Eine halbe Stunde später
Es klopfte laut an der Tür, woraufhin auch die letzten die noch schliefen wach wurden. Die Tür wurde kurz geöffnet, ein Korb mit Brötchen und Wasser rein geschoben und gleich darauf würde wieder abgeschlossen.
Als ich zum Korb ging um mir etwas zu nehmen fiel mir auf, dass sich ein Zettel darin befand. Ich nahm ihn und drehte mich zu den anderen um vorzulesen was darauf stand:
Meine lieben Gefangenen,
ich werde heute allein einen Ausflug oder eine Erkundungstour machen, weshalb es heute erst mal nicht weiter geht. Zudem habe ich für euch eine Überraschung: In einem der Brötchen ist ein kleiner Schlüssel versteckt, wenn ihr ihn nicht aus Versehen runter schluckt könntet ihr entkommen... naja voraus gesetzt ihr kommt an meinen zwei Wachen vor der Tür vorbei. HAHAHA!
„Okay, das ist komisch. Wieso sollte der Joker wollen, dass wir entkommen?" meinte Lou skeptisch, als ich ich zu ende gelesen hatte. „Vielleicht will er uns ja los werden." scherzte Johan doch er merkte schnell, dass das keiner lustig fand. „Es ist wirklich komisch aber ich würde vermuten, dass es ein Test ist. So in der Art wie sehr wir hier weg wollen." überlegte ich. „Das ist dann aber ein ziemlich dummer Test, denn wenn das mit den Typen vor der Tür stimmt, wie sollen wir bitte an denen vorbei kommen?" rief Johan. Wir wollten grade anfangen darüber nachzudenken wie das gehen könnte, als Ella unsere Gedankengänge unterbrach: „Es ist egal ob oder wie man an denen vorbei kommt, denn wir haben gestern beschlossen, dass es besser ist hier zu bleiben. Also denken wir gar nicht weiter darüber nach. Wenn einer von uns den Schlüssel findet verstecken wir ihn und, wenn einer fragt sagen wir einer hat ihn runter geschluckt."
„Sie hat zwar recht damit, dass es besser ist hier zu bleiben, aber es wäre trotzdem die Gelegenheit für mich allein mit Joker zu sprechen und raus zu finden was ich wissen will. Warum er mich nicht getötet hat, warum er mir den Gefallen getan hat meine Freunde am leben zu lassen und das ich Niko und Lara töten darf, wenn ich wollte und wohin er eigentlich will." Mein Entschluss stand fest ich würde um jeden Preis an den Schlüssel kommen, damit die Tür aufschließen und Joker suchen. Dass diese Aktion verdammt gefährlich war wusste ich, doch ich brauchte Antworten auf meine Fragen.
Ich machte erst mal gute Miene zum bösen Spiel und nickte Ella zustimmend zu. Jeder nahm sich ein Brötchen und alle kauten ganz vorsichtig um den Schlüssel nicht zu verschlucken. Irgendwann spürte ich etwas hartes im Mund, es war tatsächlich der Schlüssel. Ich klemmte ihn mit meiner Zunge im Mund fest und machte eine heftige Schluckbewegung, dann nahm ich den Schlüssel schnell unauffällig aus dem Mund und sagte: „Shit, ich hab grade den Schlüssel runter geschluckt!" Erst sahen mich alle geschockt an doch, dann meinte Lou: „Tja dann ist unsere Ausrede wenigstens keine Lüge mehr und wir können normal weiter essen." Mit diesenWorten biss er genüsslich in sein Brötchen, die anderen taten es ihm gleich.
Etwa 20 Minuten später legten wir uns alle nochmal aufs Ohr ich jedoch schlief nicht ein sondern wartete darauf das alle eingeschlafen waren. Nach etwa 15 Minuten war ich sicher, dass keiner mehr wach war und schlich zur Tür. Ich nahm den kleinen Schlüssel aus der Hosentasche und schaute durch das winzige Fenster in der Tür. Ich konnte grade so viel erkennen, dass ich sah, dass die zwei Wachen vor der Tür tatsächlich auch am schlafen waren. Ich nutzte die Gelegenheit und öffnete so leise es ging die Eisentür damit weder die Wachen noch meine Freunde wach wurden.
Geschafft, ich war draußen, schloss die Tür genau so leise wie ich sie aufgemacht hatte und bahnte mir vorsichtig einen Weg durch die auf dem Boden liegende, schlafenden Männer. Ebenfalls geschafft, jetzt stand ich vor einer Treppe die nach oben führte ich rannte sie hoch und weiter durch eine Tür nach draußen. Dort blieb ich stehen und sah mich um. Links von mir standen einige Motorräder sonst war nichts besonderes zu sehen. Dann hörte ich plötzlich ein röhrendes Motoren Geräusch und versteckte mich schnell hinter einem der Motorräder. Kurz darauf sah ich ein Auto langsam an mir vorbei fahren, einen Lamborghini, einen lilanen Lamborghini. Ich wusste sofort wem diese Karre gehörte, Joker. Ich dachte hektisch nach, ich musste mit ihm reden und herausfinden was hier los war. Und wenn nicht jetzt wann würde es dann eine bessere Gelegenheit dazu geben? Er war allein weit und breit keine Wache zu sehen auch nicht in dem Auto. Ich sah mich noch einmal um, dann blickte ich nach oben...im Motorrad hinter dem ich mich versteckte, steckte noch der Zündschlüssel. Ich dachte nicht lange nach sobald der Lamborghini etwas mehr als 100 Meter entfernt war sprang ich auf das Gefährt und brauste mehr stotternd als fahrend hinter her.
Vor mir wurde Joker schneller, mit heulendem Motor raste er durch die Straßen. Auch ich beschleunigte und obwohl ich vorher noch nie Motorrad gefahren war fühlte ich mich doch recht schnellerstaunlich sicher auf der Maschine. Auch, wenn es ewig gedauert hatte heraus zu finden, wie man richtig beschleunigte und abbremste ohne den Motor abzuwürgen.
Ich fuhr eine ganze Weile hinter Joker her immer mit genug Abstand damit er mich im Rückspiegel nicht sah. Während ich fuhr überlegte ich angestrengt was genau ich jetzt tun sollte, denn nur hinter ihm herfahren würde auf Dauer nichts bringen. Dann hatte ich eine Idee und sobald wir auf einer geraden Straße fuhren setzte ich sie um.
Ich fuhr immer schneller bis ich neben dem Auto des Jokers war. Er bemerkte mich sofort doch zu meiner Überraschung und gleichzeitig auch Entsetzen war er überhaupt nicht erstaunt mich zu sehen, mit einem hinterhältigen Grinsen fuhr er einfach weiter. Egal davon durfte ich mich nicht ablenken lassen! Ich gab noch mehr Gas so, dass ich vor den Lamborghini kam, dann bremste ich hart ab, sprang vom Motorrad und stellte mich mitten auf die Straße. Joker bremste knapp vor mir und stieg dann langsam aus. Jetzt bekam ich doch ordentlich Herzklopfen, ob es Angst vor dem Joker, ob er mich töteten würde oder die Angst nicht heraus zu finden was das hier alles sollte war wusste ich nicht.
Ich weiß es ist gemein an dieser Stelle aufzuhören, aber ein bischen Spannung muss ja auch sein. ;)
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Meine Suicide Squad Geschichte
FanfictionEigentlich wollten Sina und ihre Klasse nur ganz entspannt den Film Suicide Squad schauen, doch dann kommt alles ganz anders. Sie werden in den Film hinein gesaugt und begegnen schon nach kurzer Zeit dem gefährlichsten Mann Gothams, dem Joker und er...
