Schon bevor ich meine Augen öffne, taste ich rechts von mir nach dem braunhaarigen Mädchen, das sich offensichtlich in der Nacht aus meinen Armen befreit hat und nun mit dem Rücken zu mir friedlich schläft. Erleichterung durchflutet mich, als meine Hand auf ihre weichen Haare treffen.
Ich schlage grinsend meine Augen auf, habe jedoch nur wenig für die Skyline, die nach und nach von den ersten Sonnenstrahlen aus ihrem Schlaf geholt wird, übrig.
Vorsichtig lege ich einen Arm und dann den Zweiten um den zierlichen Körper meines Mädchens, der nur von einem meiner T-Shirts bedeckt wird, das ihr aber groß genug ist, um zu ihren Oberschenkeln zu reichen. Darauf bedacht, sie nicht aufzuwecken, ziehe ich sie behutsam an meine Brust.
Sie nuschelt einige Worte vor sich hin und versucht mich mit ihren schlaffen Armen von sich wegzudrücken, ergibt sich jedoch einige Momente später und kuschelt sich zufrieden an mich.
Meine große Hand streicht über ihre kleine Hand und zeichnet feine Kreise. Ihre Finger zucken leicht unter meiner zarten Berührung und mein Grinsen wird breiter.
Zentimeter um Zentimeter bewundere ich die Schönheit ihres Körpers, den sie gerne in weiten T-Shirts oder Pullis zu verstecken versucht, was meiner Meinung nach völlig unnötig ist.
Es tut weh zu wissen, dass sie sich jeden Tag auf die Waage stellt und die angezeigte Zahl mit gerunzelter Stirn betrachtet. Es tut weh zu wissen, dass sie immer ihre niedlich kleinen Speckfältchen argwöhnisch im Spiegel betrachtet. Ich spüre jedes Mal einen Stich in der Brust, wenn sie offensichtlich mit ihren Körper nicht zufrieden ist.
Am meisten Sorgen bereitet mir, dass sie vermutlich Angst hat, ich würde sie nicht schön genug finden, weil das keinesfalls der Wahrheit entspricht.
Aber es bleibt bei meinen stillen Beobachtungen, weil ich Angst habe, dass sie sich völlig von mir abkapseln könnte. Und das ist das letzte, was ich will.
Mein Blick fällt auf ihre blauen Adern, die an ihrem unteren Handgelenk noch deutlich hervorstechen, jedoch immer blasser werden und verschwinden, je weiter ich ihren Arm nach oben wandere.
Jedes ihrer Muttermale tippe ich sachte an und nehme mit einem Lächeln die Gänsehaut, die sich über ihren Körper legt, zur Kenntnis.
"I love you", flüstere ich fast schon zu leise und drücke ihr einen Kuss auf den Haaransatz, sodass sich ihr Mund fast unmerklich zu einem Grinsen verzieht.
"I am proud to have you."
"Hhm?", nuschelt sie unverständlich und schlägt ihre Augen auf. Sie dreht ihren Kopf zu mir, sodass ihre wunderschönen Augen mich verschlafen ansehen.
"Good morning, my love." Ich küsse liebevoll ihre Stirn und umarme sie noch ein wenig mehr. "Morning." Sie erwidert meine Umarmung.
"Did you sleep well?", erkundige ich mich fürsorglich nach einigen Minuten angenehmer Stille zwischen uns, in der sich eine vertraute Atmosphäre aufgebaut hat. Ich mag es, dass es auch stille Momente zwischen uns gibt, in denen keiner von uns reden muss.
"I did", antwortet das Mädchen mir und gähnt. Sie zieht eine Grimasse. "Why do you look at me like that?"
"Because you're beautiful. Every single part of your body and soul is so beautiful. I can't help myself. Am I not allowed to admire you?", antworte ich ihr ehrlich.
Sie grinst schüchtern und versteckt ihren roten Kopf an meiner nackten Brust. "Really?", fragt sie ungläubig und sieht mich mit großen Augen an.
"Oh, honey. Stop being so insecure, you should run the world with your head held high", ich streiche durch ihre Haare, "You're a natural beauty. There's no need for you to hide yourself since you don't need make-up or a short skirt to look stunning."
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Shawn Mendes Imagines
FanfictionIch denke, der Titel sagt alles... *Dialoge auf Englisch*
