7. Das war ein Fehler

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Sina

Plötzlich gingen alle vor mir einen Schritt zurück, da ich die einzige war, die andersrum stand musste ich mich erst umdrehen, um zu sehen weshalb sie plötzlich so erschrocken waren. Als ich mich umgedreht hatte stand ich vor einem ziemlich wütender Joker. Er bedeutete den anderen zu gehen was sie auch schleunigst taten wenn auch mit einem besorgten Blick auf mich.

Als sie weg waren drückte Joker mich hart mit seinem Arm an meinem Hals an die Wand. Vor Schreck fiel mir die Waffe runter die ich bis eben noch festgehalten hatte, verunsichert sah ich ihn an.

„Was fällt dir eigentlich ein einfach MEINE beste Ersatzwaffe zu benutzen und jetzt auch noch fallen zu lassen?!" fragte er wütend. Als ich nicht sofort antwortete verstärke er den Druck gegen meinen Hals so, dass ich nach Luft ringen musste. „Ich hab dich was gefragt!" meinte er drohend.„Ich...'hust'...dachte es macht dir nichts aus...'hust'...weil ich sie vermutlich eh nicht brauche." Das schien Joker nicht wirklich zu beruhigen. „Ob du sie brauchst oder nicht ist mir scheiß egal, der Punkt ist dass du nicht MEINE Waffe benutzen sollst!" schrie er mich an und verstärkte erneut den Druck auf meinen Hals. Langsam bekam ich Panik, denn ich bekam kaum noch Luft. „E...'hust'...es tut m...'hust'...mir leid!" keuchte ich hervor, doch Joker sah mich weiter nur böse an.

Joker

„Sie hat sich entschuldigt, jetzt lass sie los!"

„Nein sie muss büßen!"

„Sie wird ersticken willst du das?"

„Nein!  Aber, aber..." Die Stimmen in meinem Kopf stritten sich darüber was nun zu tun sei.

Sina

Ich sah Joker in die Augen, sie schienen nur wütend zu sein, aber auch irgendwie...nachdenklich?

Grade als mir schwarz vor Augen wurde nahm er den Arm weg, ich rang hustend nach Luft und fiel auf die Knie.

Als ich mich etwas beruhigt hatte sah ich zu ihm hoch. Er hatte mittlerweile die Waffe aufgehoben und eingesteckt und atmete schwer. „Überlege dir nächstes Mal besser welche Waffe du benutzt, denn ich weiß nicht ob ich dich noch einmal verschonen kann." sagte er und ging. Ich rappelte mich hoch und folgte ihm in einigen Abstand.

Der Typ welcher uns vorhin die Waffen gegeben hatte lächelte mich fies an, als Joker das sah erschoss er ihn ohne jegliche Emotion.

Als ich wieder zu den anderen kam fragten mich bis auf Lara und Niko alle sofort was passiert war. Ich schilderte es ihnen in knappen Worten. Entsetzt sahen sie mich an. „Da siehst du was passiert, wenn du nicht aufpasst und unvorsichtig bist." meinte Ella in besorgtem aber ernsten Ton. „Ich kann doch nicht ahnen, dass er wegen einer ERSATZWAFFE so ausrastet." versuchte ich mich zu verteidigen.

„Er ist der Joker, Sina! Wenn einer wissen sollte wie verrückt er denkt dann ja wohl du." mischte sich Johan ein. „Stimmt" ,dachte ich, „Ich beschäftige mich zuhause soviel mit Joker Themen, dass ich eigentlich hätte wissen müssen was passiert." Jetzt machte ich mir selbst Vorwürfe. „Ach was, so gut kann Sina ihn auch wieder nicht kennen." versuchte Lou mich zu verteidigen, doch ich unterbrach ihn. „Nein, Johan hat recht. Ich war einfach zu leichtsinnig und habe Jokers Verrücktheit unterschätzt." sagte ich kopfschüttelnd.

„Man sollte sich eben nicht mit Mördern anlegen."sagte Niko besserwisserisch. Ich verdrehte die Augen: „Der musste sich ja wieder einmischen." dachte ich genervt. „Du musst es ja wissen!" gab ich mit einem fiesen Lächeln zurück. Es war wieder dieses Gefühl. Ich schüttelte den Kopf und fasste mir an den Hals er tat mittlerweile ziemlich weh.

Joker

Ich ging zu meinen Männern zurück, sie wollten wissen was nun zu tun wäre. „Wir machen eine Pause." gab ich nur als Befehl und setzte mich dann etwas abseits auf ein großes Betonstück.

„Ich wollte ihr nicht weh tun. Warum bin ich mal wieder so ausgerastet obwohl ich es nicht wollte?" fragte sich die eine Stimme in meinem Kopf.

„Es war gut so jetzt hat sie ordentlich Respekt vor dir vielleicht sogar Angst." erwiderte die andere Stimme.

„Aber will ich denn überhaupt, dass sie Angst vor mir hat?" fragte wieder die andere.

„Ja! Du willst, dass jeder vor dir Angst hat egal ob Mann, Frau oder Kind!" bekräftigte die zweite Stimme.

„Nein, bei ihr ist es wie bei Harley, sie soll mich nur respektieren und nicht fürchten. Harley! Ich will sie zurück!Das ist doch der Grund warum ich hier durch die Gegend irre."

Ich sprang auf. „Los hoch mit euch! Wir haben noch was zu tun!" schrie ich meine Männer an. Verwirrt über meinen plötzlichen Sinneswandel blickten sie zu mir. „Spreche ich undeutlich? Los jetzt!" rief ich verärgert. Durch meinen ansteigenden Ärger wurden sie nervös und machten sich schnell fertig zum Aufbruch.

Kurz bevor ich los ging sah ich noch zu den Kindern und Sina. Sie hielt sich den Hals und schaute verunsichert zu mir rüber. „Für so eine Kleinigkeit wie einer Ersatzwaffe war ich viel zu grob zu ihr." dachte ich und machte mich schnell auf den Weg um nicht weiter darüber nachzudenken.

Sorry, dass jetzt etwas länger kein Kapitel kam, aber ich war krank und hatte deswegen nicht wirklich Motivation zum Weiterschreiben. Hoffe dieses Kapitel ist gut geworden auch, wenn es etwas kürzer ist.

Meine Suicide Squad GeschichteGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt