Die Feenquelle
„Hallo, großer Retter Hyrules.“
Flüsterte Joeleens Stimme, doch es waren nicht die Lippen seiner Schwester, die die Worte hervorbrachten.
„Hör‘ auf mit ihrer Stimme zu reden.“
Zischte Flo kühl.
„Es steht dir nicht zu.“!
„Oh, Flo!“
Mit einem langgezogenen Seufzer räkelte sie sich in dem warmen Wasser der Quelle, dessen sanfte Wellen das Licht des Feuers reflektierten, bevor die Frau sich erhob.
Miyamoto hatte sie damals wirklich gutgetroffen. Die langen, glänzenden, roten Haare, die vollen Lippen und ihr fast komplett nackter Körper, der nur an den dürftigsten Stellen mit Efeu überwachsen war.
In wie vielen YouTube Videos sich über die Anzüglichkeit dieser Fee, in einem Spiel für Kinder, beschwert wurde konnte niemand auf dieser Welt mehr zählen, doch Flo musste den, als Erfinder von ‚The Legend of Zelda‘ bekannten, Programmierer in Schutz nehmen. Er hatte unglaublich viel von ihrer Anzüglichkeit verschwiegen, genauso wie ihre Boshaftigkeit.
Das Wasser der Feenquelle umspielte ihre blasse Haut, als sie mir lauernden Schritten auf ihn zu kam.
„Du bist ein elender Spielverderber. Noch nach all den Jahren.“
„Ja, Spielverderber… Es war schön dich mal wieder zu sehen, aber Epona ist allein und ich muss wieder…“
Etwas zu hastig drehte Flo sich um und wollte, über die Marmortreppe, zurück unter freien Himmel, doch ehe er auch nur die Stufen berührt hatte spürte er einen Schlag, wurde zurückgezogen und fand sich mit dem Rücken an der rauen Felswand wieder.
„So verabschiedet man sich doch nicht von einer Frau!“
Sie stand so nah vor ihm, dass er die Wärme ihrer Haut spüren konnte und seine Kleider die letzen, schimmernden Wassertröpfchen an ihrem Körper beinahe gierig aufsogen.
„Und doch enttäuscht es mich, was für eine geringe Meinung du von mir hast… „
Für eine Sekunde schwebten ihre vollen Lippen nur Millimeter von seinem Hals entfernt. Unwillkürlich musste Flo daran denken, dass unter jeden vollen Lippen genauso Zähne schlummerten, doch bevor er diesen Gedanken zu Ende führen konnte war die Wärme ihrer Haut auch schon verschwunden.
„So schnell will er mich verlassen…“
Mit gespielter Dramatik schlug sie sich eine Hand auf die Lippen und fiel auf die Knie.
„Wie kann man eine Frau, wie mich verschmähen?“
Ihre lauernden Augen fuhren abschätzend über seinen Körper, dann begann sie böse zu lächeln.
„Etwa nur, wenn man der Retter Hyrules ist? Sag, du Held unseres Landes, warum bist du noch hier, wenn der böse Herrscher tot ist? Etwa wegen diesem schäbigen, unreifen Bauernmädchen?“
Sobald die Fee sich von ihm gelöst hatte, war Flo immer wieder einige Schritte vor ihr zurück gewichen, um ihr vielleicht doch noch entkommen zu können, aber sie kannte ihn wohl besser, als ihm lieb war. Wut flammte in ihm auf.
„Wage es nicht Malon noch ein einziges Mal so zu nennen…“
Fauchte der Junge und machte wütende ein paar Schritte auf die Fee zu, doch sie schnitt ihm das Wort ab.
„Was dann? Erschlägst du mich mit deinem zerbrochenen Schwert?“
Sie lachte leise und erhob sich würdevoll wieder auf ihre nackten Füße.
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Make it Rain, Floid
FanfictionLeFloid erzählt also, dass die Narben an seinem rechten Arm von einer verpfuschten OP kommen. Er sagt er weiß nicht, warum er so schlecht schlafen kann und woher diese Liebe zu der Zahl 3 kommt. Er erzählt er wäre ein Einzelkind. Nun, er lügt. Er lü...
