Kapitel 11

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Kirishimas Sicht:

Wir hatten uns von einer Schwester noch ein weiteres Bett bringen lassen, weshalb die Kids und ich nun neben Katsuki lagen. Katsuki lag links außen und ich rechts außen, weshalb unsere Kinder zwischen uns lagen. Bis jetzt schliefen auch alle noch friedlich, nur ich nicht. Ich lag wach da und beobachtete Bakugo, dessen Zustand sich seit der einen Woche, die er bereits hier lag, nicht wirklich verändert hatte. Seufzend wand ich meinen Blick ab, als es an der Tür klopfte und herein kamen Deku, Denki und Doktor Yamata. Mitfühlend blickten die drei zu meinem Ehemann, ehe Deku ernst meinte: ,,Du solltest dich um Sosuke kümmern!" Zustimmend nickte ich, während ich mich vorsichtig vom Bett erhob und den beiden Helden aus dem Zimmer folgen wollte, während der Doc Katsukis Werte kontrollierte. Bevor ich allerdings den Raum verließ, hörte ich eine weibliche Stimme: ,,Sei nicht zu zimperlich mit ihm und tritt ihm richtig in den Arsch, Dad!" Leicht lächelnd wand ich mich an meine Tochter und wuschelte ihr ein wenig durch die Haare, während ich ihr versicherte: ,,Keine Sorge, dass werde ich nicht! Pass bitte auf Katsuki und deine Geschwister auf, während ich weg bin!" Miwa nickte, weshalb ich ihr einen sanften Kuss auf die Stirn hauchte und dann den Raum verließ.
Als ich den düsteren Raum betrat, in welchem Sosuke festgehalten wurde, knurrte er mich nur an. Man hatte ihn und seine Schwester vorsichtshalber getrennt, wobei die restlichen Helden sich um Nagisa kümmern würden, während ich mich an Sosuke austobe. Ohne zu Zögern versenkte ich meine verhärtete Faust in seinem Gesicht, weshalb er schmerzvoll auf zischte. So verpasste ich ihm noch ein paar Schläge, ehe ich zu einem kleinen Fläschchen und einer Spritze griff. So zog ich die Spritze auf und während ich sie Sosuke am Arm ansetzte, knurrte ich leise: ,,Es interessiert mich nicht, wenn du dadurch drauf gehst!" Damit entleerte ich den Inhalt in sein Blutkreislauf, weshalb er leise wimmerte. Schließlich sollte dieses Medikament, welches das Band zwischen mir und Katsuki durchtrennt hatte, auf nüchternen Magen im gesamten Körper ein Brennen verursachen. Doch das war mir egal, schließlich hatten sie Bakugo weitaus schlimmeres angetan. Wieder leerte ich eine Ladung des Medikaments in Sosukes Blutkreislauf und so ging das immer weiter, bis alles aufgebraucht war. Nun würde ich Katsuki wieder als meinen Partner markieren können! Halbwegs zufriedengestellt verließ ich den Raum wieder und kehrte zu Katsuki und den Kids und Krankenhaus zurück.

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