Offenbarung

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Es tut mir schrecklich Leid das dieses Kapitel so lange gedauert hat. Erst war ich total in meiner neuen FF drin, das ich erstmal da weiter geschrieben habe und dann hat auch noch mein Internet nicht richtig funktioniert....

Hier ist endlich ein neues Kapitel...leider bin ich nicht 100prozentig zufrieden damit. Irgendwie fehlt in diesem Kapitel ein bisschen Schwung :/

Ich werde das beim nächsten Kapitel beheben ^^ Trotzdem viel Spaß beim Lesen

Würde mich wieder über Likes und Kommis freuen :) 

Unerträglich lange erschien mir die Fahrt zurück nach Mystic Falls. Mikael machte die ganze Fahrt über keinen Hehl daraus, das er Damon offensichtlich nicht leiden konnte. Er hielt ihn für schwach. Damon hingegen gefiel das ganz und gar nicht und auch ich musste mich immer öfter zusammen reißen ihm nicht an die Kehle zu springen.

In Mystic Falls angekommen, hielten wir vor dem Hause der Salvatores. Ich spürte die Anwesenheit der anderen im Hause bereits und rannte hinein ohne weiter auf die anderen zu achten. Drinnen warf ich mich Elena in die Arme. Erschrocken umarmte sie mich, fasste sich aber schnell und drückte mich an sie. Mit Alaric tat ich das selbe und auch Stefan umarmte ich trotz des Ärgers der letzten Tage. Nach einigen Sekunden traten auch die anderen hinein. Bonnie umarmte die anderen ebenfalls stürmisch. Damon warf einen schmunzelnden nickenden Blick zur Begrüßung in die Runde, während Mikael erhobenen Hauptes hineinschritt. Jedoch begrüßte er niemanden. Ich sah zu wie Damon auf seinen Bruder zu schritt und ihn musternd ansah. Sein ernster Gesichtsausdruck machte mir erst Sorgen, doch als ich ein kleines wenn auch nur minimalistisches Lächeln auf seinen Lippen sah, atmete ich erleichtert auf. Er nahm seinen kleinen Bruder in den Arm und klopfte ihm auf den Rücken „Diese Frauen machen einen fertig, stimmt Bruderherz.“, sagte er grinsend während er sich von ihm löste und zwinkerte mir zu. Ich lächelte erleichtert, doch diese Harmonie wurde natürlich sofort zerstört. „Ich störe ja nur ungern diesen wundervollen Herzzereissenden Moment, aber wo ist er?“, fragte Mikael. Stefan sah Mikael mit finsterer Miene an „Wir sind noch dabei ihre Tochter zu finden, sie müssen sich noch ein wenig gedulden.“, mahnte er. Nachdenklich kaute ich auf meiner Unterlippe. „Wo kann sie den nur sein?“, fragte Rick dann in die Runde. Stefan zuckte mit der Schulter. Elena seufzte leise. „Bonnie...“, setzte ich an. „Oh nein...ich ahne nichts gutes.“, sagte Bonnie und sah mich fast schon flehend an. „Bitte Bonnie...“, bettelte ich. Sie seufzte „Okay....was hast du vor?“, fragte sie. Ich sah noch einmal zu Stefan bevor ich erklärte „Na ja es besteht noch immer eine Verbindung zwischen Stefan und Rebekka...Können wir dieses nicht nutzen?“, fragte ich. Bonnie dachte einen Moment nach. Stefan schüttelte vehement den Kopf. „Nein! Kommt nicht in Frage!“, rief er. Elena strich ihm über die Schulter „Schon okay...“, sagte sie mit ein wenig zittriger Stimme. Damon nickte „Lasst es uns doch wenigstens mal versuchen...“, sagte Rick dann.

Wenig später saß Stefan auf dem Sofa während Bonnie ihre langen eleganten Finger über seinen Kopf streckte. Sie atmete tief ein und aus, versuchte sich zu konzentrieren, doch es schien ihr nicht so recht zu gelingen. „Bonnie alles in Ordnung?“, fragte ich. „Wo ist Sam?“, fragte sie zurück. Verwirrt blickte ich in die Runde „Verdammt wo ist er hin?“, fragt Damon dann. Sofort zückte ich mein Handy und wählte seine Nummer. Der Freizeichenton schien für mich zu einer Qual zu werden. Nach endlosen Minuten hörte ich ein knistern und Sams ruhige Stimme „Hey Laura.“ „Sam! Verdammt wir machen uns Sorgen, wo bist du?“, rief ich aus. Sam räusperte sich „Ich...also na ja ich bin im Wald.“, erwiderte er. „Im Wald?“, fragte ich verwirrt. „Was macht er bitte im Wald?“, fragte Damon. Bonnie riss mir den Hörer aus der Hand. „Wieso gehst du einfach ohne etwas zu sagen? Kannst du mir das erklären? Ich hab mir Sorgen gemacht!“, schrie sie förmlich durch den Hörer. Ich hörte Sam am anderen Ende seufzen „Ich bin nicht freiwillig gegangen Bonnie Schatz.“ Bonnie sah mich verwirrt an „Was soll das heißen, du bist nicht freiwillig gegangen?“, hakte sie nach. „Rebekka hat mich hier her gebracht sie ist gerade in eine Höhle verschwunden.“, erklärte er immer noch gelassen. „Was?! Verschwinde da!“, gab sie zurück. Damon nahm ihr nun den Hörer aus der Hand. „Wo bist du? Ich komme und hole dich!“, forderte er. Sam verneinte „Nein, ich komme schon klar. Macht euch keine Sorgen...argh...“, plötzlich brach die Verbindung ab. „Sam!“, schrie ich aus vollem Halse, während Damon noch mal seine Nummer wählte. Bonnie war in Tränen ausgebrochen. Alaric und Stefan standen vom Sofa auf. „Wir müssen in den Wald, sofort!“, meinte Stefan und ich nickte entschlossen. „Wir sollten noch Caroline anrufen, sie kann uns sicher weiterhelfen.“, erwiderte ich. Elena schüttelte den Kopf „Keine gute Idee, sie ist total beschäftigt alles für die Party heute Abend zu organisieren.“ Laut seufzend hob ich die Hände „Wenn es sonst nichts ist!“ Ich spürte wie Damons Arme meinen Körper umschlangen und ich umarmte ihn sehnsüchtig „Danke...“, flüsterte ich. „So jetzt kommen wir alle für zwei Minuten runter und dann fahren wir in den Wald. Irgendwas sagt mir das wir sie nicht weit von unserem alten zu Hause finden werden, was meinst du Stefan?“, fragte er. Stefan nickte und Alaric zog eine Sporttasche hervor „Dann schnappt euch alle mal einen Pfahl und dann geht’s los!“

Wir erreichten den Wald nur wenige Minuten später und zogen in dreier Gruppen weiter. Mikael empfand es als unnötig mitzukommen. Es war mir allgemein ziemlich komisch vorgekommen das er sich die ganze Zeit über so zurückhielt. Jedenfalls suchten wir nun den ganzen Wald nach Spuren ab. Bonnie war ziemlich fertig mit den Nerven und versuchte die ganze Zeit über während sie mit Stefan und Elena durch den Wald ging die Aura von Sam zu spüren. Währenddessen waren Damon, Alaric und ich Richtung Norden unterwegs. Bonnie wollte unbedingt beim Haus der Hexen beginnen zu suchen. Ich war eher der Meinung - und Damon stimmte mir dabei zu, dass wir bei den Ruinen unserer alten Häuser beginnen sollten.

So kam es das wir wenig später vor den Trümmern unserer Vergangenheit standen. Es war ein komisches Gefühl, hier mit Damon zu stehen. Hier, wo unsere Vergangenheit als Menschen begonnen hatte. Langsam suchten wir eine Stelle nach der andern ab. Es erstaunte mich nicht das wir wenig später vor einem tiefen Loch standen. Damon blickte argwöhnisch hinein. „Sollen wir das Loch stürmen oder sie ausräuchern wie Ratten.“, meinte er. Alaric zog eine Augenbraue nach oben. „Du weißt schon das Sam auch da unten ist?“, gab er zurück. Damon grinste „Die sind Vampire, sie werden nicht gleich daran sterben!“ Ich schüttelte den Kopf „Nein.... Irgendetwas muss da unten sein, sonst wäre er sofort geflohen, ist ja nicht so das Sam schwächlich wäre...“, meinte ich. Damon verdrehte die Augen. „Okay...was dann?“, fragte er. Nachdenklich blickte ich das Loch an. Ein Räuspern war hinter uns zu hören und wir drehten uns erschrocken um. „Hallo meine Freunde.“, sagte Klaus während er uns höhnisch angrinste. „Ich hörte das ihr gelogen habt, was Mikael betrifft.“, erklärte er. Ich lachte laut und wollte ihn gerade darüber aufklären als ich Damon kaum merklich „Nicht!“, flüstern hörte. Verwirrt sah ich ihn an. „Tja Klaus, reingefallen!“, sagte Damon gespielt. Klaus grinste „Wisst ihr, ihr seid ein komischer Haufen....Vampire, Hexen und Werwölfe sind befreundet....zwei Brüder die sich erst um Elena streiten und dann kommt meine Laura zu euch und alles ändert sich für euch.... Ihr müsst wissen, sie gehört mir! Laura, gib endlich zu, deine große Liebe ist ein Schwächling. Wenn du dich für Sam entschieden hättest, hätte ich das ja noch akzeptieren können, als erster Vampir und dazu noch ein Hexer, die perfekte Mischung....passend zu deiner Vergangenheit...“ Damon knurrte leise. „Du irrst dich Klaus...“ setzte ich an während Rick, Damon davon abhielt sich auf ihn zu werfen. Moment? Was hatte er gerade gesagt? Ich spürte eine Anwesenheit und wusste instinktiv das Sam nicht weit war. Warum konnte ich nicht sagen. „Was meinst du mit meiner Vergangenheit?“, hakte ich nach. „Nick!“, schrie Rebekkah aus der Höhle. Klaus sah ein wenig irritiert aus. „Rebekkah?“, fragte er. Ein Blondschopf schoss aus der Höhle, ihr hinterher trat Sam der sich schützend vor sie stellte, wobei ich davon überzeugt war, das Sam Klaus vor Rebekkah schützen wollte und nicht umgekehrt. „Duuuuu...!“, rief sie aus und weinte. Klaus wusste gar nicht was hier los war und uns ging es nicht anders. Verwirrt lauschten wir dem Schauspiel vor uns. „Du hast sie getötet!“, schrie sie aus vollem Halse. Klaus wollte auf seine Schwester zugehen und lächelte sanft. „Ich habe viele getötet, von wem sprichst du Schwesterherz?“, fragte er. Rebekkah sah ihn mit purem Hass an. „Mutter!“, schrie sie. Klaus Gesichtsausdruck versteinerte sich. „Das ist nicht wahr.“, gab er zurück. „Doch! Ich habe es gesehen auf den Höhlenwänden!“, schrie sie wieder. Klaus grinste „Du kannst da doch gar nicht rein, sie ist für Vampire versiegelt....nur eine...Sam! Ich glaubs nicht du hast die Höhle geöffnet?“, fragte er. Sam ließ ein kleines Grinsen aufblitzen bevor er wieder ernst wurde. „Sie musste doch die Wahrheit erfahren!“ Klaus knurrte laut „Du hattest es geschworen!“ Sam zuckte mit der Schulter „Entweder mein Leben oder dieser Schwur, ich hatte mich für mein Leben entschieden!“ Rebekkah riss sich los „Also Nick, warum Mutter?“, fragte sie noch immer Tränen überströmt. Ich sah Mikael auf uns zu laufen aus dem Wald heraus. „Ahhh gleich beide Kinder auf einem Fleck zu sehen. Schön, schön...“ Klaus drehte sich ruckartig um erschrocken sah er ihn an „Mikael?“, fragte er, obwohl es eher eine Feststellung als eine Frage war. Rebekkah schien im Moment bereit zu sterben und sah ihren Vater nur hasserfüllt an. Klaus jedoch überkam die Panik. Er suchte verzweifelt nach einem Ausweg.

Ewig Leben (Vampire Diaries FF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt