Annäherungs Versuch
Natascha PoV:
Die Tür öffnete sich, doch zu meiner Überraschung war es keiner der Wachen, oder Strucker. Wanda kam herein und setzte sich gegenüber von mir. Ihr Blick war auf mich fixiert, so als wäre ich eine Seite aus einem Buch, die sie immer und immer wieder las, um jedes noch so kleine Detail zu erkennen. "Bist du wirklich so gut, wie alle sagen?" fragt sie und schaut mir dabei direkt in die Augen. "Die Frage ist, bei was." "Lügen erkennen." Sie richtete sich auf und läuft zur Tür, bevor sie diese verschließt. "Jetzt haben wir unsere Ruhe." Damit kommt sie wieder auf mich zu, und setzt sich mit gegenüber. Alles was sie tat, egal wie unwichtiges auch war, sie tat es so elegant. Dieses Mädchen überrascht mich immer wieder. "Also, Natascha, oder soll ich lieber Natalia sagen." Mein Blick wird starr, als sie diesen Namen sagt. "Natascha." meine ich mit strengem, jedoch leisem Unterton. "Sag mir, sage ich die Wahrheit oder Lüge ich?" Für einen kurzen Moment wird es komplett still. "Meine Mutter starb in ihrem Bett." "Das ist eine Lüge." Sie legte ihren Kopf leicht zur Seite. Und so erzählte sie mir Sachen, die sich meistens als Lüge entarnten.
"Erstaunlich. Wie lange hast du dafür trainierst, das so zu können." Ich schmunzelte leicht und zuckte mit den Schultern, so gut es nur ging. "Du hats deine Methode, um das zu erfahren, was du willst." Ein roter Ball tauchte in ihrer Hand auf. Er schien von selbst zu leuchten. "Ich hab meine, aber bei dir." Sie kommt näher auf mich zu und halt mit ihren Händen meinen Kopf fest. Sofort werde ich nervös und probiere mich zu wehren, doch es geht nicht. "Ist es nicht so leicht. Aber jetzt, jetzt kann ich mich gut konzentrieren und hab genügend Zeit mit dir."
Ich wusste nicht was sie tat, aber es tat höllisch weh im Kopf, wie als würde jemand mit einem Hammer auf mich einschlafen. "Hör auf!" "Erst wenn ich hab was ich will." Ihre Stimme war in meinem Kopf. Wir als wäre sie in meinen Gedanken. "Argh! Aufhören!" Ich merkte wie ich langsam schwächer wurde. "Bitte." Ich sah kleine Sterne vor meinen Augen aufblitzen. Gleichzeitig wurde mir auch schwarz vor Augen. Und genau da, traf mich ein Haufen an Erinnerungen. Wie ich in den Red Room kam, meine erste Mission, die vielen Male wo ich geschlafen wurde, die erste Begegnung mit Clint, und so viele andere Momente mit den Avengers. Alles raste an meinen Augen vorbei. Dann hörte es auf und ich wurde ohnmächtig.
Als ich wieder aufwachte, waren meine Fesseln gelöst. Wanda saß auf ihrem Stuhl und starte die Wand an, was gruselig war. Ich nahm meine Hände nach vorne und rieb mir die Handgelenke, an denen ich gefesselt war. "Dein Kopf ist voller interessanter Erinnerungen." Sie schaute zu mir herüber. "Kein Wunder, das du keinen in ihn hinein lässt." Eigentlich wollte ich sie jetzt liebend gern angreifen oder einfach nur schreien, Niemand darf in meinen Kopf, aber ich tat es nicht. Ich blieb ruhig und schaute auf den Tisch. "Iss, das hat dich viel Kraft gekostet." Nicht wissend, was darin war, schob ich es von mir weg. Das scheint ihr nicht zu gefallen, den sie nahm das Glas und trank einen Schluck davon, bevor sie es mir hinstellte. "Trink wenigstens etwas. Hier ist nichts vergiftet, außer Strucker oder seine Wachen bringen dir was, dann solltest du es lieber sein lassen." Ich nahm das Glas und trank vorsichtig einen Schluck. Ich schmeckte nichts heraus, also trank ich es komplett leer. "Willst du noch?" "Ja, bitte." Sie nahm eine Flasche unter dem Tisch hervor und rollte sie zu mir. "Du kannst auch essen, ich kaum es dir auch vor, wenn du willst." Ich lachte leicht, was sie zum lächeln brachte. Sie hatte ein wunderschönes lächeln. "Danke." sagte sie, als hätte ich das ganze laut gesagt. "Iss etwas, ich erkläre dir während dessen, also was du über mich wissen musst. Deal?" Sie wollte wirklich das ich etwas aß, als nickte ich zustimmend und nahm den Teller, bevor ich anfing etwas zu essen.
"Meine Vorgeschichte kennst du bestimmt schon, und auch, was ich so alles kann. Falls nicht, naja logisch erklärt kann ich Gedanken lesen, Gedanken manipulieren, was heißt ich kann dich dazu bringen, zu tun, was auch immer ich will, ohne das du dich dagegen wehren kannst, außerdem lasse ich Schenke durch die Gegend fliegen oder zerstöre sie." Das Glas flog hoch und hersprang mitten in der Luft. Ich schloss meine Augen in der Hoffnung keine Splitter abzubekommen, doch es passierte nichts. Ich öffnete meine Augen und sah eine Art rotes Feld, das mich geschützt hatte. "Und das." Sie lehnte sich zurück und schaute zu, wie ich einen weiteren Bissen von dem Brot nahm. "Du bist nicht einfach abgestürzt. Dafür bist du zu intelligent." Ich schaute ihr direkt in die Augen. "Was?" "Du bist mit absicht abgestürzt. Also wenn du nicht fliegen kannst, dann weiß ich ja auch." Mein Blick wanderte von ihr auf meinen Teller. Sollte ich ihr sagen, was ich vorhatte oder war das ein Fehler. Sie könnte auch alles Strucker erzählen, oder er schaute schon direkt zu. Unsicher schaute ich wieder hoch. "Komm her." Sie stand tatsächlich auf und kam auf mich zu. Ich stellte mich auf und lehnte mich zu ihrem Ohr. "Ich will euch helfen. Wir können gemeinsam Hydra zerschlagen." Sie drehte ihren Kopf zu mir. "Ach ja? Und wieso sollten wir dir helfen?" "Keiner würde dich mehr umher kommandieren, du könntest überallhin, keiner tut dir mehr weh. Wir wären deine neue Familie. Eure neue Familie." Sie schaut mich an und ich konnte erkennen, das sie gleich weinen würde. "Niemals." zischte sie und stürmte aus dem Zimmer. Damit war ich wieder ganz allein.
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Forbidden Love
FanfictionWas wäre wenn Wanda Maximoff und ihr Bruder Pietro Maximoff doch bei Hydra geblieben wären? In Forbidden Love geht es darum, das Wanda und Pietro doch bei Hydra bleiben. Mit fester Überzeugung kämpfen sie für sie, bis sich die Avengers einschalten...
