Perlen Armband

752 9 4
                                        

Bei ihr sein ...

Y/N POV

Die warmen schwachen Sonnenstrahlen kitzelten mein Gesicht. Vorsichtige blinzelte ich einige Male, bis ich mich an das helle Licht gewöhnt hatte. Ein kleiner Schmetterling flatterte vor meiner Nase herum. Mit leuchten Augen beobachte ich diesen, bis eine freundliche Stimme zu hören war. Mein Kopf wirbelte zum Gartenzaun, ein sanftes Lächeln begrüßte mich. "Hey! Wollen wir heute wieder zusammen spielen?" rief ein Junge zu mir rüber. Winkend hob ich meinen Arm. "Natürlich, komm doch rüber!" Das Tor, welches im Zaun eingebaut worden war, öffnete sich. Mit einem breiten grinsen kam der Junge zu mir rüber. "Wollen wir Volleyball spielen?" fragte er mit einem leichten Funkeln in den Augen. Begeistert von der Idee nickte ich zustimmend. 

In unseren Garten war ein Wäscheleine, auf dieser gerade keine Wäsche zum trocknen hang, welche wir dann als Netz benutzten. Auf der Bank, die in der Nähe der Wäscheleine stand, lag mein Volleyball. Nachdem ich mir diesen geholt hatte und auf die eine Seite der Wäscheleine stellte, schaute ich zur andere Seite. "Ich bin soweit!" freudig rief mir der braunhaariger Junge zu. Nickend beförderte ich den Ball in die Luft und pritschte ihn auf die andere Seite. Ohne Probleme wurde der Ball angenommen und zurück gepritscht. Volleyball ...

Während des spielen hörte ich Schritte, die sich uns näherten. Neugierig schaute ich zur Seite, ich erblickte meine Mutter mit einem gefüllten Wäschekorb. "Ich störe ja nur ungern, aber jetzt müsst ihr mir die Wäscheleine überlassen." die Stimme meiner Mutter war sanft. Ihr kurzes braunes Haar wehte leicht im Wind. Leicht enttäuscht hielt ich den Ball fest, der gerade auf meine Seite fiel. "Das macht doch nix, lass uns im Sandkasten weiter spielen!" schlug der braunhaarige Junge vor. Sein freundliches Lächeln steckte mich an, somit war ich nicht mehr traurig, dass mich meine Mutter nicht mehr an der Wäscheleine spielen lassen hat.

Im Sandkasten bauten wir einige Türme mit Hilfe der kleinen Eimerchen. Ein kleines Schloss aus Sand wuchs mit jedem weiteren Eimer. Stolz stand ich auf und betrachtete unser Bauwerk. "So groß!" freudig hüpfte ich auf und ab. " Plötzlich hörte ich meine Mutter nach mir rufen. Sie rief uns zum Mittagessen, selbstverständlich durfte auch der Nachbarsjunge mitessen. Dieser Junge..

Brav wuschen wir unsere Hände, bevor wir uns an den Rundentisch in der Küche setzten. Das Essen wurde angerichtet. "Dann lasst es euch schmecken!" somit war das Essen eröffnet. Wir bekamen unsere Portion, welche wir dann genüsslich verspeisten. Die Atmosphäre war angenehm. Ohne Streit, ohne Ärgern, ohne verletzte Gefühle.

Es wurde plötzlich ganz Hell, das Bild von der glücklichen Familie beim Mittagessen verschwand langsam vor meinen Augen. Während sich das Bild langsam auflöste, wurde es schwarz um mir herum. Allein in der Finsternis blieb ich zurück. Zusammengekauert schaute ich mich mit geweiteten Augen umher. Ein schwaches Licht war zu sehen, schnell rannte ich auf dieses Hinzu. Eine entfernte Stimme war zu hören, wie sie mich beim Namen nannte, doch ich konnte diese Stimme nicht zuordnen. Träume ich?

"Wir müssen langsam los ..." drängte eine leicht genervte Stimme. Ein leichtes Seufzen war zu hören. Leise Schritte näherten sich meinem Bett, auf dem ich lag. Mit einem schwachen Blinzeln öffnete ich meine Augen. Erschöpft schaute ich mich ein wenig um, leider erkannte ich nicht viel. Zu erschöpft von der Operation. Ich konnte wesentlich einige Farben verschwommen wahr nehmen. Erschöpft schaute ich in die Richtung, aus der die Schritte kamen. Bevor mir wieder die schweren Lieder zufielen, erkannte ich die Farben Weiß, Lila und Braun. Im Unterbewusstsein spürte ich eine warme Hand an meiner Wange. Diese Wärme war unglaublich angenehm, die große Hand reichte fast über meine ganze Wange. Eine Stimme sprach mich direkt an, doch ich verstehe kein Wort. Wer bist du nur? 

Sei mein AbwehrgottGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt