Ich Liebe Dich, kleine Schwester ❤

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Lucy's Sicht

Als ich Schritte höre, versuche ich mich so klein wie nur  möglich zu machen. Bitte nicht. "Lucy?", höre ich eine unbekannte Stimme. Die mir unbekannte Frau setzt sich neben mich auf den Boden. "Ich bin Katharine. Du brauchst keine Angst haben. Ich bin eine Freundin deiner großen Schwester.", erklärt sie ruhig und freundlich. "Was ist mit Kate passiert? Ist sie im Krankenhaus?", frage ich vorsichtig nach. Ich würde  ja selber hochgehen, aber dafür habe ich viel zu viel Angst. "Kate wird dir gleich alles in ruhe erklären.  Und du brauchst auch keine Angst haben. Dir tut keiner was an. Du bist zu unschuldig dafür.", ich gucke sie verwirrt an. Wie meint sie das? Ich bin zu unschuldig. "Eigentlich wollte sie es dir gar nicht sagen. Sie hat Angst, dass du sie danach Hasst. Aber ich glaube nicht das du sie hassen kannst. Du hast im Gegensatz  zu vielen anderen Menschen, eine reine Seele. Ein Reines Herz. Wenn Kate gleich mit dir spricht. Zeig es ihr. Sowas wie dich gibt es nur ein einziges Mal.", wenn ich erhlich bin verstehe ich kein einziges Wort, was sie mir sagen will.  Doch ich nicke. Wie könnte Kate jemals denken. Ich könnte sie hassen. Sie ist meine große Schwester.  Ich gucke zur Brünetten,  doch sie war weg. 

"LUCY?", höre ich ihre vertraute und auch ängstliche Stimme. Ich seufze einmal und komme aus mein Versteck heraus. "Ich bin hier, Kate.", sage ich und gehe hoch. Bis auf ihre Blutverschmierten Sachen, sieht sie gesund aus. Sie guckt zu mir und zieht mich die Treppen hoch, ehe sie mich fest in den Arm nimmt. "Geht es dir gut?", fragt sie mich besorgt.  Doch ich schüttelt den Kopf.  Nichts ist gut. "Komm ich mach uns einen Tee, okay?", ich nicke  und lasse mich in die Küche mitziehen, wo sie uns jeweils einen Tee macht. "Ich bitte dich jetzt, mich nicht zu verurteilen. Du musst wissen. MF ist keine Normale Kleinstadt. Ich wollte dich immer nur beschützen.", ich höre ihr aufmerksam zu und nicke. Und somit erzählt sie mir die Wahrheit über MF. Die Wahrheit über  Vampire, Werwölfe, Hexen, Doppelgänger und vieles mehr.

"Kate. Ich muss erstmals in ruhe Nachdenken. Ich will etwas spazieren gehen. Ich nehme mein Handy mit. Aber ich muss jetzt erstmal alleine sein.", erkläre ich es ihr, worauf sie Verständnisvoll nickt. Mit einem Zug trinke ich den Tee aus und nehme meine Jacke und gehe raus. Auf der Straße  liegt kein Auto mehr. Man sieht nur noch das Blut auf der Straße.  Kate hat mir erzählt,  dass sowas des öfteren passiert. Wie kann so was bitte oft passieren? Was Leben hier für Freaks. Im Wald kann ich in ruhe Nachdenken. Soll ich meiner Schwester glauben, dass mir nichts passieren wird? Ich würde gerne Ja sagen. Aber ich kann es nicht. Dieses Mal bist du auf dich alleine Gestellt. Vielen Dank innere Stimme. Sowas muntert mich auf.

Es beginnt dunkel zu werden, als ich mich auf den Rückweg mache. Es tut gut, wenndu einfach in den Wald gehst und nachdenkst. Ich will mich erstmal von den ganzen Übernatürlichen Wesen fernhalten. Das heißt auch vor Kol. Gib zu. Du willst es nicht. Er ist Heiß. Ja er ist Heiß,  aber ich kann ihn nicht vertrauen. Wie soll ich ihn vertrauen, wenn ich weiß,  dass er ein Vampir ist und mich in binnen weniger Sekunden töten kann. Als ich vor der Tür stehe, atme ich tief durch. Ich schließe diese auf und gehe in das Wohnzimmer.  Wo ich Kates ganzen Freunde sehe. Von dieser Hexe bis ihn zum Hybrienden. Ich guckealle ängstlich an. Wie kann sie es wage, diese Kreaturen hier her zu holen. Ich will mit dennen nichts zu tun haben. "Lucy, da bist du.. ich hab mir Sorgen gemacht.", Kate zieht mich ruckartig in die Arme. "Was machen die hier", frage ich nur. Kate guckt mich traurig an, da sie bemerkt, das ich Angst habe. "Lucy. Hab kein schlechtes Bild von uns. Wir sind verhalten uns normal.", sagt Nik. "Wie könnt ihr Normal sein. Wenn ihr nicht Menschen seid?", frage ich undweiche zurück,  als ich sehe wie er auf Kate zugeht. Er soll sich von mir fern halten. "Leute. Sie hat Angst vor euch.", höre ich Aprils leise Stimme. Ich blicke in ihr vertrautes Gesicht. "Du weißt davon?", sehe ich sie schockiert an, worauf sie nur nickt. April guckt Kate an, worauf meine Schwester seufzt und nickt. "Möchtest du heute Nacht bei mir schlafen?", fragt die Schwarzhaarige mich. Ich gucke zu Kate, welche nur Traurig auf den Boden  guckt.  "Ich glaube, das ist für heute Nacht am besten.", sage ich leise und gehe hoch, um mir ein Rucksack für eine Nacht zu packe.

"Kann ich kurz mit dir reden?", Kates Stimme lässt  mich umdrehen. "Ich weis, es ist schwer für dich. Aber bitte Hasse mich nicht.", sagt sie und ist den Tränen nahe. "Wie könnte ich dich Hassen. Du bist meine große Schwester. Meine bessere Hälfte. Ich könnte dich nie im Leben hassen. Dafür liebe ich dich zu sehr. Ich brauche gerade nur Abstand von den übernatürlichen Dingen. Ich muss das erstmal verarbeiten, aber ich hoffe, wir können uns morgen im Grill treffenund Frühstücken?", frage ich sie leicht lächelnd.  Katherine  hatte Recht.  Kate hatte Angst, es mir zu sagen, weil sie dachte ich hasse sie dann. Aber sie kann doch überhaupt nichts dafür.  Mit Tränen in den Augen  umarmt sie mich. "Ich liebe dich, kleine Schwester.", sagt sie in mein Ohr, was ich nur erwiedere.

"Können wir April?", frage ich die Schwarzhaarige, welche nur nickt, uns sich von den Anderen verabschiedet. Ich nicke nur allen zu und gehe mit April zum Auto. Kaum sitzen wir drine fährt  sie auch schon los. "Du brauchst wirklich keine Angst haben. Sie sind alle noch genauso wie früher. ", sagt sie leise. "Wie war es für dich, als du es erfahren hast?", stelle ich ihr eine Frage. "Erschreckend.  Aber denn habe ich meine Angst übersprungen  und es wurde besser. ", sagt sie und seufzt. 

Bei April machen wir uns eine Pizza und setzten uns auf ihre Couch. Wir unterhalten uns die ganze Zeit schon über Vampire und co. Und es tut gut mit jemanden Ausenstehenden zu reden.

Liebe auf UmwegeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt