Wiedersehensfreude

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29. März (12:34 Uhr)
Ich riss sofort meine Augen auf um nachzusehen wo ich nun war. Himmel oder Erde? Es ist zwar beides gut, aber mir ist die Erde lieber. Bevor ich es herausfinden konnte, musste ich mich erst einmal an dieses grelle Licht gewöhnen. Dann bemerkte ich aber ziemlich schnell, dass die zwei Männer bereits gegangen waren und ich mal wieder alleine war. Super, jetzt konnte ich auch nicht herausfinden ob ich nun im Himmel oder auf der Erde war. Warum? Es könnte ja auch Krankenhauszimmer im Himmel geben. Ich weiß, das Fenster fiel mir in dem Moment nicht ein. Egal. Ich versuchte mich also aufzusetzen, was auch einigermaßen gut ging. Nur das Aufstehen und Laufen bereitete mir ein paar Schwierigkeiten. Trotz anfänglichem Wackeln und Schwanken, schaffte ich es trotzdem wenigsten bis an die Tür. Ich umklammerte die Türklinke zu stark, dass man Angst haben müsste, dass sie abkracht. Doch das tat sie zum Glück nicht.

Mit einem mulmigen Gefühl öffnete ich also die Tür und luckte vorsichtig durch den Türspalt. Ich hatte etwas Angst was mich erwarten würde. Trotzdem wagte ich den Schritt in den Gang. Bevor ich herausfinden konnte wo ich nun war, begann sich alles zu drehen und mir wurde ganz schlecht. Ich wette ich war grün im Gesicht. Während ich nach etwas zum Festhalten suchte, spürte ich schon wie meine Beine weg knickten. Anstatt den harten Krankenhausboden zu spüren fiel ich in die Arme von irgendjemand. Mehr bekam ich dann auch nicht mehr mit.

Als ich wieder aufwachte saß jemand neben mir am Bett. Ich spürte es!! Ich traute mich nicht die Augen zu öffnen. Ich habe Angst vor der Wahrheit. Vor allem wenn sie so ausfällt, wie ich es nicht gehofft hatte. Eins! Zwei! Drei! Ein breites Lächeln bedeckte mein Gesicht. Die Wahrheit kann so gut tun. Mark!!! Es ist Mark!! Ich lebe!! Auf der Erde!! Mit Menschen!! Alles wird gut!!

Die Nacht ist langGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt