2: Explained

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In jener Nacht konnte ich nicht schlafen

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In jener Nacht konnte ich nicht schlafen. Ich konnte nicht einmal meine Augen schließen. Naja, ich traute es mich, bei dem Gedanken daran, was passiert war, nicht einmal.

"Was war... das ?", fragte ich mich sich selbst zum hundertsten Mal, als ich seufzte und daran dachte, dass Jimin und Jin bereits am schlafen waren.

Nach langem Hin- und Herwelzen im Bett entschloss ich mich, mein Handy zu checken. Es war zwei Uhr morgens. Immer noch keine Anzeichen eines Signales in der Nähe.

Ungewollt begann ich erneut zu grübeln. Wer war dieser Junge ? Er sagte, er sei mein... auserwählter Seelenverwandter. Was meinte er damit ?

Ich machte mir in Gedanken die Notiz, Jin sofort am Morgen zu fragen.

Zu meiner Erleichterung erwischte ich mich schon bald beim Gähnen, sodass ich es mir gemütlich machte, ehe ich in einen traumlosen Schlaf fiel.

Ein paar Stunden später wachte ich aus meinem Schlaf aus. Da es immer noch keine Spur von Jin und Jimin gab, entschloss ich mich im Badezimmer eine Dusche zu nehmen, weshalb ich meine Wechselsachen in die Hand nahm und mich auf der Suche nach dem Badezimmer machte.

Relativ zügig fand ich dieses und ging als erstes sicher, dass ich es nach dem Eintreten fest verschlossen hatte. Ich schaute mein Spiegelbild an. Alles im Einen sah ich in Ordnung aus, doch den Griff um mein Handgelenk konnte ich immer noch fühlen.

Wegen letzter Nacht..

Ich seufzte, als ich mein Shirt auszog. Ich blickte erneut in den Spiegel. Als ich die rote dicke Linie auf meiner Hüfte sah, schnappte ich nach Luft. Es war, als hätte mich etwas geschlagen, doch das war nicht der Fall.

Dann traf mich der Blitz. Was letzte Nacht passiert war. Als dieser mysteriöse Typ seine Hand auf meine Hüfte gelegt hatte.

Ich berührte die Linie, doch sie schmerzte kein bisschen. Sie war wie ein Teil meiner Haut.

Seufzend rieb ich mir die Auge und zog mir den Rest der Kleidung aus.

Ich hüpfte in die Dusche und erledigte meine übliche Routine. Ich fragte mich immer wieder, wann und wie ich aus diesem Kaff fliehen könnte.

Nein, nicht fliehen. Ich wollte nur weg. Meine Fans könnten mittlerweile vielleicht besorgt um mich sein.

Ich griff nach meinem Handtuch und trocknete mich ab. Vorsichtig legte ich es über den Spühlstein, bevor mir beim Zähneputzen etwas in die Augen fiel.

Es war ein mittelgroßes Initial.

Doch Tattoos hatte ich keine.

Ich zuckte gedankenlos mit den Schultern und griff nach der Seife, um es abzuwaschen. Doch schaffen tat ich das nicht.

Ich blickte erneut auf den Buchstaben.

J."

Jimin ? Jin ? Wer ?

Red Eyes | VkookWo Geschichten leben. Entdecke jetzt