- Rückblick Nishinoya POV -
"Ey Noya, steh endlich auf!" brummte mein bester Freund neben mir, als ich immer noch auf der Couch lag und schlief. Am Abend zuvor wurde ich von Tanaka zu sich nach Hause getragen, da ich im Zug und auf dem Heimweg immer wieder eingeschlafen war. Zu meinen Übel, wie ich beim Frühstück erfahren hatte, wurde ich von ihm getragen. Dieser Anblick war bestimmt oberpeinlich, hoffentlich hat mich so keiner gesehen. Oder?
Während ich mich langsam aufrichtete und ein flüchtiger Blick auf die Uhr verriet mir, dass wir bald los gehen. Gähnend stand ich dann auf und ging zu Tanaka in sein Zimmer, schnappte mir ein paar Sachen, die ich bei ihm bunkerte, verschwand im Bad und zog mich um. "Noya wo bleibst du denn?" rief seine genervte Stimme aus der Küche. "Schrei nicht so rum .." brummte ich müde, kopfkratzend ging ich in die Küche und setzte mich zu ihm an den Frühstücktisch.
Nach dem Essen übernahm ich dann den Abwasch, Tanaka trocknete alles sorgfältig ab und stellt es in den Schrank an seinen Platz. Er erzählte mir dann, was gestern noch passiert war, wie er mich auf dem Rücken zu sich nach Hause brachte und ... "Was?!" fassungslos schaute ich ihm an. "Was sollte ich denn sonst machen??" fragte er verwirrt. "Statt mich zu wecken, trägst du mich auf deinen Rücken und lässt es andere sehen?!" "Beruhig dich, war nur Y/N, die dich gesehen hat" "WHAS?!" wütend schaute ich meinen Gegenüber an. "Das nächste mal lasse ich dich an der Bushaltestelle sitzen." gab er mit einem schelmischen grinsen zurück.
"Danke dass du mich getragen hast und nicht meinen Schicksal überlassen hast..:" murrte ich verlegen, als wir gerade los wollten. Er schlug mir auf den Rücken, lachte grinsend. "Dafür sind doch beste Freunde da." Nachdem wir uns die Schuhe angezogen hatten, verließen wir sein Haus. Müde schlendere ich neben Tanaka her, meine Aufmerksamkeit ließ zu wünschen übrig. Ohne drauf zu achten wohin ich lief, machte ich Bekanntschaft mit einer Straßenlaterne. Mit einen dumpfen Knall prallte ich auf den Boden auf. "Autsch .." murrte ich leise. Tanaka drehte sich zu mir um und hielt sich den Bauch vor lachen. "HAHAHAHA!" ihm kamen sogar einige Tränen. Nun musste ich auch lachen, er reichte mir dann seine Hand als Hilfe zum aufstehen.
Es dauerte nicht lange, da sahen wir Y/N an der Kreuzung warten. "Heyo" riefen wir freundlich, hoben als Begrüßung unsere Hand. Mir fielen ihre süßen Locken im Haar direkt auf, am liebsten hätte ich direkt eine um meinen Finger gewickelt. So niedlich und unschuldig ... Durch ihr sanftes Lächeln wurde mir ganz warm, ein kleines prickeliges Gefühl machte sich breit. Während wir unseren Weg fortsetzten, gesellte ich mich neben Sie, Tanaka ging auf der anderen Seite. Irgendwie fühlte es sich so vertraut an. Als dann Tanaka noch von meinen kleinen Zusammenstoß mit der Straßenlaterne erzählen wollte, unterbrach ich ihn direkt. Sowas muss er doch nun wirklich nicht erzählen, wie peinlich ...
An der Schule angekommen, bemerkte ich direkt die lauten Stimmen von Hinata und Kageyama. Gemeinsam mit Tanaka gingen wir zu den Streithähnen und zerrten sie auseinander. Nachdem sie sich beruhigt hatten, wollte ich wieder zu Y/N. Doch sie war nicht mehr da? Bestimmt ist sie schonmal vorgegangen. Einen kurzen Blick zu Tanaka und schon machten wir uns auf dem Weg in unsere Klassenzimmer, um nicht zu spät dran zu sein.
Rechtzeitig nahm ich nach Luft schnappend mein Platz neben ihr ein. Ihr hübsches Gesicht schaute mich mit einem freundlichem Lächeln an. Wieder löste sich ein leichtes prickelndes Gefühl in mir aus. Mit einem erhobenen Daumen nach oben, antworte ich ihr, dass alles in Ordnung sei. Langsam beruhigte ich mich wieder und meine Atmung normalisierte sich.
- Rückblende Ende -
N/Y POV
"Ich möchte euch nur kurz etwas mitteilen, bevor ihr nach Hause geht ..." stammelte ich nervös. Meine Finger fingen zu schwitzen an, meine Finger griffen ineinander. Jeder schaute mich aufmerksam und gespannt an. Selbst der sonst immer grimmige reinschauende Tsukishima. Trainer Ukai legte einen Arm um mich, grinste mich breit an. "Ich denke, du wärst eine Tolle Unterstützung für uns." Einige Augenpaare fingen an zu leuchten, doch keiner sagte etwas. Sie warteten anscheinend auf meine Antwort. "Ich habe mich dazu entschlossen, euren Volleyball Club als Managerin beizutreten und euch somit zu unterstützen. Auf gute Zusammenarbeit!" mit einem erleichterten Blick verbeugte ich mich respektvoll. "JUHU!" schrie Hinatas schrille Stimme. Sawamura stellte sich direkt vor mich, vorsichtig erhob ich mich langsam, sein breites und zufriedenes Lächeln war nicht zu übersehen. "Ich heiße dich hiermit herzlich Willkommen." sanft legte er eine Hand auf meine Schulter. "Wir haben eine zweite Managerin!" jubelten Tanaka und Nishinoya synchron. Ihre Freude steckte mich an, mein glückliches Lächeln zeigte meine Dankbarkeit, dass sie mich akzeptieren. Es fühlt sich richtig an, denn dieses zufriedene Lächeln löste ein kleines Glücksgefühl in mir aus. Ein angenehmes prickeln meldete sich unterschwellig.
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Sei mein Abwehrgott
FanfictionNishinoya x Reader FF Mein Vater bekam ein tolles Angebot in einem sehr bekannten Restaurant in Sendai, welches in der Präfektur Miyagi liegt. Mein neues Leben beginnt jetzt, in der neuen Stadt, mit neuen Freunde und vielleicht auch einer Leidenscha...
