Chap. 24

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Ich habe keine Ahnung, was ich heute machen würde. Ich mein, Jungkook redet ja nicht mit mir und Freunde hatte ich hier nicht wirklich welche. Da fiel mir ein, Ahri hatte mich doch angeschrieben! Ich könnte sie fragen, ob sie heute Zeit hätte? Obwohl .. eigentlich wollte auch ich irgendwie lieber alleine und für mich sein. Ich schmiss mich rücklings auf mein Bett und stieß die, in meiner Lunge gesammelte, Luft aus. " Y/N! ", kam Jenny rasch in mein Zimmer. Ich stützte mich auf meine Ellbogen und schaute sie mit großen Augen an. " Ein Arbeitskollege von nun Jungkook und dir hat angerufen. Er erwähnte nur etwas von einem beinahe verjährten Deal. Jungkook sage ich auch gleich Bescheid, aber mach du dich schon Mal fertig soweit! " . " Nein! ", sagte ich etwas laut, " Ich meine, nein. Bitte lass ihn da raus. Er soll sich für heute erholen, ich werde das alleine erledigen. Für wann ist das Treffen angesetzt? " . " Wie du wünschst, aber ich habe gehört, er soll ziemlich hinterlistig sein. Jungkook hatte eine gute Ausbildung, es wäre sicherer, ginge er mit dir! Abgesehen davon kennt Jungkook ihn auch ", versuchte Jenny mich umzustimmen, ihn mitzunehmen, doch ich sagte wieder nein. Sie nickte und verschwand in dem Ankleidezimmer. Ich ging derweil duschen, bemerkte gar nicht, dass meine Frage unbeantwortet geblieben war.

Sauber stand ich bereit in der Ankleide. Ich wartete schon auf das nächste Kleid, doch was ich bekam, erstaunte mich. Positiv tatsächlich! Mal kein Kleid, Gott liebt mich! " Jenny! Ich darf mich ja Mal wie ein normaler Mensch kleiden! ", sie lachte.

Angezogen und gestylt, stand ich vor dem Spiegel

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Angezogen und gestylt, stand ich vor dem Spiegel. Jenny war Mal wieder begeistert und ich schmunzelte. Das gefällt mir. Sehr sogar. Und ich durfte selbst die Schuhe wählen! Premium! Ich entschied mich für diese hier.

Total putzig und vor allem bequem! Ich sah klasse aus und ich denke, dass sah man auch an meiner Haltung und durch meine Aura

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Total putzig und vor allem bequem! Ich sah klasse aus und ich denke, dass sah man auch an meiner Haltung und durch meine Aura. " Du wirst in zehn Minuten von Jaehyun zum Treffpunkt gebracht. Y/N bitte pass gut auf dich auf! Soll Jungkook nicht doch lieber mit? ", fragte Jenny nochmal verzweifelt. Ich lächelte sie an, verneinte und begab mich zu meinem Fahrer, der scheinbar den Namen Jaehyun trug.

Das Auto stand schon bereit und er öffnete mir die Tür. Ich stieg ein, ließ meine Musik über die Kophörer in meine Ohren dröhnen und entspannte mich einfach. Ich bin total aufgeregt und gespannt. Ich fühle mich pudelwohl, da kann es doch nur großartig laufen! Ich hörte das Lied Sonne von Kontra K und war voll und ganz in meinem Film. Musik war, ist und wird für immer meine große Liebe bleiben, so viel ist klar! Ich seufzte. Und dann war ich weg.

Ganz plötzlich schliefst du ein. Hattest nicht wirklich gut oder auch nur ansatzweise viel geschlafen die Nacht und holtest es jetzt nach. Die Fahrt dauerte drei Stunden, somit sammeltest du nochmal Kraft und Energie, um präsent dastehen zu können und deine Meinung später vertreten zu können. Immerhin dachtest du ja, es wäre ein ganz normales Meeting. Das die Wahrheit viel brutaler, viel grausamer und viel Mafia lastiger sein würde, war dir noch nicht bekannt.

Ein leichtes Rütteln an meiner Schulter ließ mich wachwerden. Ich bedankte mich bei Jaehyun, stieg aus und schaute mich um. Jaehyun sagte, er würde hier warten, bis ich zurückkäme. Wir waren in einem sehr heruntergekommenen Viertel. Es sieht aus, wie ein typisches Gebiet für Verbrechen jeglicher Art. Was ich davon halten sollte, wusste ich noch nicht wirklich. Mir war klar, dass ich hätte Jungkook mitnehmen sollen. Ohne ihn und seine Kenntnisse wird es um einiges schwerer werden, aber er verdiente Ruhe und interessieren wird es ihn sicher auch nicht, dass ich hier alleine bin, das passt alles. Ich ging also in die Richtung der Bar, an der ich mich mit diesem für mich unbekannten Partner treffen würde. Ich glaube nicht, dass das hier der offizielle Eingang ist, denn hier steht kein einziger Mensch, um aufzupassen. Ich betrat den Gang und sofort hörte ich die wahnsinnig laute Musik, auch der beißende Geruch von Alkohol stieg mir in die Nase. Ich schaute mich um und suchte nach irgendwas. Ich wusste nicht, wie die Person aussehen würde, nur dass sie männlich ist und den Namen Kai Xukun trug. Beinahe alle Tische waren besetzt und auch auf der Tanzfläche waren unsagbar viele Menschen. Die einzige Ecke, in der es etwas ruhiger zuging, war die linke. Ich werde da einfach Mal hingehen und fragen.

" Guten Abend, Sir. Sind Sie Kai Xukun? ", fragte ich den vordersten Herr höflich. Er lachte und die anderen stiegen mit ein. Ich war verwirrt, doch dadurch lachten sie bloß stärker. " Entschuldigen Sie Mal, aber eine Antwort, an Stelle eines dummen Lachens, wäre auch ganz nett gewesen ", sagte ich ernst, lächelte jedoch und jeder verstummte. Die Männer schauten mich an, als hätte ich mir sonst was rausgenommen, obwohl ich bloß einforderte, was ich verdiente. Eine Antwort. " Schicken die Jeons uns jetzt auch noch so ein kleines, dummes, vorlautes Mädchen, anstatt Jungkookie? Ich hätte ihn so gerne Mal wieder gesehen. Naja, dann müssen wir wohl mit dir vorlieb nehmen, aber so schlecht wird das hoffentlich nicht werden ", sagte der Mann ganz hinten mit einem lasziven Lächeln auf den Lippen. Ich ignorierte es und meinte : " Kommen wir dann jetzt zum Geschäftlichen? Ich freue mich ja für sie, dass sie so viel Zeit zum verschwenden haben, doch ich habe diese nicht " . Er schaute wütend drein und quetschte zwischen zusammengepressten Zähnen : " Setz dich Schlampe ", hervor und ich tat, wie mir geheißen. Über die Beleidigung hinwegschauend. " Also unser Deal lautet wie folgt : Die Jeons sollen uns gefälligst die Akten wieder geben, die uns zustehen. Sie haben sie damals geklaut und wir wollen sie wieder! Entweder ihr bringt sie uns bis morgen 1 Uhr Nachmittags oder einer von euch wird sterben! Hast du verstanden? " . " Nein ", sagte ich. " " Was nein? Du dummes Ding verstehst nicht einmal einfache Anweisungen?! Nehmt die Schlampe auseinander! ", schrie er. " Maul! ", erhob nun auch ich nicht nur meine Stimme und schlug mit meinen Handflächen auf den Tisch. Ich wurde angeschaut, als hätte ich mir soeben mein eigenes Grab geschaufelt, doch wen interessiert's? Mich nicht. " Ihr werdet keine Akten von uns bekommen. Holt sie euch doch, wenn ihr sie so sehr wollt, aber lasst euch eins gesagt sein. Sie sind unter Verschluss und Knechte wie ihr, werden da niemals herankommen. Das Treffen ist hiermit beendet " . " Oh nein nein nein Kleine. Das Treffen ist erst beendet, wenn ich es sage. Scheinbar muss ich dir noch beibringen, wer hier die Hand oben hat, Weib! ", schrie er wieder. Gott, war der Typ nervig .. aber ich hatte auch keine Ahnung, wovon er redete. Allerdings müssen die Akten sehr wichtig gewesen sein, wenn die Jeons sie entwendet und nie wieder gegeben haben, so werde ich sie ' verteidigen ' müssen.

Ein süffisantes Grinsen bildete sich in dem Gesicht des Anführers ab. Er sprach : " Wir werden heute Nacht noch viel Spaß mit dir haben, Kleine. Du kannst froh sein, dass du so heiß bist, sonst wärst du schon tot ", er kam mir näher. Ich ließ ihn auf mich zukommen und als ich seinen Atem auf meinem Gesicht spürte, drehte ich die Lage um. Ich nahm meine Waffe heraus und zielte mit ihr auf seine Schläfe, bereit, sein Hirn wegzupusten, insofern etwas der Art vorhanden ist, versteht sich. " Aww, wie niedlich! Da versucht die Kleine einen auf ganz groß zu machen! Du bist ein niemand, Schlampe! Du traust dich so- ", Knall. Wer zuletzt lacht, lacht am besten Kai Xukun. Hätte ich ihm das vorher sagen sollen? " Und ihr? Meint ihr auch, ich drücke nicht ab? ", wand ich mich zu seinen Gefolgsleuten. Der Großteil schüttelte ihren Kopf und ich grinste. Sie fielen auf die Knien und fingen an, zu wimmern. " Tss, Feiglinge " , stieß ich hervor und trat den Leichnam zu Boden. Diese Angsthasen sollten Leben, die würden wir immer wieder fertigmachen können. Ich verließ den Schuppen und ging zu Jaehyun. Ich bemerkte nicht, dass ich verfolgt wurde. Begab mich aber immer weiter in die Hände des Teufels, ohne dass ich es bemerkte.

Geheimnisse vor deiner Zeit | [J.Jk x Reader]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt