Am Treffpunkt angekommen überlegte Alex eine Weile wie sie am besten vorgehen sollten. Während sie das tat, erblickte Lena plötzlich Supergirl, die sich den Zweien endlich anschloss. ,,Das hat ja lange gedauert" begrüßte der CEO Supergirl kühl. Sie ignorierte diesen Satz einfach, da sie wusste wie Lena zu ihr als Supergirl stand. Alex fand schließlich einen Eingang und gab die Anweisung ihr still zu folgen, damit niemand das Team bemerkt. Als die anderen ihr nachgingen, bekam Lena eine Nachricht von ihrer Mutter: ,,Ich würde aufpassen mit wem du dich einlässt. Nicht jeder stärk dir den Rücken, manche rammen dir direkt ein Messer hinein." Während sie diese Nachricht las, dachte sie nach was Lilian damit meinen könnte und vergaß daraufhin, weiter zu gehen. Sie blieb auf den Punkt stehen und rührte sich einige Zeit nicht, da sie in ihren Gedanken vertieft war. Entweder war dies wieder ein Psycho Spiel ihrer Mutter oder es war etwas wahres dran. Die Danvers Schwestern bemerkten nicht, dass sie nur noch zu zweit den langen Gang im Gebäude beschreiten. Kara untersuchte alles mit ihrem Röntgenblick, jedoch konnte sie nichts verdächtiges erkennen. Plötzlich ertönte ein Schuss aus der hinteren Richtung. Geschockt drehte sich Alex und Kara um und stellten mit erschrecken fest, dass keiner von ihnen verwundet worden war, sondern vermutlich Lena, die nicht bei ihnen war. Kara rannte schnell Richtung Eingang und sah einen großen roten Fleck am Boden sowie Lenas Handy, dass nun einen zerbrochenen Bildschirm mit sich führt. ,,Ist das... etwa Blut?" stotterte Kara vor sich hin. Alex nahm, dass Handy in die Hand während mit der linken Hand versuchte ihre Schwester mit einer Umarmung zu beruhigen. Laut las sie die Nachricht von Lilian vor und konnte sich erstmals keinen Reim darauf machen, weshalb sie vorschlug ins DEO zurück kehren.
Lena:
Meine Augen öffneten sich langsam wieder. Zuerst sah ich alles verschwommen mit einem Schwindel verbunden. Schmerzen in meinem Arm machten sich bemerkbar. Es dauerte einige Minuten bis mir wieder einfiel, dass mich jemand angeschossen hatte und plötzlich konnte ich auch erkennen, dass die Wunde verbunden war, jedoch war ich an einen Stuhl gefesselt. Mit der wenigen Kraft, die ich im Moment hatte, versuchte ich mich loszureißen, was aber nicht funktionierte, da die Fesseln zu stark um mich gebunden waren. Mit einem leichten Schnaufen, überlegte ich wer oder was mich hier festhielt und warum. Für das warum hatte ich eine Antwort, aber nicht auf die andere Frage. Möglicherweise würde ich hier auch sterben sowie in der Prophezeiung. Leise Schritte, die sich in meine Richtung bewegten, vernahm ich plötzlich. Ich konnte einen Schatten erkennen bis mir die Stimme verriet wer die Person war. ,,Tut mir leid, Lena. Eigentlich wollte ich dich nicht anschießen, jedoch die Verlockung war im Moment zu groß. Ich heiße dich herzlich Willkommen in meinem Labor." Es war meine Mutter, die mir kurz vor dem Ereignis noch diese Nachricht schrieb. Jetzt war mir auch klar wieso. Sie wollte mich von den Anderen abschotten, um mich zu bekommen. ,,Hast du jetzt vor mich zu töten oder was verschafft mir die Ehre?" provozierte ich meine Mutter. ,,Du wirst gar nicht sterben, ich wollte dich genau da haben, wo du jetzt bist. Psychisch verwirrt. Erinnerst du dich als du dir selbst gegenüber standest? Das war eine Projektion von mir. Genial oder?" In mir machte sich die Wut breit und am liebsten hätte ich meine Mutter angeschrieen, jedoch beherrschte ich mich noch, da ich wusste sie hat die Gewalt über mich. ,,Was war das mit Kara? Wie kommst du darauf, dass sie meine Freundin sein wird?" stellte ich ihr bissig die Fragen. ,,Ach Schätzchen, ich bin eine Luthor und weiß wie ich dich manipulieren kann sowie ich auch als Mutter weiß wen meine Tochter ihr Herz schenkt." Ich konnte Lilian Worte nicht mehr hören. Es war nicht mehr als reine Provokation gemischt mit ihrer Verachtung gegenüber mir. ,,Was willst du von mir, Mutter?" Eigentlich wusste ich was es war, jedoch wollte ich mir noch etwas mehr Zeit verschaffen um zu überlegen wie ich hier rauskomme. Lilian hielt mir denselben Vortrag darüber wie sehr sie an meiner Forschung interessiert ist und stellte auch klar, dass sie nicht in mein Labor eingebrochen ist. Während sie sprach, fiel mir eine lose Schraube an meinem Stuhl auf, die ich mit aller Kraft versuchte rauszuziehen, trotz meiner Schmerzen. Ich schaffte es und so waren die restlichen Fesseln ein leichtes für mich. Als meine Mutter bemerkte, was ich vorhabe, war es zu spät, da ich mich schon befreit hatte. Im Affekt schnappte ich mir die am Tisch liegende Pistole und richtet sie auf Lilian. ,,Du wirst es noch bereuen, dich mit mir angelegt zu haben. Nimm die Fesseln und kette dich selbst an die Stange." Mit diesen Worten gab ich ihr den Befehl sich selbst unfähig für jeden Gegenangriff zu machen. Mit der Waffe, die immer noch auf sie gerichtet ist, nahm ich ihr das Handy, aus ihrer Tasche, ab. Mit der gewählten Nummer der Polizei gab ich bekannt, dass Lilian Luthor wieder einmal etwas im Schilde geführt hatte. Sie bestätigten mir, dass sie sich auf den Weg machen und ich verließ das Gebäude. Paar Sekunden nachdem ich draußen angekommen war, brach ich zusammen.
DU LIEST GERADE
Supercorp - Is it Love?
FanfictionDiese Geschichte basiert auf der Fernsehserie Supergirl und vertieft die Beziehung zwischen Kara Danvers und Lena Luthor. Lena weiß immer noch nicht, das Kara eigentlich Supergirl ist, was man daran merkt, dass sie Gefühle für Kara entdeckt, aber si...
