Willkommen in Californien

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Dieses Gespräch ist mittlerweile eine Woche her. Heute ist Freitag. Um genauer zu sein schon 08:00 Uhr. In 30 Minuten fährt unser chefeur mich und meinen dad zu dem Internat, oder besser gesagt in die Hölle. Seufzend steige ich über die unzähligen Koffer und Taschen in dennen ich notdürftig meine wichtigsten schätze verstaut habe und laufe zum Spiegel um nochmal mein Outfit zu checken. Meine langen Beine stecken in einer engen ( und mit eng meine ich sehhhhrr eng), schwarzen highwaist Jeans die meine Beine noch länger wirken lässt. Ein babyblaues Crop Top verdeckt gerade so meine oberweite und ansatzweise den oberen teil meines Bauches. Meine schokobraunen mittellangen Haare fallen in sachten Wellen über meine Schultern. Durch die wimpertusche sehen meine Wimpern unendlich lang aus und meine Augen werden stärker betont.
Zufrieden werfe ich meinem Spiegelbild eine kusshand zu. Es ist nicht so als würde ich sofort die Jungs verführen wollen aber sagen wir so der erste Eindruck zählt. In dem Moment klingelt es Sturm. Von oben höre ich wie jemand die Tür öffnet. Kurz darauf wird meine Zimmertür aufgerissen und meine beste Freundin Romina platzt dicht gefolgt von meinem Kumpel Sam ins Zimmer.
Stürmisch fällt sie mir um den Hals. Sie löst sich von mir und sieht mich an. Tränen laufen über ihre wangen. ,, ich werde dich so vermissen." Ihre Tränen nehmen kein halten mehr. Sie so zu sehen bricht mir mein Herz. Jetzt fang auch ich an zu weinen. Schluchzend ziehe ich sie sofort wieder in meine Arme. Sanft streichle ich ihr über ihre blonden engelshaare. ,, ich liebe dich Cecilia."  Murmel sie in meine Schulter. ,, ich liebe dich mehr."
Nach einer Ewigkeit, die sich aber wie eine Sekunde anfühlt lösen wir uns voneinander. ,, verdammt cece jetzt hast du mein Make-up ruiniert." Unter Tränen beginnen wir beide zu lachen. Darfür liebe ich meine beste Freundin. Man kann mit ihr lachen aber auch weinen. ,,jetzt bin ich aber dran." Sam schiebt Romina weg und zieht mich in seine starken Arme. Jetzt heule ich schon wieder. Diesmal an seine Brust. ,, schhh. Es wird alles gut Cecilia. Wir kommen dich schon bald besuchen." Ich löse mich aus seiner Umarmung und wische mir die Tränen von den Wangen.
,,Cecilia wir müssen los." Die Stimme meines Vaters unterbricht unseren traurigen abschied. Gemeinsam mit sam und Romina trage ich die Taschen aus dem Haus zum Auto. Mein dad steigt schon ein und nimmt in unserer Limousine platzt. Ja ich weiss was ihr jetzt denkt, dass wir einfach nur reiche schnösel sind und ja ihr habt recht. Wir schwimmen nur so im Geld. Aber im Gegensatz zu meinem Dad protze ich nicht mit meinem Wohlstand.
Zum Abschied drückt mir sam einen Kuss auf den Scheitel und Romina umarmt mich. Bevor auch ich in der Limousine Platz nehme, drehe ich mich nochmal um und winke meinen Freunden zu.
,, Du wirst den boys reihenweise den Kopf verdrehen!" Grinsend winkt sam mir zu.  ,, ich liebe euch." Ich werfe den beide noch eine kusshabd zu, bevor ich mich schlussendlich von ihnen abwende und neben meinem Dad platz nehme.
,, bereit für californien?" ,, nicht im geringsten." Genervt drehe mich mich zum Fenster und lehne meinen Kopf gegen die kalte fensterscheibe. Na dann auf geht's in die Hölle!

2 Stunden später

Durch die verdunkelten Scheiben mustere ich meine Umgebung. Unsere Limousine biegt gerade in eine große, edel aussehende auffahrt ein. Wir biegen um eine Ecke und halten an. Der Chauffeur öffnet meine Türe und ich steige aus. Ehrfürchtig lasse ich meinen Blick über das Anwesen schweifen. Es hat mir wortwörtlich die Sprache verschlagen. Die Gebäude sind in schlichten weistönen gehalten, haben aber die Form und das aussehen einer Villa oder eher noch einen Schloss. Mein dad hat nicht übertrieben es ist wirklich wunderschön aber auch ganz schön einschüchternd. Und aus meinem mund soll das was heißen, denn ich kenne viele Luxus villen unteranderem mein Zuhause.
,, Mund zu es zieht." Neben mir steht mein Vater. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass er ausgestiegen ist. ,,haha witzig." Genervt verschränke ich die Arme vor der Brust. ,, ach komm schon Cecilia. Du gehst auf eines der besten internate Amerikas, auf dem unteranderem extrem gut aussehende und intelligente junge Männer in deinem Alter sind. Die meisten Mädchen würden für diese Chance töten." Natürlich hat er recht. Aber ich bin nunmal ein pubertierendes Mädchen, welches seinem dad nunmal eben nicht recht gibt. 
Mein das deutet mir zu folgen. Wir betreten die Schule und laufen durch die flure. Ich bin zu geflasht um ein Wort raus zu bringen. Es ist wunderschön hier. Modern, elegant aber gleichzeitig stylisch. Vor einer weißen, hölzernen Tür mit dem goldenen Schild ,,Sekretariat" bleiben wir stehen. Mein dad klopft und öffnet die Türe. Obwohl ich es eigentlich nicht wollte werde ich nervös. Jetzt ist diese ganze sache mit dem internat und so weiter so real. ,,kommst du Cecilia?" ,, klar".
Hinter einem tresen sitzt eine freundlich aussehende Frau, mittleren Alters. Sie hat kurze braune Haare, ein rundes Gesicht und eine große hornbrille. Als sie uns sieht, steht sie auf und läuft auf uns zu. ,,guten Tag Herr Direktor. Und du musst Cecilia sein." Sie wendet sich zu mir und schüttelt mir die Hand. ,, ich bin granda Jersey." ,,Cecilia" lächelnd erwidere ich ihren Händedruck.
,, Wir werden noch etwas klären müssen. Ein Schüler wird dich gleich abholen und dir dein Zimmer zeigen, damit du dich erstmal einleben kannst." ,,okay dad."
,,komm her kleine." Er zieht mich in seine Arme und gibt mir einen Kuss auf den Scheitel. ,, ich habe dich lieb. Pass auf dich auf.",, ich dich auch." Kurz darauf klopft es und ein großer, wirklich gutaussehender Junge betritt das Sekretariat.
Er ist ca 1,85 groß und hat braune, lockige Haare. Er sieht braungebrannt und durchtrainiert aus. ,, Hey, ich bin Brandon. Willkommen in Californien." das fängt ja super an. Den ersten Typ, den ich hier treffe hat nicht nur einen typischen badboy namen sondern sieht auch aus wie ein badboy. Das kann ja lustig werden.
,,cecilia" ,, okay dann Folge mir. Schönen Tag noch Herr Direktor." Er hebt die Hand zum Abschied und läuft zur Tür. Bevor ich ihm ebenfalls aus der Tür Folge schreit mir mein dad hinterher. Aber nein nicht so etwas normales wie ,, ich liebe dich meine Tochter" oder ,, Pass auf dich auf" nein er sagte ernsthaft: ,, und werd mir bloß nicht schwanger!". War das sein ernst? Ich flehe, dass Brandon das nicht gehört hat. Doch als ich mich zu ihm drehe und die Tür schließe, wird mir anhand seines riesigen grinsend, dass er genau das getan hat. Er hat es gehört. ,, werde ja nicht schwanger Schätzchen." Seine Stimme trieft vor Sarkasmus.
Na super. Das ist ja mal ein toller Start.

Hello Friends, das erste Kapitel ist geschafft und ich würde wirklich gerne eure ehrliche Meinung dazu hören 😇 ich muss sagen, dass ich ganz zufrieden bin. :)

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