Kapitel 14

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𝐿𝑜𝓎𝒶𝓁𝒾𝓉𝒶𝑒𝓉 𝒷𝑒𝒹𝑒𝓊𝓉𝑒𝓉, 𝓈𝒾𝑒 𝓏𝓊 𝓁𝒾𝑒𝒷𝑒𝓃, 𝒶𝓊𝒸𝒽, 𝓌𝑒𝓃𝓃 𝓈𝒾𝑒 𝒹𝒾𝒸𝒽 𝓃𝓊𝓇 𝓏𝑒𝓇𝓈𝓉𝑜𝑒𝓇𝑒𝓃...
~Kontra K

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Ich atmete tief durch und versuchte, mein klopfendes Herz ein wenig zu beruhigen, was mir jedoch misslang. Langsam drückte ich die metallene Klinge zu Caydens Büro, in welchem ich ihn anhand meines Geruches festgestellt hatte, hinunter und drückte die Tür auf.
Nachdem ich in den Raum getreten war, atmete ich noch einmal zitternd tief ein und wollte gerade zum Reden ansetzen, als ich unterbrochen wurde.

„Ich hab gesagt, ich will allein sein und arbeiten!" knurrte mein Mate genervt und sah nicht einmal von seinem Blätterberg auf. Bewusst darüber, dass Cayden nicht wusste, dass ich im Raum stand, versuchte ich meine belegte Stimme so selbstbewusst wie möglich klingen zu lassen: „Tut mir leid, Cayden. Aber diesen Wunsch muss ich dir leider verwehren."
Mit einem Mal schaute der Wolf auf und sah mir in die blauen Augen. Seinen Blick erwiderte ich so standhaft wie möglich, obwohl ich nichts lieber tun würde, als mich weinend in Caydens Arme zu werfen.
Den Blick nicht abwendend stand mein Mate langsam auf und ging in meine Richtung. Sein Blick erschien, als würde er sich fragen, ob ich nicht doch ein Geist war.

Nun stand er genau vor mir und fasste vorsichtig an meine Wange, als wäre ich aus Porzellan gebaut. „Es tut mir so leid." hauchte der wichtigste Mensch in meinem Leben.

„Du meinst wichtigster Wolf, hihi." grinste mein innerer Wolf.
Keine Zeit für Späße, July."

Ich nickte nur abwesend, während ich mich in Caydens braunen Augen verlor. „Mir auch..." flüsterte ich zurück, woraufhin mein Mate den Kopf schüttelte. „Nichts braucht Dir leidtun. Ich habe deutlich überreagiert.." er ließ von meiner Wange ab und ballte seine Fäuste zusammen, während er wütend auf sich selbst auf den Boden starrte. „Ist schon in Ordnung. Ich verstehe, dass du gern einen Grund hättest, zu kämpfen. Ich verstehe, dass du wissen möchtest, wer ich bin. Nur... brauche ich Zeit, Cayden. Ich bin mir sicher, dass ich dir vielleicht irgendwann alles erzählen werde." ich nahm sein Gesicht in meine Hände und bewirkte so, dass er mir wieder in die Augen sah. Sanft legte ich meine Lippen auf die seine, woraufhin er den Kuss liebevoll erwiderte.

„Du bist wundervoll, kleine Mate.", lächelte Cayden mich nach unserem Kuss an. „Du musst mir nichts erzählen, denn ich vertraue dir. Ich weiß, dass du deine Gründe hast, mein Herz." Ich nickte und lächelte ich glücklich an.

Er vertraute mir und das war ein wundervolles Gefühl.
Jedoch musste ich aufpassen, dass ich dieses Vertrauen mit meinem Geheimnis nicht brechen würde, denn ich liebte meinen Mate, das wusste ich nun. 

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Ich wollte es meinem Mate sagen. Das wollte ich wirklich. Aber es war wie eine Barriere, die nicht zuließ, es irgendwem anzuvertrauen. Ich hatte niemanden, außer Cayden. Und ihn wollte ich gewiss nicht verlieren, doch wusste ich, dass das irgendwann der Fall sein würde, wenn ich ihm nichts erzählte.

Seufzend lief ich den verschneiten Weg zu Neles Haus entlang.
Nachdem ich heute aus der Uni gekommen war, hatte ich mich per SMS mit Nele verabredet. Ich würde sie mit dem Auto von ihr zu Hause abholen, um dann zusammen shoppen zu gehen.
In letzter Zeit war Nele mir wirklich wichtig geworden. Sie war eine gute Freundin, selbst, wenn sie ein wenig jünger als ich war.

Ich drückte das kalte Metall der Haustürklingel hinunter und schon nach wenigen Sekunden hörte ich, wie jemand die Treppe hinunter rannte, um zur Tür zu kommen, welche wenig später auch schon aufgerissen wurde.
Zum Vorschein kam Nele in einem hübschen, schwarzen Wintermantel.

„Hey Bella!" stürmisch umarmte die Wölfin mich. „Nicht so stürmisch, Nele." lachte ich leise.

Und so machten wir uns auf den Weg zum Shoppingcenter in unmittelbarer Nähe

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Hallo meine lieben Leser/innen!
Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Tag.^^
Was glaubt ihr- Wird Bella Nele ihr Geheimnis erzählen?♥️
~Nelly

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