Sofort rannte Flo los. Das Schloss an der Zellentür schien schon so alt und so lange ungeöffnet zu sein, dass es schon rostig war. Ein Schlag genügte und schon saß er neben seiner Schwester in der Zelle und hielt sie in den Armen.
„Flo..."
Kraftlos öffnete sie die Augen. Ihre Stimme war nicht mehr als ein Flüstern.
„Ich wusste es... Ich wusste du würdest kommen und mich retten... Ich habe es die ganze Zeit gewusst..."
Joeleens Zunge wurde immer schwerer, bis sie schließlich keiner der Worte, die sie sprach verständlich war und sie wieder erschöpft die Augen schloss.
Er hatte sie gefunden! Er hatte seine Schwester, nach 17 Jahren endlich wieder gefunden! Aber wo war Frodo? Wo war sein bester Freund?
„Feiern wir ein kleines Familientreffen?"
Diese dunkle, boshafte Stimme hätte Floid überall wiedererkannt. Die Schritte schwerer Stiefel klangen über den Steinboden, als Ganondorf den Zellentrakt betrat, doch ... etwas war falsch. Die Schritte waren zu klein, Folgten zu oft aufeinander... es hörte sich nicht an, wie der Ganondorf, den Flo kannte.
Verwirrt drehte der junge Mann sich um und sein Herz versagte ihm für einige Augenblicke den Dienst. Seine Welt zerbrach in tausende, schimmernde, winzige Scherben, nur durch diesen einen Blick.
Das, was das vor der Zelle stand und ihn mit Joeleen im Arm hämisch musterte sah sie zwar mit Ganondorfs goldenen Augen an, trug seine Gewänder, hatte seine Haare, doch es war doch nicht er. Es war Frodos Gesicht, in dem die goldenen Augen prangten. Frodos Körper, an denen die kleiner genähten Gewänder hingen.
Vor ihm stand sein bester Freund und gleichzeitig sein schlimmster Feind.
„Na, Retter Hyrules, gefällt dir mein neuer Körper? Ich musste mir ja einen neuen beschaffen, nachdem du meinen alten getötet hast... Da dachte ich mir: Wieso sollte ich mir nicht gleich einen Körper besorgen, den der große Held niemals wagen würde anzurühren?
Floid war nicht fähig etwas zu erwidern. Seine Hände, die er um Joeleens bewusstlosen Körper geschlungen hatte zitterten, wie noch nie zuvor.
„So wie es aussieht, Floid. Ist es jetzt an der Zeit zu revanchieren, was mit meinem alten Körper passiert ist..."
Mit diesen Worten zog Ganondorf, oder eher der Ganondorf in Frodos Körper, sein Schwert und stieß die nur noch angelehnte Tür auf und Floid konnte sich nicht mal verteidigen... Er konnte Frodo nicht verletzen. Das würde er niemals können.
„Ganondorf! Nein!"
Ein Schrei, von einer Person, die er nur zu gut kannte ließ den ehemaligen Herrscher Hyrules inne halten. Langsam drehte er sich um zu der jungen Frau herum, die durch die Tür stürmte, eine der Gerudo Kriegerinnen direkt hinter sich. Mit fragendem Blick blieb die Wache mit gezückter Klinge in der Tür stehen, als fragte sie ihren Meister, ob er alleine mit dem kleinen Ding fertig werden würde. Ganondorf nickte nur unmerklich mit dem Kopf und schon verschwand die Gerudo.
Nun wandte Ganondorf sich zu Malon um.
„Was willst du hier, Bäuerin?"
Knurrte er und machte bedrohlich einen Schritt auf sie zu, doch Malon schien das gar nicht zu bemerken.
„Ich habe alles getan, was du wolltest, Ganondorf! Ich habe dir deinen neuen Körper besorgt, ich habe dir das Gemälde gegeben und dafür hast du dein Wort gegeben, dass du Floid nicht töten würdest! Du hast es mir versprochen, dass du ihn nicht töten würdest!"
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Make it Rain, Floid
FanfictionLeFloid erzählt also, dass die Narben an seinem rechten Arm von einer verpfuschten OP kommen. Er sagt er weiß nicht, warum er so schlecht schlafen kann und woher diese Liebe zu der Zahl 3 kommt. Er erzählt er wäre ein Einzelkind. Nun, er lügt. Er lü...
