptgebäude hat ihn empfangen wie einen vergessenen Bruder.", kam es literarisch von Sakakibara und Mia hielt sich hingegen bedacht. ,,Er wird erst einmal ein Symbol dafür sein, dass jeder aus der E-Klasse aufsteigen kann, aber auch keiner dort hineinfallen möchte. Das wird eine große Motivation sein.", kam es lächelnd von Gakushuu und Mia musste schlucken. Er war noch immer der, der von seinem Vater bearbeitet wurde und das stimmte sie missmutig. Und doch konnte sie nichts an dem schlecht reden, so war Takebayashi vom schwachen Schüler zum starken Schüler geworden, ganz wie es der Schulleiter beibringen wollte. Nichts an alledem war falsch und das machte Mia sauer. Wenn sie ganz ehrlich war, wollte sie unbedingt immer mehr finden, dass sie dem Schulleiter unter die Nase binden konnte. Aber es schien nach Außen hin so zu sein, als unterstütze man einfach nur die Schwachen der Endklasse. ,,Mia?", ,,Hmm?", fragte diese plötzlich aufmerksam, nahm den Daumen von ihrem Mund, da sie das vorherige Gespräch weiter ausgeblendet hatte. ,,Wir müssen zurück in den Unterricht."
Sie sah in seine violetten Augen, die skeptisch zu ihr sahen. Auch ihm konnte sie nicht böse sein. Nicht nur, weil er ihr Freund war, sondern weil auch er die Erziehung seines Vaters zu verstehen schien. So musste er seinen Platz in der Schule behalten und Schüler unterstützen, wie er nur konnte. Und Takebayashi war der perfekte Schüler dafür.
Im Unterricht konnte sie es sich nicht nehmen lassen ihren neuen Mitschüler zu beobachten. Er hatte Schwierigkeiten, denn hier war kein Korosensei, der ihm alles auch noch zwei weitere Male erklärte. Wenn man blinzelte war auf einmal schon die nächste Zeile geschrieben und man hatte vieles an Erklärungen verpasst. Diesen Stress schien er nun zu bemerken und auch nach Beendigung des Unterrichts schien er missmutig. Mia musste es einfach wissen und ging zu ihm.
,,Takebayashi.", sprach sie ihn an, der noch immer auf seinem Tisch saß und versuchte, die letzten Zahlen zu vollenden, die er nicht mehr hatte mitschreiben können. Kurz sah er auf, ehe er sich wieder sein Blatt besah. ,,t3 minus p-halbe.", vollendete Mia die letzte Zeile für ihn, die er sogleich zögerlich auf schrieb. Sie ließ ihre Tasche zu Boden sinken und hockte sich neben seinem Tisch hin. Sein Gesicht war vom Stress geziert, so blickte er ihr nicht einmal ins Gesicht. ,,Ist was ganz anderes, huh? Mir ging es anfangs auch so."
Eine Antwort blieb aus. Mia kam dann direkt mit ihrer Frage raus:,,Machst du das freiwillig?"
Mit dieser Frage regte sich etwas in seinem Gesicht und etwas tiefer liegendes wurde frei gegeben. ,,Ja. Ich muss besser werden, damit ich etwas erreiche. Damit man mich sieht."
Allmählich konnte Mia sich ein besseres Bild fassen, als er bedrückt zu ihr sprach. Seine Stimme klang beinahe schon verbittert, als würde er zwar auch bereuen, was er getan hatte, aber ändere dies nichts an seiner Entscheidung. ,,Ich würde der E-Klasse sowieso nicht helfen können, also warum sollte ich mein bestes dann nicht hier probieren? Das Geld ist für mich nicht von Relevanz, allein die Akzeptanz ist mir wichtig.", ,,Du wirst von deinen Mitschülern akzeptiert, also muss es um deine Familie gehen."
Als sie diese Erkenntnis aussprach erhob er sich und packte seine Tasche. Sie tat es ihm nach, während sie ihm lauschte. ,,Das schlimmste was einem passieren kann ist die Verwerfung der eigenen Familie. Jeder von ihnen hat etwas erreicht, nur ich nicht. Ich bin die Schande der Familie. Ich muss es besser machen." Während Takebayashi ihr ein wenig das Herz ausschüttete wurde ihr bewusst, dass ihr hier die Hände gebunden waren. Nur befürchtete sie, dass er dennoch nicht glücklich werden würde, selbst wenn er hier in der A-Klasse gut werden würde. Keinesfalls zweifelte sie daran, dass man unter die Top fünf kam, aber Mia kannte eben nicht die hohen Standards seiner Familie und so konnten dieser sehr hoch sein und durch gute Noten nicht unbedingt befriedigt werden. Aber wie viel wusste sie schon von Eltern? ,,Solltest du Hilfe brauchen, kannst du gerne zu mir kommen. Ich kann mir denken, dass die E-Klasse gerne ein Wort mit dir wechseln würde und wenn du ihnen deine Situation schilderst wird auch jeder einzelne von ihnen ein offenes Ohr haben."
Sie legte eine Hand auf seine Schulter und brachte ihn zum ersten Mal dazu seine grünen Augen auf sie zu legen.
Seine Augen waren beinahe leer während er in den Ketten seiner Familie lag. Ohne ein weiteres Wort schleppte sich Takebayashi allmählich davon und zog auf dem Weg ins Gefängnis der Schule eine elendig lange Kette namens Familie hinter sich her.
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Just let go.
RomanceAbgeschlossen✅ Mia Young, eine amerikanisch ausgebildete Assassine, wird nach ihrer Zulassung ein Teil der A-Klasse der Kunugigaoka Mittelschule. Doch als Assassine soll sie auch der 3-E dabei helfen ihren Lehrer zu töten und die Erde zu retten. Unb...
